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Aus der Stiftung

Aufruf zum Thema Literatur im Kreisgebiet

Hzgt. Lauenburg – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg möchte sich im nächsten Jahr verstärkt dem Bereich Literatur widmen. Deshalb wendet sie sich an diejenigen im Kreis Herzogtum Lauenburg, die sich mit Literatur befassen, Texte/Gedichte/Bücher aller Art verfassen (sei es hobbymäßig, sei es professionell), die sich in Lesekreisen treffen oder sich als Veranstalter für Lesungen oder ähnliche Literaturveranstaltungen verstehen. Der Stiftung geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme, damit sie zu Gesprächsrunden, Brainstorming-Treffen oder Veranstaltungsplanungen einladen kann. Ideen sind willkommen!

Bei Interesse wenden Sie sich an info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000. Foto: Björn Martens

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Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 19. Oktober, um 14 Uhr zu einer Führung durch ihre Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Die Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers wird in die vielfältigen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts eingeordnet. Sichtbar werden seine politischen Erfolge, wie zum Beispiel die Einführung der Sozialversicherungen, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung von Minderheiten. Der Eintritt ist frei.

Die Dauerausstellung und das Bismarck-Museum sind dienstags bis sonntags von 10 bis 13 und 14 bis 16 Uhr geöffnet. Im Bismarck-Museum ist derzeit die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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Nördlich der A24

LandesJugendChor und Jazz im Paradies

Im Ratzeburger Dom werden in zwei aufeinanderfolgenden Konzerten junge Sänger:innen und Jazzer zu hören sein.

Ratzeburg – Wer die jungen engagierten Stimmen des LandesJugendChores Schleswig-Holstein in den zurückliegenden Jahren in Ratzeburg oder anderswo gehört hat, wird auch das Konzert am Sonntag, 1. Juni, 16.30 Uhr, nicht verpassen wollen. Neue Impulse erfährt der Chor durch die junge Dirigentin Heide Müller, die in diesem Jahr die künstlerische Leitung übernommen hat. Sie hat für die Sommerkonzerte die Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach mit Werken nordischer Komponist:innen in Beziehung gesetzt, die sich mit der Liebe in all ihren vielfältigen Ausprägungen auseinandersetzen. Er erklingen Stücke von Karin Rehnqvist, Hellmuth Wormsbächer, Edvard Fliflet Braein, Grete Pedersen, Johannes Brahms, Waldemar Ahlén u.a. Die Bach-Motette wird von der Barockcellistin, die selbst einmal im LandesJugendChor gesungen hat, und Christan Skobowsky am Orgelpositiv begleitet.

Der in Ratzeburg aufgewachsene Jazzpianist Jakob Reisener unterbricht gerade seinen Stipendienaufenthalt in New York, um mit seiner Band Lucid Fluid durch Deutschland zu touren. Den Auftakt bildet ein Konzert in Ratzeburg: „jazz im paradies“ am Donnerstag, 5. Juni, 20 Uhr. Lucid fluid ist ein akustisches Klavier-Trio, lucid steht für Klarheit und das Präsentsein im Moment, fluid symbolisiert Bewegung und Veränderung. Jakob Reisener am Klavier spielt zusammen mit Pelle Buschmann (Kontrabass) und Till Reisener (Schlagzeug).

Beide Konzerte finden bei freiem Eintritt statt, eine Spende ist willkommen.

Foto: Landesmusikrat SH

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Ausstellungen Nördlich der A24

Karlheinz Goedtke: Bildhauer oder Maler?

Vortrag von Hans-Werner Kuhlmann

Ratzeburg – Im Rahmen der neuen Reihe „Kunsthappen“ und passend zur aktuellen Sonderausstellung im A. Paul Weber-Museum steht nun der Künstler Karlheinz Goedtke im Mittelpunkt, vor allem durch seine in Norddeutschland zahlreich vertretenen plastischen Werke bekannt. Sie sind hauptsächlich durch den Bedarf für „Kunst am Bau“ entstanden, durch den Goedtke zu einem erheblichen Teil auch sein Einkommen generiert hat. Die ungezählten privat verkauften Kleinplastiken waren ein daraus resultierendes Werk.

Weniger bekannt ist jedoch, dass Goedtke über 300 Grafiken fertigte, von denen er einige der schönsten in Drucke umgesetzt und verkauft hat. Ein Bestand von gut 1.300 Skizzen, mit denen er Eindrücke seiner vielen Reisen festgehalten hat, ist ebenfalls erhalten. Folglich haben Goedtke-Kenner schon oft gefragt, ob er eigentlich „nur“ Bildhauer war, oder ob man ihn nicht auch als „Maler“ bezeichnen sollte. Mit diesem hoffentlich unterhaltsamen, aber nicht kulturhistorischem Vortrag soll die Frage etwas vertieft werden. Am Ende kann sich das Publikum daraus eine eigene Meinung bilden.

Hans-Werner Kuhlmann leitet nicht nur das Fotoarchiv der Stadt Mölln, sondern ist zugleich als Mitglied des Freundeskreises Karlheinz Goedtke auch derjenige, der das umfangreiche digitale Werkverzeichnis erarbeitet hat.

Der Vortrag findet am 5. Juni, 19 Uhr, im Gartensaal des A. Paul Weber-Museums, Domhof 5, in Ratzeburg statt. Der Raum ist leider nicht barrierefrei zu erreichen, der Eintritt ist frei.

Abbildung: Jagender Gepard (Freundeskreis Karlheinz Goedtke).

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Südlich der A24

Was bedeutet Pazifismus?

Podiumsdiskussion im Schloss Reinbek

Reinbek – Das Völkerrecht, die internationalen Beziehungen und der Pazifismus sind in langer Tradition miteinander verflochten. Was aber bedeutet „Pazifismus“? Welche Inhalte zeichnen ihn in Vergangenheit und Gegenwart aus? Diese Fragen werden auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 5. Juni, 19 Uhr im Schloss Reinbek, Schloßstraße 5, erkundet. An dem Gespräch nehmen die Juristin Alexandra Kemmerer (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg/Berlin) und der Historiker Marcus M. Payk (Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg) teil. Der Völkerrechtler Miloš Vec (Universität Wien) wird moderieren. Begrüßt werden die Gäste von Björn Warmer, Bürgermeister der Stadt Reinbek, und Norbert Brackmann, Vorstandsvorsitzender der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Es folgt dann zunächst unter dem Titel „Nobelpreis für Schücking?“ eine kurze Theaterszene von Marec Béla Steffens.

Die Podiumsdiskussion ist der öffentliche Teil eines Kolloquiums, das im Historischen Bahnhof Friedrichsruh stattfindet, Anlass ist der 150. Geburtstag von Walther Schücking (1875 – 1935). Er war liberaler Politiker, Völkerrechtler und als erster und einziger Deutscher von 1931 bis zu seinem Tod Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Schücking galt als Pazifist und war damit zu seinen Lebzeiten ein Außenseiter in der Zunft der Völkerrechtler.

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Zum Bild: Die Mitglieder der für die Friedensverhandlungen in Paris bestimmten deutschen Delegation, im hellen Mantel Walther Schücking (Bundesarchiv, Bild 183-R01213 / CC-BY-SA 3.0)

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Aktuelles Nördlich der A24 Südlich der A24

Plattdüütsch im Sommer

Auch im Sommer gibt es viele tolle plattdeutsche Veranstaltungen.