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150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg

150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg – großer Festtag am 27. Juni 2026 in Ratzeburg

Hzgt. Lbg. – Der Kreis Herzogtum Lauenburg feiert im Jahr 2026 sein 150-jähriges Bestehen. Seit eineinhalb Jahrhunderten prägt der Kreis das Leben der Menschen zwischen Elbe und Ostsee – ein stolzes Jubiläum, das mit einem großen Festtag am 27. Juni 2026 in Ratzeburg begangen wird.

An diesem Tag findet in der Kreisstadt ab 13 Uhr eine Jubiläumsfeier statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein, Musik, Mitmachaktionen sowie kulinarischen Angeboten soll der Tag zu einem Fest für den gesamten Kreis werden. „Ziel ist es, gemeinsam auf 150 Jahre Geschichte zurückzublicken und zugleich den Blick in die Zukunft zu richten“, schildern Landrat Dr. Christoph Mager und Kreispräsident Michael Sauerland die Pläne für die Jubiläumsfeier.

Jubiläumsjahr mit vielfältigem Veranstaltungsprogramm

Neben dem zentralen Festtag am 27. Juni erwartet die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Jubiläumsjahr 2026 eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen unter dem Motto: „150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg“

Geplant sind unter anderem Ausstellungen, Vorträge, kulturelle Veranstaltungen, Aktionen von Städten, Gemeinden, Vereinen und Institutionen sowie besondere Projekte für Kinder und Jugendliche.

Den Auftakt zum Festjahr bildet der Tag der offenen Tür im Kreisarchiv am 7. März 2026 (ab 10 Uhr) – das Kreisarchiv bewahrt in seinen Räumen nicht nur Zeugnisse der vergangenen 150 Jahre, sondern beherbergt historisch bedeutsame Dokumente, die mehr als 600 Jahre alt sind.

Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht aller Veranstaltungen finden Interessierte auf der Jubiläumsseite des Kreises unter: www.kreis-rz.de/150Jahre

Noch nicht dabei? Wer eine eigene Veranstaltung zum Jubiläumsjahr plant, ist herzlich eingeladen, diese einzureichen. Hinweise nimmt das Organisationsteam gerne per E-Mail entgegen unter: 150jahre@kreis-rz.de

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg: Tag der offenen Tür

Ratzeburg – Der Kreis Herzogtum Lauenburg feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren, am 1. Juli 1876, wurde das Herzogtum Lauenburg unter dem Namen „Kreis Herzogthum Lauenburg“ in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Am Markt 10 in Ratzeburg öffnet zum Tag der Archive am 7. März von 10 bis 15 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit und zeigt unter anderem spannende Archivalien aus 150 Jahren Kreisgeschichte. Anlässlich dieses Jubiläums erwartet die Gäste im Foyer des Alten Kreishauses eine informative und illustrierte Ausstellung. In enger Kooperation mit dem Kreismuseum Herzogtum Lauenburg werden dort besondere historische Meilensteine des Kreises beleuchtet. Als besonderes Highlight werden exklusive Führungen durch den Historischen Sitzungssaal angeboten (Beginn jeweils 10.30 Uhr, 12 Uhr und 13.30 Uhr), zum Beginn der ersten Führung um 10.30 Uhr wird Landrat Dr. Christoph Mager die Gäste begrüßen. Der Saal selbst ist mit seinen beeindruckenden Wandteppichen von Wanda Bibrowicz bereits ein kulturelles Juwel. An diesem Tag verwandelt er sich zudem in eine Schatzkammer: Das Kreisarchiv präsentiert einzigartige Archivalien, die die bewegte Geschichte des Kreises dokumentieren, unter anderem die Original-Gründungsurkunde der Ritter- und Landschaft von 1585 – jener politischen Kraft, die das Herzogtum Lauenburg über drei Jahrhunderte lang bis zur Kreisgründung maßgeblich prägte. Geschichte zum Anfassen und Mitmachen – Wer selbst in der Vergangenheit forschen möchte, erhält an diesem Tag zahlreiche Informationen über die Nutzung des Archivs, etwa für die eigene Familienforschung. Auch der Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e.V. ist mit einem Stand vertreten. Das Team des Kreisarchivs unter der Leitung von Kerstin Letz freut sich auf zahlreiche Gäste! Weitere Details sowie die aktuelle „Archivalie des Monats“ zum Jubiläumsjahr sind unter www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de zu finden.

Abbildung: Altes Kreishaus in Ratzeburg (Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg)

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Internationalen Frauentag im A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5 in Ratzeburg, beschäftigt sich anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mit Frauen in der Geschichte des Kreises. „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ Bereits am Donnerstag, 5. März blickt die Leiterin der Kreismuseen, Dr. Anke Mührenberg, in ihrem Vortrag „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ auf Künstlerinnen in der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg, anlässlich des Kreisjubiläums explizit der letzten 150 Jahre, zurück. Hierbei geht es nicht um die aktuelle Kunstszene, sondern zum einen um Frauen, die es in einer für sie eigentlich unüblichen Zeit geschafft haben, bleibende Werke im Kreis Herzogtum Lauenburg zu schaffen. Zum anderen geht es um heute fast vergessene Künstlerinnen, die zum Beispiel aufgrund ihrer Flüchtlingsbiographie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Kreis kamen und hier kurzfristig oder aber für immer blieben. Dr. Anke Mührenberg wird einige dieser Künstlerinnen vorstellen und damit auch Einblick in die Kreisgeschichte geben. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, im Gartensaal des A. Paul Weber-Museums, der Eintritt ist frei. Der Gartensaal des A. Paul Weber-Museums ist nicht barrierefrei zu erreichen. „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ Direkt am Internationalen Frauentag, am 8. März, nimmt Susanne Petersen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kreismuseen, Interessierte mit auf einen Rundgang durch das Museum, bei dem die Frauen im Umfeld von A. Paul Weber in den Mittelpunkt gestellt werden. Unter dem Titel „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ wird sie unter anderem auf Webers Frau Toni eingehen, die im Gegensatz zu ihrem Mann das Studium an der Kunstgewerbeschule beendete und in der Gründungsphase der „Westthüringischen Bauernschule Oberellen“ das Fach Textillehre übernahm und die angegliederte Schneiderei leitete. Gut vernetzte und erfolgreiche Frauen waren ebenso wichtig für die künstlerische Karriere A. Paul Webers, so setzte sich Marianne Karsch, geb. Waechter, persönlich für ihn ein und sorgte für ein regelmäßiges, positives Presse-Echo, beispielsweise im Tagesspiegel Berlin. Es gibt am 8. März sowohl um 11 Uhr als auch um 15 Uhr die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Die Führungen selbst sind kostenlos, es wird der normale Eintritt in das A. Paul Weber-Museum fällig (3 €, ermäßigt 1 €). Weitere Informationen finden Sie unter www.apaulwebermuseum.de.

Abbildung: Die Ratzeburger Malerin Ida Giesecke, porträtiert von einer Studienfreundin, um 1895 (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg).

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Schuberts Winterreise im Ratzeburger Dom

Ich musst‘ auch heute wandern

Ratzeburg – Der Ratzeburger Domchor, vor allem in der Kirchenmusik zuhause, begibt sich auf einen für ihn neuen Weg: Am Samstag, 14. März führt er um 18 Uhr Schuberts „Winterreise“ im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, auf. Franz Schubert hat den wohl berühmtesten Liederzyklus für Solostimme und Klavier komponiert, der u.a. auch das Lied „Am Brunnen vor dem Tore“ beinhaltet. Die Winterreise ist ein Meisterwerk, formvollendet und im Grunde keiner Erweiterung bedürftig. Trotzdem hat der Leiter des Leipziger Gewandhauschores Gregor Meyer sich entschlossen, das Werk für eine Chormitwirkung zu arrangieren, die der Domchor singen wird. Er agiert dabei im Sinne der Rolle des antiken Theaterchores, der die Gefühlswelt der lyrischen Solostimme kommentiert, seine Figur dezent ausleuchtet und damit einem breiteren Publikum zugänglich macht. Auch den Chorsängerinnen und -sängern wird die einmalige Gelegenheit eröffnet, sich in ein sonst „unerreichbares“ Repertoire einzufühlen. Franz Schubert und der Dichter Wilhelm Müller berühren in ihrer Winterreise die ganz großen Themen: Vertreibung, Sehnsucht, Liebe, Flucht, Kälte, Kummer und Tränen, Träume, böses Erwachen, Hoffnung und Illusion, Erinnerungen, Enttäuschung, Müdigkeit, Unruhe, Ruhe. In der Solopartie ist Clemens Heidrich zu erleben, am Flügel begleitet von Susanne Kupfer (beide aus Dresden). Der Ratzeburger Domchor singt unter der Leitung von Christian Skobowsky. Der Kartenverkauf hat in der Buchhandlung Weber in der Herrenstraße begonnen.

Foto: Peter Hannemann

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Tagebuch und Falterfrau

Dargow – Die Psychotherapeutin und leidenschaftliche Tagebuch-Schreiberin Angelika von Aufsess (Mustin) bietet am Sonnabend, 7. März, 16 bis 18 Uhr im FreiRaum Dargow einen Workshop über das Tagebuch an. Sie liest aus ihrem neuen Buch „Tagebuch reloaded – Schreibimpulse von A bis Z“ und gibt Anregungen, wie ein Tagebuch aussehen könnte. Es kann ein reiner Erinnerungsspeicher sein, dient aber auch der Selbstfürsorge, Entlastung und Klärung. Bitte anmelden! ava@avonaufsess.de oder unter gabheise@gmx.de

Der internationale Frauentag am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr gehört der „Falterfrau“. Maria Sibylla Merian (1648-1717) war Malerin, Zeichnerin, Insektenforscherin mit Tropenerfahrung und schon vor über 300 Jahren eine starke und selbstständige Frau. Eine Dokumentation von Dietrich von Ruffer, aus Bresahn.

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Kultur auf Dorf-Tour

„Platt is en Vergnögen“ – Gedichte, Geschichten und Lieder

Bäk –Peter Paulsen erfreut sein Publikum mit Gedichten, Geschichten und Liedern in plattdeutscher Sprache am Freitag, 27. Februar, um 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus (Am Dorfgemeinschaftshaus 1, 23909 Bäk).

Die Gemeinde Bäk veranstaltet diesen Nachmittag gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Heiteres und Besinnliches – echt „Merkwürdiges“ und Alltägliches aus eigener Feder präsentiert Peter Paulsen. Seine Vorliebe gilt Kindergeschichten und Alltagsbegebenheiten „zum Stirnrunzeln und Schmunzeln“. Peter Paulsen möchte mit seinen „achtersinnigen“ Darbietungen Menschen zum Nachdenken, aber auch zum Lachen bringen. Seine plattdeutschen Lieder werden gern von Jung und Alt mitgesungen.

Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg

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GeoPark Veranstaltungen im März

Hzgt. Lauenburg – Auch im März bietet der Geopark Nordisches Steinreich wieder tolle Veranstaltungen für alle Interessierten an.

Foto: GeoPark Nordisches Steinreich

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„Alle Vögel sind bald da…“

Naturpark Lauenburgische Seen – Partnerveranstaltung

Einhaus – Bald ist Frühling, die Meisen zwitschern schon und kündigen die neue Brutsaison 2026 an. Zur Unterstützung der heimischen Vogelwelt haben der Naturpark Lauenburgische Seen und seine Naturpark-Partner, das Café EneHus und die Biologin Nora Wuttke, für Samstag, 7. März in der Zeit von 11 bis 14 Uhr eine besondere Mitmach-Aktion geplant: Bei einer Nistkasten-Bau-Aktion im Cafe EneHus in Einhaus können unter fachkundiger Anleitung Nistkästen für Gartenvögel, wie Meisen, Stare, Bachstelzen und Hausrotschwänzchen, gebaut werden. Groß und Klein können aus drei verschiedenen Nistkastenbausätzen wählen. Das fertige Werkstück darf anschließend mit nach Hause genommen und im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt werden. An einem Infotisch werden Ornithologin Nora Wuttke und Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen Fragen beantworten und viele Tipps rund um Gartenvögel und Fütterungsmöglichkeiten geben. Das Kaffee- und Kuchenangebot des Café EneHus steht den Teilnehmenden während der Veranstaltung kostenpflichtig zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Bausätze können vor Ort für einen Selbstkostenanteil von 25 Euro gekauft werden. Um Anmeldung wird gebeten unter info@cafe-enehus.de oder unter 04541 8549961. Folgende Infos werden benötigt: wieviel Personen, welche Startzeit (11, 12 oder 13 Uhr), welcher Nistkastentyp gebaut werden soll (Meisen-, Starenkasten oder Halbhöhle). Wenn noch genug Bausätze vorhanden sind, ist auch spontane Wahl möglich. Werkzeug ist in geringer Menge vorhanden. Optimal wäre, wenn Kreuzschlitz-Schraubendreher oder Akkuschrauber mitgebracht werden.

Foto: VDN-Fotoportal Ulrike Sobick

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LindenLounge Termine im März

Linau – Am Samstag, 7. März, 19 Uhr, findet eine Premiere statt: Eine Musikveranstaltung in der LindenLounge! Christian Padberg mit seinem Solo-Projekt, das man als „a-capella-mit-sich-selber“ bezeichnen könnte, ist derzeit sehr erfolgreich. Ausschließlich mit den Mitteln der Stimme und einer „Loop-Station“ entwickelt er mehrstimmige Songs oder Klanggebilde, zwischen Funk und Jazz, zwischen Arie und Choral, zwischen Country und Weltmusik. Eintritt durch die Hutkasse. Am Internationaler Frauentag, Sonntag, 8. März, 18 Uhr, wird die Frage „Wie wichtig ist der Weltfrauentag in der heutigen Zeit?“ zur Diskussion gestellt. Außerdem wird der Film „Ein Tag ohne Frauen“ gezeigt. Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der Frauen in Island ihre Arbeit nieder – und brachten ein ganzes Land zum Stillstand. Die eindrucksvolle Dokumentation zeigt, wie Gleichstellung Geschichte schreibt – inspirierend, bewegend und hochaktuell. Diese Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten, Amt Sandesneben-Nusse, und dem ev. Frauenwerk Lübeck-Lauenburg. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Im ersten Halbjahr sind unter anderem eine Veranstaltung zum Thema „Unser Wald“ sowie eine zum Thema „Syrien“ geplant. Für alle Veranstaltungen bitte anmelden unter info@linden-lounge.com

Foto: HokusFocus Mölln

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FreiRaum Dargow Diskussion: Windkraft

Dargow – In der kommenden Woche am Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, wird im Politischen Salon des FreiRaum Dargow, Hauptstraße 31, 23883 Dargow, ein aktuelles Thema aus der Region aufgegriffen: Die Windkraft soll auch im Naturpark Lauenburgische Seen ausgebaut werden. Wilhelm Körner, Betreiber des Kranichmoorhofes in Neu-Horst und damit direkt betroffen von den Plänen, berichtet über eine Anwohner-Initiative und ihre Bedenken.  Diskutiert wird über Windkraft als wichtiger  Baustein zur Energiewende – aber um welchen Preis? Ein schwieriger Spagat. 

Foto: Gabriele Heise