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Nördlich der A24

Sommerpause des COURAGE neigt sich dem Ende zu

Mölln – Das COURAGE starten in die Spätsommer-/Herbstsaison am kommenden Samstag, 5. September um 19.30 Uhr mit Aylén & Lucio, einem spanisch-argentinischen Duo mit Urgewalt: „Von Tango bis Oper“. Wie wir bereits im Mai im COURAGE erfahren konnten: Ein phänomenales Konzert! Der Eintritt zu dieser wie zu allen anderen Veranstaltungen im COURAGE ist und bleibt frei. Am Sonntag, 6. September von folgt der COURAGE-Klassiker: „Bühne frei“ – Jede(r) hat zehn Minuten Zeit, einen möglichst eigenkreiierten Beitrag auf die Bühne zu bringen, ganz gleich ob Text, Musik, Akrobatik. Wir suchen Mutige, keine Perfektionisten. Wir bieten den perfekten Rahmen. Mit Mut oder zunächst mit der Rolle des interessierten Betrachters (m/w/d). Der gemeinsame Nenner lautet: Herzlich willkommen im COURAGE ! (weitere Termine: 1. November und 6. Dezember). Es folgen: „Einfach Machen“ – die Kreativwerkstatt, Dienstags mit Adelina von 14 bis 17 Uhr und Donnerstags mit Jennie von 16 bis 19 Uhr. „So’n Theater“ Theaterworkshop (auch für Einsteiger und Einsteigerinnen ab 18 Jahren) Dienstags mit Klaus von 18.30 bis 21.30 Uhr. „Doppelkopf“ – neu im Angebot jeden 2. Mittwoch 18 bis 22 Uhr mit Jennie (erster Termin: 9. September), jeden letzten Donnerstag 19 bis 22 Uhr mit Johanna (erster Termin: 24. September). „Pen & Paper“ – neu im Angebot jeden 2. und 4. Montag 18 bis 23 Uhr – Rollenspiele mit Zoe und Fabian (erster Termin: 14. September). „Einfach so“ – Musikertreff jeden 3. Montag 18 bis 22 Uhr mit Lars (erster Termin. 21. September). „Das Konzert“ – jetzt jeden Samstag um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen findest Du in der Anlage und auf www.courage-moelln.de. Anmeldung unter dieser mail-Adresse sehr empfohlen.

Für den Hinterkopf – Vorankündigung: Kulturnacht im COURAGE: 2. Oktober, 18 bis 24 Uhr mit Klaus G, Klaus I., Tim, Almuth, Mimi, dem Seniorenchor SAK Lübeck, Time & Plays – um 22 Uhr: „Bühne frei“, ab 23 Uhr Absacker für Kulturnacht-Künstler und Künstlerinnen. Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche: Kreative mit Buchstaben für Kinder (8-10 Jahre) am 12. Oktober von 10 bis 12 Uhr (max. 10 Teilnehmende). Kreative Schreibwerkstatt für Jugendliche (12-14 Jahre) am 16. Oktober von 10 bis 12 (+) Uhr (max. 10 Teilnehmende). Kreative Schreibwerkstatt für Jugendliche (15-17 Jahre) am 19. Oktober von 10 bis 12 (+) Uhr (max. 10 Teilnehmende). Unter Leitung von Kerstin Blume.

Am 15. bis 22. November sind die 2. Möllner Schauerspieltage im COURAGE. Am 11. Dezember ist Jahresabschlussfest im COURAGE – Parole „44“. So. Es ist angerichtet. Weitere Veranstaltungen sind möglich und erwünscht. Eine gute Idee ist gut, reicht aber nicht, um Wirklichkeit zu werden. Gesucht sind Ideengeber und Menschenwesen, die bereit sind, diese Ideen auch praktisch umzusetzen. Wir suchen zudem Unterstützung im Bereich Technik & Erledigungen, alles, wie im Zentrum der Freiwilligkeit üblich, natürlich ohne finanzielle Erwartungen. Unsere Währung ist die Leidenschaft. Am 22. August hat das COURAGE-Team sieben Stunden lang geputzt und gewienert, um das COURAGE angenehm zu gestalten. Der Inhalt aber und der Grund für diese Anstrengung bist Du.

Foto: COURAGE Mölln

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Plattdeutsch im Herbst

Hzgt. Lauenburg – De Harvst is wedder dor, de Daag warrt körter, de Avende warrt länger. Nu is wedder Tiet för Geschichten un Musik op Platt. Ok in Mustin gifft dat en Veranstalten. Dat Singen maakt Uli Gröhn, de Plattbeopdraagte ut Wendörp. He is mit Platt-Klassikers dorbi, över ok sien egen Leder bringt he to Gehöör. För dat Lesen is Inge Pusback, de Möllnsche, fraagt. Se hett sik de „Vertell doch mal“-Böker vörnahmen. Dor sünd Geschichten in vun hüüt. De wiest, dat Plattdüütsch en lebennige Spraak is. All Facetten ut dat Leven köönt ok op Platt vertellt warrn. Mitünner is dat sinnig, kann ok spannend warrn, un wiss dörf ok mal lacht warrn. En Kooperatschoon mit dat Plattdüütsch-Forum Kreis Hertogdom Loonborg.

Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Aus der Stiftung

Texte aus dem Herzogtum Lauenburg gesucht

Mölln – Mit dem Projekt „Begegnung mit Literatur“ startet der neu gegründete Literaturbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg sein erstes gemeinsames Vorhaben. Unter diesem Motto sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises eingeladen, sich an einem neuen künstlerischen Format zu beteiligen. Gesucht werden Beiträge von etablierten Autorinnen und Autoren ebenso wie von bisher unentdeckten Schreibtalenten, die ihre Werke noch nicht öffentlich vorgestellt haben. Eingesendet werden können Kurzgeschichten, längere Erzählungen, Essays, Gedichte und Prosa. Einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht.

Der Literaturbeirat freut sich auf alle Einsendungen, um diese zu sichten. Ausgewählte Einsendungen werden bei einer öffentlichen Lesung in Auszügen vorgetragen. Diese findet am 14. November im Stadthauptmannshof in Mölln statt. Wer teilnehmen möchte, kann den eigenen Beitrag (max. zehn Normseiten) bis zum 15. Oktober an folgende E-Mail senden info@stiftung-herzogtum.de.

Texte mit diskriminierenden, rassistischen, sexistischen oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zum Beirat und zum Projekt: www.stiftung-herzogtum.de/kultur/literaturbeirat/

Foto: Björn Martens

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Aus der Stiftung

„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Klezmers Techter im Konzert & Workshop

Mölln – In ihren Arrangements schöpft das Trio Klezmers Techter immer wieder aus neuen musikalischen Quellen und Stilrichtungen. Viele Jahre spielen sie schon zusammen auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt, mit ungebremster Spielfreude, und liefern sich dabei funkensprühende Dialoge, mit virtuoser Technik und viel Gefühl. 
Die drei studierten Vollblutmusikerinnen spielen traditionelle jüdische Melodien wie auch Eigenkompositionen wie z.B. „Poja, der Traumtänzer“.
In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe vereinen sich im Spiel von Klezmers Techter künstlerische Power, temperamentvolle Spiel – und Experimentierfreude mit musikalischer Tiefe und Innigkeit. Tief verbunden mit der Spielweise eines Giora Feidman beherrscht die Klarinettistin, Gabriele Kaufmann, alle Facetten dieser Musik. Quirlig, rasant, feurig bis hin zu tief gurgelnd entlockt sie ihren Klarinetten schier unspielbare Töne. Almut Schwab – ihr Temperament ist schwer zu zügeln und sorgt für Humor. Wer fast nur in Moll- Tonarten spielt, der braucht ein fröhliches Pendant. So gelingt es demmusikalischen Tausendsassa, sie beherrscht Akkordeon, Querflöte und Hackbrett, immer wieder, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Doch wie verloren wäre Klarinette und Akkordeon ohne Rhythmusinstrument. Diesen Part übernimmt bei den ,,Techtern“ Nina Hacker am Bass. Im Vergleich zu den anderen ist ihr Spiel eher unaufgeregt, aber elementar. Sie leitet die unzähligen Rhythmuswechsel ein, zieht das Tempo hoch, wenn nötig, und streicht ihren Bassintonationssicher in den gefühlvollen Passagen. Ohne sie ginge im Ensemble gar nichts. Ihre Musik wirkt wie eine Einladung, das Leben trotz aller Hindernisse zu lieben und zu feiern. Instrumental-Workshop am 24. Auguts, 19 Uhr im Konzertsaal des Berufsbildungszentrum Mölln, Kerschensteinerstraße 2, 23879 Mölln.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn Klezmers Techter hier ihre Musik vermittelt und erlebbar macht. Die Musikerinnen sind Meister ihres Fachs und haben bereits viele Workshops gegeben. Zur leichteren Vorbereitung können die Noten zuvor per Mail zugesendet werden.
Anmeldung und Noten: susansojak@folkclubmoelln.de. Dieser Workshop ist auch Hobbymusiker sehr zu empfehlen. Der Eintritt für eine Einzelkarte (Konzert oder Workshop) beträgt 16 Euro und für eine Doppelkarte (Konzert+Workshop) 28 Euro. Folkclub-Mitglieder haben wie immer freien Eintritt. Reservierungen unter 04542-822472 oder susansojak@folkclubmoelln.de. Ausreichend Parkplätze inkl. zwei Behinderten-Parkplätze vorhanden. Das gesamte Gelände ist rollstuhlgerecht.

Foto: Folkclub Mölln/Klezmers Techter

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Orgelkonzert mit Maurizio Croci

Mölln – Am 29. August um 18.30 Uhr ist in der Möllner St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, der italienische Organist Maurizio Croci mit einem auf die Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel abgestimmten Programm zu Gast. Nach einem ersten Studium von Orgel und Cembalo in Mailand und Trento setzte er seine Ausbildung in Basel und mit einem musikwissenschaftlichen Abschluss an der Universität in Fribourg (Schweiz) fort.  In Innsbruck wurde er 1998 Preisträger des renommierten Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerbes für die Interpretation Alter Musik an historischen Orgeln. Als Künstler ist er in ganz Europa wie in Japan und Südamerika unterwegs. Für seine CD-Einspielung „Bach Mirrored“ wurde ihm der Preis der Deutschen Schallplattenkritik zugesprochen. Neben seiner Professur an der Musikhochschule in Fribourg ist Maurizio Croci  künstlerischer Leiter des dortigen wie des Mailänder Orgelfestivals. Zurzeit hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart inne, gibt regelmäßig internationale Meisterkurse und ist ein gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. Als enthusiastischer Anwalt für historische Orgeln hat er in Italien verschiedene Restaurierungsprojekte beratend begleitet. Für den ersten Teil seines Konzertes in Mölln stellt Maurizio Croci Musik der deutschen Spätrenaissance neben vergleichbare Werke südeuropäischer Komponisten. Den zweiten Teil bestimmen Vertonungen aus dem III. Teil der Clavierübungen von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 15 Euro, für Besucher unter 30 Jahren ermäßigt 5 Euro.

Foto: Kirchengemeinde Mölln/Ledeboer

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Jazz inspired by Iceland

Eine musikalische Reise zu nordischen Sehnsuchtsorten

Mölln – Das Iris Kramer Quartett steht für zeitgenössischen Jazz mit klarer nordischer Prägung. Das Konzert mit der Gastsängerin Hlín Pétursdóttir findet am Freitag, 28. August um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Der Eintritt beträgt 20,00 Euro. Anmeldung unter info@share-my-music.de oder Tel. 04542/87000. Die Karten sind auch online erhältlich: https://shop.luebeck-ticket.de/lue/stiftung-herzogtum-kultursommer/. An der Abendkasse kosten die Karten 23 Euro. Die überwiegend in Island entstandenen Kompositionen sind humorvoll, klangfarbenreich und emotional – Musik, die ihr Publikum mitnimmt und wahre ebenso wie erfundene Geschichten erzählt. Island ist dabei weit mehr als Inspirationsquelle: Seit dem Jahr 2000 war die Insel die zweite Heimat von Iris Kramer, die dort gelebt, gearbeitet und musiziert hat. Diese Erfahrung prägt die Musik des Quartetts – in Klang, Stimmung und Kompositionen. Für einige wenige Konzerte im späten Sommer 2026 wird durch die isländische Sängerin Hlin Pétursdóttir das Ensemble zu einem Quintett: Ein besonderer Abend zwischen Jazz und Weltmusik. Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit ShareMyMusic-ShareMyThoughts.

Foto: Günter Flenner

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COURAGE aktuell

Mölln – Der KulturSommer am Kanal, der in diesem Jahr auch mit 32 vielfältigen Veranstaltungen im Kulturzentrum Courage, Seestraße 1B in Mölln, stattfand, gehört der Vergangenheit an. Zu erleben waren Konzerte, kunsthandwerkliche Workshops, Lesungen, Yoga mit Live-Musik, Filmvorführung, Vortrag, eine Theaterpremiere, ein Live-Hörspiel, eine Nacht der Musik, eine Nacht der Geschichten. „Die rund 400 Courage-Besucher waren zahlenmäßig unterschiedlich verteilt, aber immer, ob zwei oder 50 Besucher, es waren durchweg wunderbare Wohlfühl-Veranstaltungen“, erzählen Klaus und Adelina, die mit viel Herzblut die Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatten. Gott sei Dank spielen materielle Aspekte im Courage keine vorrangige Rolle; das Courage ist und bleibt ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung und der Freiwilligkeit. Jeder kann sich hier frei gestaltend bewegen oder einfach nur dabei sein, denn das Courage lebt von der Teilhabe. Die Veranstalter freuen sich über jeden, der einen Beitrag zur Entwicklung dieses öffentliche Ortes leisten möchte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bleibt auch künftig frei. Nachfolgend eine Übersicht der ab September geplanten Regelveranstaltungen und einen Konzertüberblick. Detaillierte Informationen unter www.courage-moelln.de. Ideen für weitere Veranstaltungen sind übrigens erwünscht. Viele Termine am Mittwoch, Freitag und Sonntag stehen komplett zur Verfügung, andere Tage können noch teilweise genutzt werden. Die erste „Bühne frei“ findet am 6. September statt und wartet auf neue Beiträge …

Foto: Adelina und Klaus

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Aus der Stiftung

Buchvorstellung „Mein Dorf & seine Geschichte“

Mölln – Geschichten sind mal sichtbar, auch mal verborgen – und häufig beinahe vergessen. Genau hier setzt das Buchprojekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg an, das am Samstag, 22. August, um 11 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, vorgestellt wird. Die kostenfreie Veranstaltung mit einem musikalischen Beitrag von „Mr. Finnlay“ lädt dazu ein, die Entstehung des Projekts kennenzulernen und mit der Autorin Marie Nehls, die 2025/26 ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr bei der Stiftung absolviert, ins Gespräch zu kommen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage: „Wo wohnst du?“ Wer aus einem kleinen Dorf stammt, kennt oft die Rückfrage: „Wo liegt das?“ oder „Was gibt es dort?“ Dabei stecken gerade in kleinen Orten zahlreiche Geschichten, die häufig nur noch in den Erinnerungen älterer Generationen und im Wissen der Nachbarschaft weiterleben.

Mit dem Projekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ werden diese Erinnerungen gesammelt, dokumentiert und für kommende Generationen bewahrt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Fakten, sondern vor allem die Menschen, ihre Erlebnisse und die Identität der Dörfer. Die Buchvorstellung bietet Einblicke in das Projekt, Gelegenheit zum Austausch sowie Kaffee und Kuchen in besonderer Atmosphäre. „Wir finden es besonders erwähnenswert, dass Marie dieses Projekt komplett selbständig entwickelt, geplant und erarbeitet hat“, teilt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch mit. „Für die Literatur über den Kreis Herzogtum Lauenburg ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung.“

Ziel ist es, die Vergangenheit lebendig zu machen und zu zeigen, welche Geschichten und Schätze direkt vor der eigenen Haustür liegen. Dabei arbeiten Jugendliche und ältere Generationen aus dem Kreisgebiet gemeinsam daran, Erinnerungen zu bewahren.

Foto Links: Privat; Foto Rechts: Marie-Luis Nehls; Bildmontage erstellt mit Unterstützung von KI.

Foto: Marie-Luis Nehls

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Aus der Stiftung

Programm 2. Halbjahr 2026

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens