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Südlich der A24

Kleine Bühne Schwarzenbek

Schwarzenbek – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kleine Bühne“, einer Kooperation der Stadt Schwarzenbek mit den Hamburger Kammerspielen, erwartet das Publikum ein außergewöhnlicher Theaterabend: „Was war und was wird“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, geschrieben speziell für die Hamburger Kammerspiele.

Unter der Regie von Sewan Latchinian stehen am 23. November 2025 um 19.30 Uhr im Festsaal des Rathauses Schwarzenbek Alexa Harms, Stephan Benson und Nina Kronjäger gemeinsam auf der Bühne.

Sie verkörpern ein Ehepaar in der Mitte des Lebens, das seine Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft noch einmal durchlebt.

Ein Stück voller Witz, Tragikomik und existenzieller Fragen: Was wäre gewesen, hätte man andere Entscheidungen getroffen? Kann man aneinander vorbeileben – oder vielleicht am eigenen Leben?

Ein intensiver, berührender und humorvoller Abend, der nachklingt und zum Nachdenken anregt.

„Man staunt, schüttelt mit dem Kopf, ist berührt und wird nachdenklich.“ – NDR 90,3

„Begeisterter Applaus – nicht zuletzt aufgrund des großen Wiedererkennungswerts.“ – DIE DEUTSCHE BÜHNE

Einzelkarte: Reihe 1–9: 31 Euro/ Reihe 10–14: 29 Euro, Vorverkauf in der Stadtbücherei Schwarzenbek, Restkarten (sofern verfügbar) an der Abendkasse. Foto: Bo Lahola

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Aktuelles Südlich der A24

Theater: Pippi Langstrumpf

Der Klassiker von Astrid Lindgren mit dem Theater 99

Aumühle – Als Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf in die Villa Kunterbunt einzieht, staunen Tommy und Annika nicht schlecht. Denn Pippi hat nicht nur einen ganzen Koffer voller Goldstücke, ein Pferd und einen Affen, sie ist auch das stärkste Mädchen der Welt und macht, was sie will. Ziemlich schnell hat sie Tommys und Annikas Leben ganz schön auf den Kopf gestellt … Ein Theaterstück für Jung und Alt ab fünf Jahren am Sonntag, 7. Dezember, 15 Uhr, im Theater des Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle. Spielzeit beträgt ca. 60 Minuten zzgl. Pause. In der Übersetzung aus dem Schwedischen von Silke von Hacht. Überarbeitet von Christian Schönfelder und unter der Regie von Martina Baßler & Kristina Schmidt-Stoldt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind ab sofort über das Theater99 / yesticket erhältlich. Foto: Theater 99

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Nördlich der A24

Courage: Möllner Schauspieltage

Mölln – VergänglichkeitsNaTour mit Martina Kallenberg am Sonntag, 16. November, 14.30 Uhr. Bei einer Führung durch die Wälder um Mölln beobachten Teilnehmer, wie die Todesprozesse in der Natur wirksam sind. Es wird den Sinnen eingetaucht, was Sterben im Wald bedeutet, denn ohne das Vergehen, ist Geburt nicht möglich. Seht die Vergänglichkeit und spürt der Kraft der Verwandlung nach, die die Zurückgezogenheit benötigt. Diese zeigen sich auch in Märchenbildern. Treffpunkt ist am Uhlenkolk Parkplatz, Waldhallenweg in Mölln. Die Tour dauert etwa zwei Stunden. Aufgewachsen am Fuße der Schwäbischen Alb, hat sich Martina stets gerne mit Natur und Büchern beschäftigt. Anfang der 2020er ist sie als Naturpark-Ranger ins Herzogtum-Lauenburg gekommen. Sie fühlt sich der Gegend sehr verbunden. Sie möchte Impulse geben, wie man sich der Natur nähern kann und sich seinen Blick dafür erschließt.

Ausstellung: Magie im Verfall – „Fairy Kingdoms“  von Timo Jessen am Montag, 17. November, 18 bis 21 Uhr. Es lebe das Totholz! Der Möllner Fotograf Timo Jessen macht in seiner Werkreihe sichtbar, welche Magie im scheinbar unscheinbaren Totholz steckt. In seinen Makroaufnahmen offenbaren sich märchenhafte Gestalten – Hexen, Trolle, Lindwürmer –, während zugleich auf die ökologische Bedeutung von Totholz hingewiesen wird. Als Lebensraum für unzählige Insektenarten, Wildbienen und Pilze ist es ein unverzichtbarer Schatz für die Artenvielfalt und Stabilität der Wälder.

Außerdem öffnet die Ausstellung „Dein November-Bild – Das lässt sich sehen!“ am Dienstag, 18. November, 14 bis 17 Uhr, die Türen. Ein Bild im Kopf oder gar zur Hand, das die November-Stimmung aus dem persönlichen Blickwinkel am treffendsten widerspiegelt? Dann stell es bei COURAGE, Seestraße 1b in Mölln aus. Wer mag, kann seine Eindrücke austauschen. Am liebsten sind Bilder, die selbst erschaffen wurden. Kein Bild zur Hand? Es besteht die Möglichkeit im Atelier von COURAGE eins zu erschaffen.

Theater am Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr.  Dauer etwa 30 Minuten mit anschließendem Umtrunk und Palaver Theater courage theater mölln: „Mir nichts, dir nichts“. Es ist die erste Bühnenerfahrung eines sich neu entwickelnden Theaters, des courage theater mölln, das sich aus Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 17 bis 70 Jahren zusammensetzt. Seit dem 24. September bietet das COURAGE einen wöchentlichen Theaterworkshop an. Nach also noch nicht einmal ganz zwei Monaten und noch ohne gefestigte Zusammensetzung des Ensembles geht’s „mir nichts, dir nichts“, also einfach so, auf die Bühne, um zu zeigen, was sich bereits entwickelt hat, – und was da zu sehen ist, das kann sich sehen lassen!

Am Donnerstag, 20. November, 19.30 Uhr, heißt es wieder „Bühne frei !“ Für gewöhlich an jedem ersten Sonntagnachmittag im Monat angesiedelt, findet „Bühne frei“ im Rahmen der ersten Möllner Schauerspieltage auch am Donnerstagabend statt. Auch hier bietet das COURAGE eine Plattform für Selbstgeschaffenes, ganz gleich ob Geschriebenes, Komponiertes, Gestaltetes. November, Tod und Teufel mögen Inspiration geben für einen kunterbunten Abend im COURAGE. Die Beitragslänge sollte 10 Minuten nicht überschreiten. Abweichungen von der Regel sind nach vorheriger Absprache denkbar.

Plauderstunde zum Abgang – „Eine Schippe drauf“ am Freitag, 21.November, 19.30 Uhr. Vom Umgang mit dem Tod aus dem Auge eines Bestatters. Kurios, berührend, skurril, humorvoll, ohne in die Pietätlosigkeit abzudriften, so soll dieser außergewöhnliche Abend umreißen. Christian war bis vor etwa 15 Jahren zehn Jahre lang als Bestatter tätig. Aus der Schatzkiste seiner erlebnisreichen Tätigkeit präsentiert er eine Vielzahl vielfältiger Bestattungsrituale, erzählt von Peinlichkeiten, Besonderheiten, scheinbaren Absonderlichkeiten, ohne selbst peinlich zu werden. Gäste nähern sich einem Tabuthema aus dem Blickwinkel eines Bestatters. Vielleicht findet sich ein Zugang zu der Frage: Wie stellen wir uns eigentlich unsere eigene Beerdigung vor? Ein Gedankenaustausch ist erwünscht.

Samstag, 22. November, 19.30 Uhr, heißt es „Erzähltes mit Beiklang – zwei Autoren mit Saxophonbegleitung“. Mit Morten König (33) und Tim Tensfeld (26) werden zwei außerordentliche Jungautoren aus Lüneburg und Trittau jeweils zwei jahreszeitlich ausgerichtete Beiträge präsentieren. „Kastanien im Schnee“ von Morten triff auf „Charlie – ein teuflischer Freundschaftsvertrag?“ von Tim. Beide Autoren haben einen zweiten Text in der Mache, den sie jeweils extra für die Lesung im COURAGE zu Papier bringen werden. Die Dritte Dimension an diesem Abend nimmt Damian Arikas mit seinem Saxophon ein.

Am Sonntag, 23. November, 19 Uhr, geht es zur Schweigestunde in das COURAGE.

Foto-Adelina-und-Klaus.

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Aktuelles Nördlich der A24 Vorfahrt für die Jugend

Theaterprojekt für Jugendliche

Mölln – Für das geplante ANDERS-Theaterprojekt werden Spielerinnen und Spieler zwischen 14 und 19 Jahren gesucht! Das Theaterprojekt widmet sich den Themen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung – drängende soziale Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen tagtäglich konfrontiert sind. Unter Leitung der Theaterpädagogin Katharina Feuerhake begibt sich die Gruppe in eine szenische Auseinandersetzung zu den Fragen: Wie erleben Jugendliche Mobbing und Diskriminierung heute – welche Emotionen und Gedanken sind damit verbunden? Welche inneren und äußeren Mechanismen führen dazu, dass junge Menschen zu Täterinnen, Tätern, Mitläuferinnen und Mitläufern oder Betroffenen werden? Wie können literarische Figuren helfen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln? Auf Basis eines zeitgenössischen Jugendromans, arbeitet die Gruppe zu Motiven und Mechanismen von Mobbing und Diskriminierung. Der Roman bietet authentische und berührende Einblicke in die Erfahrungswelten junger Menschen. Individuelle Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen dabei im Mittelpunkt. Durch Kreativ-Schreibmethoden, moderierte Gespräche, Theaterimprovisationen, Rollen- und Dialogarbeit sowie Sound-Experimente entstehen szenische Fragmente, die in einer Werkstattpräsentation am 16. Dezember im BBZ Mölln münden. Ergänzend zu den Proben, wird ein Antidiskriminierungsworkshop in Kooperation mit „Miteinander Leben e.V.“ stattfinden sowie ein Theaterbesuch zu einem thematisch passenden Stück. Das Projekt ist für die Teilnehmenden kostenlos. Es wird gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie Kreis Herzogtum Lauenburg“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Herzogtum Lauenburg, dem Berufsbildungszentrum Mölln und Miteinander Leben e.V.. Der nächste Probentermin, zu dem weitere Spielerinnen und Spieler herzlich eingeladen sind, ist am Dienstag, 4. November um 16 Uhr im Berufsbildungszentrum Mölln an der Kerschensteiner Straße. Die weiteren Termine finden teils unter der Woche sowie an Wochenenden im November und Dezember statt. Weitere Informationen und Anmeldung über Katharina Feuerhake (Leitung), Theaterpädagogin, per Mail an mail@katharina-feuerhake.de Foto: Katharina Feuerhake

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Südlich der A24

Kultur auf Dorf-Tour mit dem Tandera Theater

Ein Figurenthea­ter­stück für Kinder ab 4 Jahren und die ganze Familie

Klein Pampau – Das Tandera Theater (Testorf) präsentiert am Samstag, 8. November um 15 Uhr im Saal des Gemeindehauses (Grüner Weg 13, 21514 Klein Pampau) das Stück aus dem Koffer „Wie das Känguru zu seinen langen Beinen kam“, eine Geschichte über Hindernisse, die zum Glück führen. Die Gemeinde Klein Pampau veranstaltet diesen Nachmittag gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Diese Geschichte von R. Kipling erzählt über ein wolliges Etwas, das sich wünscht, etwas ganz Besonderes zu sein. Und über den gelben Hund Dingo, der immer hungrig ist und wie das wollige Etwas in den Weiten von Australien lebt. Es ist eine Geschichte über Verwandlungen, sehr unterschiedliche, manchmal dramatische, aber mit einem überraschenden, wie glücklichen Ende. Huch, da ist ja auch noch eine Maus im Koffer – was macht die denn da? Foto: Tandera Theater (honorarfrei)

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Aktuelles Vorfahrt für die Jugend

Kurz-Theaterprojekt ANDERS

Theaterprojekt für Jugendliche gegen Mobbing und Diskriminierung
Mölln – Auftaktcamp: 20.-23.10.2025 in Mölln
Für das Projekt werden Spielerinnen und Spieler zwischen 14 und 19 Jahren gesucht! Das geplante Theaterprojekt widmet sich den Themen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung – drängende soziale Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen tagtäglich konfrontiert sind. Unter Leitung der Theaterpädagogin Katharina Feuerhake begibt sich die Gruppe in eine szenische Auseinandersetzung zu den Fragen: Wie erleben Jugendliche Mobbing und Diskriminierung heute – welche Emotionen und Gedanken sind damit verbunden? Welche inneren und äußeren Mechanismen führen dazu, dass junge Menschen zu Täterinnen, Mitläuferinnen oder Betroffenen werden? Wie können literarische Figuren helfen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln? Auf Basis eines zeitgenössischen Jugendromans, arbeitet die Gruppe zu Motiven und Mechanismen von Mobbing und Diskriminierung. Der Roman bietet authentische und berührende Einblicke in die Erfahrungswelten junger Menschen. Individuelle Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmerinnen stehen dabei im Mittelpunkt. Durch Kreativ-Schreibmethoden, moderierte Gespräche, Theaterimprovisationen, Rollen- und Dialogarbeit sowie Sound-Experimente entstehen szenische Fragmente, die in einer Werkstattpräsentation am 16.12.25 im BBZ Mölln münden.
Ergänzend zu den Proben, wird ein Antidiskriminierungsworkshop in Kooperation mit „Miteinander Leben e.V.“ sowie ein Theaterbesuch zu einem thematisch passenden Stück stattfinden.
Das Projekt ist für die Teilnehmenden kostenlos. Es wird gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie Kreis Herzogtum Lauenburg“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Herzogtum Lauenburg, dem Berufsbildungszentrum Mölln und Miteinander Leben e.V..
Auftakt-Theatercamp: 20. bis 23. Oktober, 10 bis 16 Uhr, im BBZ Mölln an der Kerschensteiner Straße (weitere Termine unter der Woche und an Wochenenden im November und Dezember 2025) – ein späterer Einstieg ist möglich!
Anmeldung und mehr Infos: Katharina Feuerhake (Leitung), Theaterpädagogin, mail@katharina-feuerhake.de

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Südlich der A24

Improvisationstheater mit der Gruppe „Goldfisch Cocktail“

Aumühle- Donnerstag 09.10.2025, 20:00 Uhr, im Theater in der Augustinum Seniorenresidenz in Aumühle

Eintritt frei

AMBULANTER HOSPIZDIENST REINBEK e. V. zu GAST

Scheiter Heiter: Improvisationstheater mit der Gruppe „Goldfisch Cocktail“

Was erwartet das Publikum?

Improvisationstheater (kurz: Improtheater) ist interaktiv.

Das Publikum führt sozusagen Regie. Durch Eingaben, Wünsche und Zurufe der Zuschauenden werden die Szenen immer wieder neu inspiriert.

Deshalb ist keine Aufführung identisch, sondern immer wieder neu, spontan und ungeprobt.

Das Publikum entscheidet auch, was gespielt wird: Krimi oder Kitsch? Harmonie oder Hektik? Romantik oder Raumfahrtstation?

Improtheater braucht keine Requisiten und keinen gelernten Text. Eine leere Bühne wird spontan und aus dem Moment heraus mit irrsinnigen Geschichten gefüllt, die gerne auch zum Piepen komisch sind.

Kommt vorbei und bringt die Schauspielenden an die Grenzen ihrer Kreativität, damit alle einen besonderen Abend erleben.

„Es gibt kein richtig oder falsch aber jede Menge Mut zum heiteren Scheitern.“

Die Veranstaltung wird vom Ambulanten Hospizdienst Reinbek e. V. durchgeführt. Der Verein freut sich über finanzielle Unterstützung seiner Projekte.

Foto: Goldfisch Cocktail

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Nördlich der A24

„Die Villa“ Theatervorstellung

Geesthacht – Am 11. September, 15 Uhr, ist die Premiere zu dem Theaterstücke „Die Villa“, Spieltage sind vom 11.-14. September, jeweils 19.30 Uhr.

Nach W. Somerset Maugham und Geschichten aus der Direktorenvilla der Dynamit Nobel AG Krümmel:

Frau Direktor hat Geburtstag. Eine ausgelassene Stimmung schwirrt durch die Salons der Direktorenvilla. Die Töchter der Familie probieren noch kurz ein Ständchen und der Herr Direktor richtet seine Krawatte, um dann nach einem wundervollen Rosenstrauß seine Frau zu greifen. Schon erheben die Gäste das Glas auf die Frau Direktor, da läutet es an der Tür und der Butler bringt einen verspäteten Gast in den Salon. Ein Herr aus Übersee bringt unangenehme Botschaften für den Herrn Direktor und auch Frau Direktor scheint von diesem Gast etwas irritiert zu sein.

Das Theaterprojekt – Die Villa – erzählt eine Geschichte, wie sie sich in der Direktorenvilla der Dynamit Nobel AG in Krümmel ugetragen haben könnte. Motive des Dramatikers W. Somerset Maugham verbinden diese Geschichten zu einem spannenden Theaterabend am authentischen Ort.

Der Veranstaltungsort ist die Villa Nobel, Kronsberg 9, 21502 Geesthacht-Krümmel, Tickets gibt es für 28 Euro, ermäßigt 15 € (Schüler:innen und Studierende) Online unter https://kleines-theater-schillerstrasse.de/programm/film/die-villa-theaterveranstaltung

Foto: Antje Berodt

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Aktuelles

Uraufführung des Kindermusicals „Albert Schweitzer“

Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je

Mölln – Das Musik-Theater-Stück aus der Feder der jungen Schauspielerin und Regisseurin Luca Riepe erzählt die bewegende Lebensgeschichte Albert Schweitzers (1875 – 1965), der als Arzt, Theologe, Philosoph und Organist weltweit bekannt wurde. 17 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren verbringen gemeinsam mit ihr und der Regionalkantorin Susanne Bornholdt die erste Ferienwoche rund um die Möllner Nicolai-Kirche, proben Lieder und Szenen und kommen ganz nebenbei mit seiner ethischen Leitidee, der „Ehrfurcht vor dem Leben“ in Berührung. Angesichts globaler Herausforderungen wie Umweltzerstörung, Krieg und sozialer Ungleichheit erscheint sie aktueller denn je.

Obwohl Albert als zentrale Figur des Stückes im Mittelpunkt steht, wird bewusst die Rolle der Frauen in Schweitzers Leben hervorgehoben. Die Beiträge von Ehefrau Helene Bresslau Schweitzer, seiner Tochter Rhena Schweitzer und anderer Wegbegleiterinnen zur Umsetzung seiner Vision werden in diesem Musik-Theaterstück von Kindern und Jugendlichen eindrucksvoll gespielt und verkörpert. Auf diese Weise wird das Stück auch zu einem Plädoyer für Gleichberechtigung und Mitmenschlichkeit.

Mit mitreißenden Liedern, liebevoll gestalteten Szenen und einer Botschaft, die unter die Haut geht, wird mitten im Schweitzer-Jubiläumsjahr die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen des 20. Jahrhunderts lebendig. (Foto: Luca Riepe)

Veranstaltungsdetails:

  • Uraufführung: Sonntag, 3. August 2025, 17 Uhr
  • Ort: St. Nicolai, Am Markt 12, 23879 Mölln
  • Eintritt: 7 Euro (nur Abendkasse)
  • Inszenierung und Regie: Luca Riepe
  • Musikalische Leitung: KMD Susanne Bornholdt
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Aktuelles

Schreibwettbewerb Späldäl Rostock

Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerbs ist die ZfN-Leiterin

Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerb ist Stiftungs-Mitarbeiterin

Rostock – Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Theaterprojekt „Späldäl Rostock“ hatten Mitte Juni zu einem plattdeutschen Nachmittag ins Peter-Weiss-Haus ein. Die Veranstaltung bildete den krönenden Abschluss des Projekts „Späldäl Rostock“, das sich der Förderung der niederdeutschen Sprache und des Theaters für junge Menschen widmet. Die Teilnehmenden präsentierten Szenen aus ihrer gemeinsamen Arbeit, junge Eltern berichteten in Podiumsgesprächen von der niederdeutschen Sprachweitergabe an die nächste Generation und musikalische Beiträge rundeten das Bühnenprogramm ab. Höhepunkt bildete die Preisverleihung des Schreibwettbewerbs für kurze, plattdeutsche Theaterstücke. Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Theaterprojekt „Späldäl Rostock“ hatten Anfang des Jahres zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Gesucht wurden neue, plattdeutsche Bühnenstücke, die sich gezielt an die Altersgruppe der 18- bis 50-Jährigen richten. Die Stücke mussten auf Plattdeutsch verfasst sein und durften nicht länger als 45 Minuten oder 30 Seiten sein. Den ersten Platz belegte Marie Sophie Koop, Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein und Mitarbeiterin der Stiftung Herzogtum Lauenburg, mit ihrem Stück „Anners“. Ihr Theaterstück überzeugte die Jury, bestehend aus jungen Theater- und Sprachakteuren, durch die originelle Sprache und eine berührende Handlung. „Das Stück ist relevant, bewegend und befasst sich mit mentaler Gesundheit – ein Thema, das junge Leute besonders beschäftigt“, erklärte Emma Bliemel, Nachwuchsschauspielerin und Jurymitglied in ihrer Laudatio. Den zweiten Platz belegte Florian Wille mit seinem Werk „Na dat Fack“. Den dritten Platz errang Bernhard de Rees mit „Allns nich so licht“.

Zum Foto: Marie Sophie Koop (links), Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerbs mit Nachwuchsschauspielerin Emma Bliemel. Foto: Johanna Bojarra