Mölln – Auch im April gibt es wieder viel zu erleben im Courage.
Foto: Adelina und Klaus
Mölln – Auch im April gibt es wieder viel zu erleben im Courage.
Foto: Adelina und Klaus
Schwarzenbek – Mit einem großen Klassiker endet die Theatersaison 2025/2026 der Veranstaltungsreihe „Kleine Bühne“ in Schwarzenbek: Am Freitag, 6. März, 19.30 Uhr kommt „Macbeth“ auf die Bühne. Das Drama von William Shakespeare zählt zu den berühmtesten Werken der Theaterliteratur. In der Bearbeitung und Übersetzung von John von Düffel wird Shakespeares sogenanntes „Scottish Play“ auf das Wesentliche konzentriert: das Beziehungsdrama zwischen Macbeth und Lady Macbeth. Seit ihnen die schottische Königskrone von übernatürlichen Mächten verheißen wird, träumen sie nicht nur von Macht – sie setzen ihre Pläne grausam in die Tat um. Doch Ehrgeiz und Hybris treiben sie unaufhaltsam in den Abgrund. Von Düffel, Autor, Übersetzer und Dramaturg sowie ab 2025 Intendant am E.T.A. Hoffmann Theater in Bamberg, hat „Macbeth“ als konzentriertes psychologisches Kammerspiel entworfen – zugleich politischer Thriller und eindringliche Studie einer komplexen Paarbeziehung. Unter der Regie von Sewan Latchinian spielen Jacqueline Macaulay und Hans-Werner Meyer, auch im wirklichen Leben ein Ehepaar, das schottische Königspaar. Die Inszenierung dauert 90 Minuten und kommt ohne Pause aus. Die Presse zeigt sich begeistert: „Dieser ,Macbeth‘ ist ein auf die Essenz konzentrierter, höchst spannungsvoller Abend. […] Sehenswert.“ – Hamburger Abendblatt „Man sollte ihn nicht verpassen.“ – Theaterzeit Hamburg. Tickets sind in der Stadtbücherei Schwarzenbek erhältlich.

Straßennamen in Schwarzenbek – Geschichte vor unserer Haustür am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Straßennamen begegnen uns täglich – doch oft erzählen sie spannende Geschichten.
Wer steckt hinter Namen wie Compestraße oder Seestern-Pauly-Straße? Wer war der Bergedorfer Komponist Johann Adolf Hasse? Und warum sind sogar ein zweifacher Nobelpreisträger und eine frühe Friedensnobelpreisträgerin in Schwarzenbek vertreten? Die Referentin Gisela Berger stellt bekannte Persönlichkeiten ebenso vor wie die Geschichte „ganz normaler“ Straßennamen unserer Stadt. Eine Veranstaltung im Amtsrichterhaus in Kooperation mit dem Heimatbund und Geschichtsverein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

Puppenspiel für die Jüngsten: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“. Am Sonntag, 15. März, 15 Uhr ist im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10, ein fantasievolles Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahren zu erleben: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“ – nach dem gleichnamigen Buch von Janosch. Schnuddelbuddel und sein Schnuddelpferdchen bauen gemeinsam ein buntes Haus voller verrückter Ideen: ein Musikzimmerhaus, ein Sternschnuppensammelzimmer und vieles mehr. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, Fantasie und dem Mut, Dinge selbst zu gestalten. Wer einen Freund hat, ist nie allein. Regie und Spiel: Anneke Larsmeyer und Stephanie Grau. Eine Produktion des Theater Zeppelin Ensembles.
Eintritt: 8 Euro für Kinder und 10 Euro für Erwachsene. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich unter: https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/schnuddel/, kultur@schwarzenbek.de oder telefonisch 04151 / 881-132 oder -219.

Ausstellung der Fotofreunde Schwarzenbek „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Ebenfalls im Amtsrichterhaus präsentieren die Fotofreunde Schwarzenbek ihre Ausstellung „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Die Vernissage findet am Samstag, 21. März, 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. In einer Zeit intensiver Farbwelten besinnt sich die Ausstellung auf die Wurzeln der Fotografie. 80 Jahre lang war sie selbstverständlich schwarzweiß. Ohne Farbe rücken Formen, Strukturen und Kontraste in den Mittelpunkt. Der Fotograf übersetzt die Wirklichkeit bereits vor der Aufnahme in Grautöne – dem Betrachter eröffnet sich dadurch ein größerer Raum für eigene Assoziationen.

Weitere Ausstellungstermine:
22., 28. und 29. März sowie 4., 11. und 12. April 2026 (jeweils zu den angegebenen Zeiten). Die Fotofreundinnen und Fotofreunde sind an den Öffnungstagen persönlich anwesend und freuen sich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Mit Theater, Puppenspiel und Fotokunst bietet der März in Schwarzenbek kulturelle Höhepunkte für alle Generationen.
Foto: Theater Zeppelin
Auch im Frühling gibt es wieder viele tolle plattdeutsche Veranstaltungen.
Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg
Mölln – Auch im Februar gibt es wieder spannende Veranstaltungen im Courage.
Foto:Adelina und Klaus
Schwarzenbek – Mit einem vielseitigen Programm für Groß und Klein startet die Stadt Schwarzenbek in das Kulturjahr 2026. Den Auftakt bildet eine Kindertheateraufführung im Amtsrichterhaus, gefolgt von einem Comedy-Theaterabend für Erwachsene im Festsaal Rathaus Schwarzenbek. Kindertheater zum Auftakt im Amtsrichterhaus, Körnerpl. 10, 21493 Schwarzenbek, am Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr, eröffnet die Stadt Schwarzenbek mit dem Kindertheaterstück „Super-Kräfte-Chaos“ das Kulturprogramm des Amtsrichterhauses für die erste Jahreshälfte. Das Schauspiel richtet sich an Kinder ab 3 Jahren und ihre Erwachsenen und stellt mit Humor, Fantasie und viel Feingefühl die Frage, was eine Superkraft eigentlich ausmacht. Muss man fliegen können – oder reicht es, mutig zu sein? Ist es heldenhaft, die Welt zu retten – oder manchmal einfach, jemanden zu trösten? Zwei Spielende nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch große Abenteuer und kleine Gesten, durch leise und laute Gedanken sowie wunderbar chaotische, heldenhafte Figuren. Ein Theatererlebnis, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eintritt beträgt für Kinder 8 Euro und Erwachsene 10 Euro. Karten können telefonisch oder per E-Mail unter kultur@schwarzenbek.de reserviert werden. Restkarten sind am Veranstaltungstag ab 14.30 Uhr an der Tageskasse im Amtsrichterhaus erhältlich. Für das erwachsene Publikum setzt die Kleine Bühne ihr Programm am Samstag, 7. Februar, mit dem Comedy-Schauspiel „Wir müssen reden“ im Festsaal des Rathauses Schwarzenbek, Ritter-Wulf-Platz 1, 21493 Schwarzenbek, fort. Das neue Stück aus dem Hause Ehnert stammt von Michael Ehnert und wird gespielt von Jennifer Ehnert und Michael Ehnert. Das Ehepaar hat sich vor langer Zeit das Ja-Wort gegeben – und streitet seither öffentlich und mit großem Vergnügen für das Publikum. Bekannt aus ihren Erfolgsprogrammen „Küss langsam“ und „Zweikampfhasen“, nehmen sie mit messerscharfem Humor Beziehungen, Rollenbilder und Kommunikationsdefizite auseinander. Ob Ehe, Sex, Gender-Pay-Gap oder moderne Beziehungsfragen – kein Thema ist tabu, solange es für einen pointierten Schlagabtausch taugt. Entstanden ist eine ebenso kluge wie urkomische Beziehungskomödie. Eintritt beträgt 31 Euro (Reihe 1–9) / 29 Euro (Reihe 10–14). Der Vorverkauf findet in der Stadtbücherei Schwarzenbek statt. Restkarten sind am Veranstaltungstag an der Abendkasse erhältlich (sofern verfügbar). Foto: Monica Silvestre von Pexels
Mölln – Am Sonntag, 1. Februar, beginnt der neue Reigen mit der 1. „Bühne frei“ des neuen Jahres in der Seestraße 1B in Mölln – zu Feiern gibt es ein Jahr COURAGE. Wer dabei sein möchte, möge sich mit seinen Ideen im Courage melden oder im besten Fall bereits fest anmelden! Aber schon am Freitag, 16. Januar, 18 Uhr, können Interessierte das COURAGE zu ihrem COURAGE machen. Gesucht sind Ideenstifter, Mitstreiter und Helfer, um das kleine Kulturzentrum weiterzuentwickeln zu einem noch inspirierenderen, facettenreicheren Treffpunkt. Die Tür soll häufiger offen stehen können. Weiter geht es am Sonntag, 1. Februar und 8. März, 14 bis 17 Uhr, mit „Bühne frei“. Der Musikertreff „Einfach so“ findet am Montag, 2. Februar und am 2. März, 18 bis 21 Uhr. Jeden Mittwoch im Februar und März, 19 bis 22 Uhr, gibt es „So’n Theater“ ein Workshop mit Klaus. Neue Interessenten werden gesucht! An jedem Donnerstag im Februar und März, 14 bis 17 Uhr, findet „Einfach Machen“ Malen, gestalten, klönen mit Adelina, statt. „Die Lesung“ Christian Lührs liest Christian Morgenstern findet am Donnerstag, 5. Februar, 19 bis 21 Uhr, statt. Am erste Samstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, gibt es für Interessierte „Das Konzert“ Pre-Revolution aus Ratzeburg. Ebenfalls in der ersten Februarwoche, aber noch nicht terminiert, bietet das Courage eine Informationsveranstaltung und Beratung zum aktuellen Thema Kriegsdienstverweigerung an. Was ab April geschehen kann, muss der 16. Januar zeigen. Auch Beiträge des COURAGE zum diesjährigen Kultur-Sommer und zu den 2. Möllner Schauerspieltagen können auserkoren und besprochen werden. Der Raum steht zur Verfügung … Foto: Adelina und Klaus
Schwarzenbek – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kleine Bühne“, einer Kooperation der Stadt Schwarzenbek mit den Hamburger Kammerspielen, erwartet das Publikum ein außergewöhnlicher Theaterabend: „Was war und was wird“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, geschrieben speziell für die Hamburger Kammerspiele.
Unter der Regie von Sewan Latchinian stehen am 23. November 2025 um 19.30 Uhr im Festsaal des Rathauses Schwarzenbek Alexa Harms, Stephan Benson und Nina Kronjäger gemeinsam auf der Bühne.
Sie verkörpern ein Ehepaar in der Mitte des Lebens, das seine Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft noch einmal durchlebt.
Ein Stück voller Witz, Tragikomik und existenzieller Fragen: Was wäre gewesen, hätte man andere Entscheidungen getroffen? Kann man aneinander vorbeileben – oder vielleicht am eigenen Leben?
Ein intensiver, berührender und humorvoller Abend, der nachklingt und zum Nachdenken anregt.
„Man staunt, schüttelt mit dem Kopf, ist berührt und wird nachdenklich.“ – NDR 90,3
„Begeisterter Applaus – nicht zuletzt aufgrund des großen Wiedererkennungswerts.“ – DIE DEUTSCHE BÜHNE
Einzelkarte: Reihe 1–9: 31 Euro/ Reihe 10–14: 29 Euro, Vorverkauf in der Stadtbücherei Schwarzenbek, Restkarten (sofern verfügbar) an der Abendkasse. Foto: Bo Lahola
Der Klassiker von Astrid Lindgren mit dem Theater 99
Aumühle – Als Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf in die Villa Kunterbunt einzieht, staunen Tommy und Annika nicht schlecht. Denn Pippi hat nicht nur einen ganzen Koffer voller Goldstücke, ein Pferd und einen Affen, sie ist auch das stärkste Mädchen der Welt und macht, was sie will. Ziemlich schnell hat sie Tommys und Annikas Leben ganz schön auf den Kopf gestellt … Ein Theaterstück für Jung und Alt ab fünf Jahren am Sonntag, 7. Dezember, 15 Uhr, im Theater des Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle. Spielzeit beträgt ca. 60 Minuten zzgl. Pause. In der Übersetzung aus dem Schwedischen von Silke von Hacht. Überarbeitet von Christian Schönfelder und unter der Regie von Martina Baßler & Kristina Schmidt-Stoldt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind ab sofort über das Theater99 / yesticket erhältlich. Foto: Theater 99
Mölln – VergänglichkeitsNaTour mit Martina Kallenberg am Sonntag, 16. November, 14.30 Uhr. Bei einer Führung durch die Wälder um Mölln beobachten Teilnehmer, wie die Todesprozesse in der Natur wirksam sind. Es wird den Sinnen eingetaucht, was Sterben im Wald bedeutet, denn ohne das Vergehen, ist Geburt nicht möglich. Seht die Vergänglichkeit und spürt der Kraft der Verwandlung nach, die die Zurückgezogenheit benötigt. Diese zeigen sich auch in Märchenbildern. Treffpunkt ist am Uhlenkolk Parkplatz, Waldhallenweg in Mölln. Die Tour dauert etwa zwei Stunden. Aufgewachsen am Fuße der Schwäbischen Alb, hat sich Martina stets gerne mit Natur und Büchern beschäftigt. Anfang der 2020er ist sie als Naturpark-Ranger ins Herzogtum-Lauenburg gekommen. Sie fühlt sich der Gegend sehr verbunden. Sie möchte Impulse geben, wie man sich der Natur nähern kann und sich seinen Blick dafür erschließt.
Ausstellung: Magie im Verfall – „Fairy Kingdoms“ von Timo Jessen am Montag, 17. November, 18 bis 21 Uhr. Es lebe das Totholz! Der Möllner Fotograf Timo Jessen macht in seiner Werkreihe sichtbar, welche Magie im scheinbar unscheinbaren Totholz steckt. In seinen Makroaufnahmen offenbaren sich märchenhafte Gestalten – Hexen, Trolle, Lindwürmer –, während zugleich auf die ökologische Bedeutung von Totholz hingewiesen wird. Als Lebensraum für unzählige Insektenarten, Wildbienen und Pilze ist es ein unverzichtbarer Schatz für die Artenvielfalt und Stabilität der Wälder.
Außerdem öffnet die Ausstellung „Dein November-Bild – Das lässt sich sehen!“ am Dienstag, 18. November, 14 bis 17 Uhr, die Türen. Ein Bild im Kopf oder gar zur Hand, das die November-Stimmung aus dem persönlichen Blickwinkel am treffendsten widerspiegelt? Dann stell es bei COURAGE, Seestraße 1b in Mölln aus. Wer mag, kann seine Eindrücke austauschen. Am liebsten sind Bilder, die selbst erschaffen wurden. Kein Bild zur Hand? Es besteht die Möglichkeit im Atelier von COURAGE eins zu erschaffen.
Theater am Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr. Dauer etwa 30 Minuten mit anschließendem Umtrunk und Palaver Theater courage theater mölln: „Mir nichts, dir nichts“. Es ist die erste Bühnenerfahrung eines sich neu entwickelnden Theaters, des courage theater mölln, das sich aus Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 17 bis 70 Jahren zusammensetzt. Seit dem 24. September bietet das COURAGE einen wöchentlichen Theaterworkshop an. Nach also noch nicht einmal ganz zwei Monaten und noch ohne gefestigte Zusammensetzung des Ensembles geht’s „mir nichts, dir nichts“, also einfach so, auf die Bühne, um zu zeigen, was sich bereits entwickelt hat, – und was da zu sehen ist, das kann sich sehen lassen!
Am Donnerstag, 20. November, 19.30 Uhr, heißt es wieder „Bühne frei !“ Für gewöhlich an jedem ersten Sonntagnachmittag im Monat angesiedelt, findet „Bühne frei“ im Rahmen der ersten Möllner Schauerspieltage auch am Donnerstagabend statt. Auch hier bietet das COURAGE eine Plattform für Selbstgeschaffenes, ganz gleich ob Geschriebenes, Komponiertes, Gestaltetes. November, Tod und Teufel mögen Inspiration geben für einen kunterbunten Abend im COURAGE. Die Beitragslänge sollte 10 Minuten nicht überschreiten. Abweichungen von der Regel sind nach vorheriger Absprache denkbar.
Plauderstunde zum Abgang – „Eine Schippe drauf“ am Freitag, 21.November, 19.30 Uhr. Vom Umgang mit dem Tod aus dem Auge eines Bestatters. Kurios, berührend, skurril, humorvoll, ohne in die Pietätlosigkeit abzudriften, so soll dieser außergewöhnliche Abend umreißen. Christian war bis vor etwa 15 Jahren zehn Jahre lang als Bestatter tätig. Aus der Schatzkiste seiner erlebnisreichen Tätigkeit präsentiert er eine Vielzahl vielfältiger Bestattungsrituale, erzählt von Peinlichkeiten, Besonderheiten, scheinbaren Absonderlichkeiten, ohne selbst peinlich zu werden. Gäste nähern sich einem Tabuthema aus dem Blickwinkel eines Bestatters. Vielleicht findet sich ein Zugang zu der Frage: Wie stellen wir uns eigentlich unsere eigene Beerdigung vor? Ein Gedankenaustausch ist erwünscht.
Samstag, 22. November, 19.30 Uhr, heißt es „Erzähltes mit Beiklang – zwei Autoren mit Saxophonbegleitung“. Mit Morten König (33) und Tim Tensfeld (26) werden zwei außerordentliche Jungautoren aus Lüneburg und Trittau jeweils zwei jahreszeitlich ausgerichtete Beiträge präsentieren. „Kastanien im Schnee“ von Morten triff auf „Charlie – ein teuflischer Freundschaftsvertrag?“ von Tim. Beide Autoren haben einen zweiten Text in der Mache, den sie jeweils extra für die Lesung im COURAGE zu Papier bringen werden. Die Dritte Dimension an diesem Abend nimmt Damian Arikas mit seinem Saxophon ein.
Am Sonntag, 23. November, 19 Uhr, geht es zur Schweigestunde in das COURAGE.
Foto-Adelina-und-Klaus.
Mölln – Für das geplante ANDERS-Theaterprojekt werden Spielerinnen und Spieler zwischen 14 und 19 Jahren gesucht! Das Theaterprojekt widmet sich den Themen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung – drängende soziale Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen tagtäglich konfrontiert sind. Unter Leitung der Theaterpädagogin Katharina Feuerhake begibt sich die Gruppe in eine szenische Auseinandersetzung zu den Fragen: Wie erleben Jugendliche Mobbing und Diskriminierung heute – welche Emotionen und Gedanken sind damit verbunden? Welche inneren und äußeren Mechanismen führen dazu, dass junge Menschen zu Täterinnen, Tätern, Mitläuferinnen und Mitläufern oder Betroffenen werden? Wie können literarische Figuren helfen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln? Auf Basis eines zeitgenössischen Jugendromans, arbeitet die Gruppe zu Motiven und Mechanismen von Mobbing und Diskriminierung. Der Roman bietet authentische und berührende Einblicke in die Erfahrungswelten junger Menschen. Individuelle Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen dabei im Mittelpunkt. Durch Kreativ-Schreibmethoden, moderierte Gespräche, Theaterimprovisationen, Rollen- und Dialogarbeit sowie Sound-Experimente entstehen szenische Fragmente, die in einer Werkstattpräsentation am 16. Dezember im BBZ Mölln münden. Ergänzend zu den Proben, wird ein Antidiskriminierungsworkshop in Kooperation mit „Miteinander Leben e.V.“ stattfinden sowie ein Theaterbesuch zu einem thematisch passenden Stück. Das Projekt ist für die Teilnehmenden kostenlos. Es wird gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie Kreis Herzogtum Lauenburg“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Herzogtum Lauenburg, dem Berufsbildungszentrum Mölln und Miteinander Leben e.V.. Der nächste Probentermin, zu dem weitere Spielerinnen und Spieler herzlich eingeladen sind, ist am Dienstag, 4. November um 16 Uhr im Berufsbildungszentrum Mölln an der Kerschensteiner Straße. Die weiteren Termine finden teils unter der Woche sowie an Wochenenden im November und Dezember statt. Weitere Informationen und Anmeldung über Katharina Feuerhake (Leitung), Theaterpädagogin, per Mail an mail@katharina-feuerhake.de Foto: Katharina Feuerhake
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