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Südlich der A24

Livemusik-Konzert mit „Insured“ feat. „Sonic Extasy“

Geesthacht – Am Samstag, 5. September, werden die Bands „INSURED“ und „Sonic Extasy“ ab 19.30 Uhr die Bühne des SmuX in der Lichterfelder Straße 5, Geesthacht, zum Beben bringen.

Insured… alles versichert?
Ja! Wer diese Band live erlebt muss versichert sein! Knallharter Kickass-Rock wird geboten und gelebt – auf der Bühne, aber vor allem auch vor der Bühne! Es gibt ordentlich auf die Ohren. Wenn Drummer Oli in die Felle haut, Basser Martin seinen Groove beisteuert und Christoph mit der Gitarre einsteigt, dann geht es ab. Sänger Holger wird als die männliche Antwort auf Helene Fischer gehandelt und bis auf seine Optik und seine Figur könnte er ein perfektes Double sein (na ja und bis auf die Stimme).
Insured rockt die Bühne und sorgt für das nötige Wohlfühlgefühl jedes Rock-Fans.

Sonic Extasy ist eine Lüneburger Hardrock-Coverband. Gespielt wird in einer sehr klassischen Besetzung, vornehmlich wird Hard & Heavy der 80er, mit ein paar Stücken der 90er oder des Deutschrock.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Jugendliche unter 18 Jahren können nur in Begleitung Erziehungsberechtigter dabei sein. Spenden in den Hut für die Musiker sind herzlich willkommen. Foto: Insured

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Nördlich der A24

Tag des offenen Denkmals

Ratzeburg – Anlässlich des bundesweiten Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, bieten die Kreismuseen und das Kreisarchiv ein umfangreiches Programm: Das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg und das A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg sind durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist an diesem Tag frei. Im A. Paul Weber-Museum startet um 11 Uhr ein Rundgang durch das Haus mit Marion Vollmer. Zusätzlich zu sehen ist hier auch noch die bis zum 1. November verlängerte Sonderausstellung „…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg“. Die Präsentation verknüpft die Biographie A. Paul Webers mit der Kreisgeschichte und wurde zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises in diesem Jahr erarbeitet. Um 15 Uhr findet eine Führung mit Susanne Petersen zur Geschichte des Nordgebäudes des Kreismuseums, zurzeit der einzige Bereich, der aufgrund der umfangreichen Sanierung des Hauptgebäudes geöffnet ist. Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg im Alten Kreishaus Am Markt 10 in Ratzeburg öffnet von 11 bis 15 Uhr seine Türen. Gäste erwartet im dortigen Foyer eine informative und beeindruckend illustrierte Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen des Kreises Herzogtum Lauenburg. Als besonderes Highlight wird um 13 Uhr eine exklusive Führung durch den Historischen Sitzungssaal im Alten Kreishaus mit Kreisarchvarin Kerstin Letz angeboten. Bitte beachten Sie, dass das A. Paul Weber-Museum und das Nordgebäude des Kreismuseums nicht barrierefrei zu begehen ist, das Alte Kreishaus ist nur in Teilen barrierefrei. Weiterführende Informationen unter www.apaulwebermuseum.de, www.herzogtumlauenburgmuseum.de und www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de.

Foto. Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg

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Four voices, one sound

– Klang an allen Orten
Ratzeburg – Am Samstag, 29. August wird um 16.30 Uhr das Finale der Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, gefeiert. Dabei werden nicht nur alle Orgeln erklingen, sondern auch das Ensemble Quartonal seine vier Stimmen erheben. Quartonal, das sind four voices, one sound: Mirko Ludwig und Pedro Matos (Tenor), Steffen Henning (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass). 2006 in Norddeutschland gegründet, ist Quartonal inzwischen ein preisgekröntes und weitgereistes Vokalensembles Deutschlands, das mit seinem vielseitigen Repertoire, seiner Hingabe zum musikalischen Detail und einem äußerst homogenen Klang begeistert. Das Wandelkonzert hat vier Stationen. Es beginnt mit Alter Musik aus Gregorianik, Renaissance und Frühbarock an der Chororgel im Altarraum. Die Zuhörenden werden anschließend mit moderner Vokalmusik in den Kreuzgang und zu Johann Sebastian Bach an die Paradiesorgel in der Vorhalle gelockt. Den Abschluss bildet die „Messe cum jubilo“ von Maurice Duruflé, in der sich die vier Sänger mit einer Stimme in den Klang der symphonischen Hauptorgel im Westwerk des Domes verschmelzen. Die Messe ist eine Symbiose verschiedenster Ideen, Motive und Farben, die stilistisch am ehesten als impressionistisch beschrieben werden kann. Duruflés Klänge werden mit dem romantischen h-Moll-Choral von Cesar Franck kombiniert, gespielt von Domorganist Christian Skobowsky, der auch an den anderen Instrumenten zu erleben ist. An der Tageskasse können ab 16 Uhr Eintrittskarten zu 15, ermäßigt 8 Euro erworben werden.

Foto: Simon Redel

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Ein Blick in die kaiserlichen Töpfe

Vortrag über die Hofküche im Berliner Stadtschloss

Friedrichsruh – Ob „Rehschnitte mit Oliven“, „Langusten en belle vue“ oder „Chocoladenbombe“ – im 19. Jahrhundert waren die Menüs im Berliner Stadtschloss kulinarisch anspruchsvoll. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, zu einem Vortrag über die Hofküche der Hohenzollern ein. Dr. Daniel Stienen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung, wird zeigen, mit welchem Aufwand für das leibliche Wohl des Kaisers, seiner Familie und im Extremfall für 2000 Gäste gesorgt wurde. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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LindenLounge Terminübersicht

Linau – Freitag, 11. September, 18 Uhr: Lesung – Cornelia Funke „Emma glaubt nicht an Feen“: Anja Caroline Franksen, Künstlerin aus Lübeck, und Eve Suter, Blumenkünstlerin aus New York, werden anlässlich der Lesung mit Cornelia Funke verzaubern. Warteliste für Erwachsene, für Kinder gibt es noch Einzelkarten. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt bis 13 Jahre 8 Euro.

Samstag, 12. September, 17 Uhr: New York, Lübeck, Linau – Künstlerinnen im Gespräch, dann persönliche Führung durch die Ausstellung von Anja Caroline Franksen & Eve Suter (Ausstellung geöffnet 15 bis 19 Uhr) Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 20. September, 14.30 Uhr: Ommschi besucht die LindenLounge: Am 20. September ist Weltkindertag der Vereinten Nationen. Dafür werden ganz ausdrücklich die Kinder in die LindenLounge einzuladen. Und dafür haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Ommschi, das knuffige, liebenswerte Wesen vom Yogastern, kommt zu uns (https://www.ommschi.com). Der Eintritt beträgt 12 Euro, für Kinder 8 Euro.

Sonntag, 27. September, 14.30 Uhr: Wie der Klimawandel den Wald verändert, und was das für unsere Gartengehölze bedeutet – inklusive Pflanztipps Vortrag von und Diskussion mit Pit Schumacher: Öffentlich bestellter Sachverständiger u.a. für das Fachgebiet Baumpflege, Master-Abschluss Urbanes Waldmanagement. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Ab Oktober wird der Lübecker Künstler Rainer Mennicken seine Werke in der LindenLounge zeigen

Donnerstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr: Catchy Tunes – Folkmusik aus Nordeuropa: Die Veranstaltung findet gemeinsam mit dem Verein „Miteinander Leben e.V.“ statt. Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Samstag, 10. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Extra-Event für Spiele-Fans: Klassische Brett- und Gesellschaftsspiele. Spielexperten: Niels und Isa Thole. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr: Herausforderungen unserer Welt – Lebenslektionen für Menschen, die etwas bewegen möchten: Vortrag und Gedankenaustausch mit Anita Bhatia, ehemalige Beigeordnete UN-Generalsekretärin und Stellvertretende Exekutivdirektorin, UN Women Anlässlich des Tages der Vereinten Nationen. Die Veranstaltung wird stattfinden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen – Nord (DGVN Nord). (Vortrag auf Englisch, mit Simultanübersetzung auf unserer Leinwand) Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr: Unsere Gesundheit – muss sie immer teurer werden? Ursachen und Lösungsansätze. Podiumsdiskussion mit: Fr. Prof. Dr. Claudia Schmidtke, frühere Patientenbeauftragte und MdB, Fr. Andrea Galle, Krankenkassenvorständin und Mitinitiatorin der Initiative „Gesundheit als Grundrecht“, Sabine Spiering, Verwaltungsleitung DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg und einem Patientenvertreter. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Dienstag, 17. November, 19 Uhr: Frauen & Finanzen II – Meine erste Million: Die erste Million ist bekanntlich die schwerste. Und gerade Frauen haben oft Berührungsängste, wenn es um Finanzen geht. Das Spiel ist online, Tablet oder Laptop benötigt. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro.

Sonntag, 29. November, 14 bis 17 Uhr: Adventsmarkt in der LindenLounge. Der Eintritt ist frei.

Foto: Hokus Fokus Mölln

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Aktuelles Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – finales Wochenende

Ratzeburg – Am Freitag, 28. August präsentiert das Norddeutsche Freiluftkino im Kurpark Ratzeburg die Weltpremiere von „Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“, zu der auch Hinnerk Schönemann und Regisseur Felix Herzogenrath anwesend und auch wieder Rede und Antwort stehen werden. Auch für Fotos und Autogramme wird es Gelegenheiten geben! Ob und wer sonst noch kommt, ist noch offen. Die 32. Folge der beliebten ARD-Krimiserie und wird in Fernsehen erst in Januar zu sehen sein. Die allerletzte Vorstellung der 25. Saison läuft am Samstag, 29. August auch wieder im Ratzeburger Kurpark: „Minions & Monsters“, das Animationsabenteuer ein hemmungsloses Spektakel, das auf seine ganz eigene Art die Wurzeln des klassischen Hollywood-Kinos ehrt – und dabei sowohl großen als auch kleinen Kinofans Freude bereiten wird. Einlass ist jeweils 19 Uhr, Filmbeginn ist 20.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

„Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“: Der Chiropraktiker Jens Schinkel genießt in Schwanitz einen hervorragenden Ruf, vor allem unter seinen Patientinnen. Eine von ihnen wird jedoch mit gebrochenem Genick und grüner Farbe besprüht in ihrer Wohnung gefunden. Die Art und Weise ihres unfreiwilligen Dahinscheidens deutet daraufhin, dass „Der schöne Jens“ – wie die Schwanitzer Frauen (und manche Männer) Schinkel unter der Hand nennen – etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, offenbar vom selben Täter. Und nun liefert ausgerechnet Hannah Wagner, die genau wie Jule Christiansen begeisterte Patientin bei Schinkel ist, Jens ein ebenso wasserdichtes wie heikles Alibi …

Bild: ARD Degeto Film | NDR | Gordon A. Timpen

„Minions & Monsters“: Die Minions haben mittlerweile tatsächlich Hollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Bild: Universal / Illumination

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

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Aus der Stiftung

Texte aus dem Herzogtum Lauenburg gesucht

Mölln – Mit dem Projekt „Begegnung mit Literatur“ startet der neu gegründete Literaturbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg sein erstes gemeinsames Vorhaben. Unter diesem Motto sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises eingeladen, sich an einem neuen künstlerischen Format zu beteiligen. Gesucht werden Beiträge von etablierten Autorinnen und Autoren ebenso wie von bisher unentdeckten Schreibtalenten, die ihre Werke noch nicht öffentlich vorgestellt haben. Eingesendet werden können Kurzgeschichten, längere Erzählungen, Essays, Gedichte und Prosa. Einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht.

Der Literaturbeirat freut sich auf alle Einsendungen, um diese zu sichten. Ausgewählte Einsendungen werden bei einer öffentlichen Lesung in Auszügen vorgetragen. Diese findet am 14. November im Stadthauptmannshof in Mölln statt. Wer teilnehmen möchte, kann den eigenen Beitrag (max. zehn Normseiten) bis zum 15. Oktober an folgende E-Mail senden info@stiftung-herzogtum.de.

Texte mit diskriminierenden, rassistischen, sexistischen oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zum Beirat und zum Projekt: www.stiftung-herzogtum.de/kultur/literaturbeirat/

Foto: Björn Martens

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Aus der Stiftung

„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Klezmers Techter im Konzert & Workshop

Mölln – In ihren Arrangements schöpft das Trio Klezmers Techter immer wieder aus neuen musikalischen Quellen und Stilrichtungen. Viele Jahre spielen sie schon zusammen auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt, mit ungebremster Spielfreude, und liefern sich dabei funkensprühende Dialoge, mit virtuoser Technik und viel Gefühl. 
Die drei studierten Vollblutmusikerinnen spielen traditionelle jüdische Melodien wie auch Eigenkompositionen wie z.B. „Poja, der Traumtänzer“.
In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe vereinen sich im Spiel von Klezmers Techter künstlerische Power, temperamentvolle Spiel – und Experimentierfreude mit musikalischer Tiefe und Innigkeit. Tief verbunden mit der Spielweise eines Giora Feidman beherrscht die Klarinettistin, Gabriele Kaufmann, alle Facetten dieser Musik. Quirlig, rasant, feurig bis hin zu tief gurgelnd entlockt sie ihren Klarinetten schier unspielbare Töne. Almut Schwab – ihr Temperament ist schwer zu zügeln und sorgt für Humor. Wer fast nur in Moll- Tonarten spielt, der braucht ein fröhliches Pendant. So gelingt es demmusikalischen Tausendsassa, sie beherrscht Akkordeon, Querflöte und Hackbrett, immer wieder, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Doch wie verloren wäre Klarinette und Akkordeon ohne Rhythmusinstrument. Diesen Part übernimmt bei den ,,Techtern“ Nina Hacker am Bass. Im Vergleich zu den anderen ist ihr Spiel eher unaufgeregt, aber elementar. Sie leitet die unzähligen Rhythmuswechsel ein, zieht das Tempo hoch, wenn nötig, und streicht ihren Bassintonationssicher in den gefühlvollen Passagen. Ohne sie ginge im Ensemble gar nichts. Ihre Musik wirkt wie eine Einladung, das Leben trotz aller Hindernisse zu lieben und zu feiern. Instrumental-Workshop am 24. Auguts, 19 Uhr im Konzertsaal des Berufsbildungszentrum Mölln, Kerschensteinerstraße 2, 23879 Mölln.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn Klezmers Techter hier ihre Musik vermittelt und erlebbar macht. Die Musikerinnen sind Meister ihres Fachs und haben bereits viele Workshops gegeben. Zur leichteren Vorbereitung können die Noten zuvor per Mail zugesendet werden.
Anmeldung und Noten: susansojak@folkclubmoelln.de. Dieser Workshop ist auch Hobbymusiker sehr zu empfehlen. Der Eintritt für eine Einzelkarte (Konzert oder Workshop) beträgt 16 Euro und für eine Doppelkarte (Konzert+Workshop) 28 Euro. Folkclub-Mitglieder haben wie immer freien Eintritt. Reservierungen unter 04542-822472 oder susansojak@folkclubmoelln.de. Ausreichend Parkplätze inkl. zwei Behinderten-Parkplätze vorhanden. Das gesamte Gelände ist rollstuhlgerecht.

Foto: Folkclub Mölln/Klezmers Techter

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Kulturzeit aus Ratzeburg

Adams Acht

Hzgt. Lauenburg – Anlässlich der Uraufführung des Dokumentarfilms „Adams Acht“ kommt einer von Adams Acht in der Kulturzeit-Sendung aus Ratzeburg noch einmal zu Wort. Von den Ruderern aus dem siegreichen Goldachter von 1960 ist nur noch der 86-jährige Klaus Bittner am Leben. Vor zwei Jahren starb der Bugmann des Achters, Hans Lenk. Er – inzwischen Prof. Dr. – hatte zur Feier des 100.Geburtstag von Karl Adam im Jahre 2012 den Festvortrag gehalten, der im Archiv der Kulturzeit erhalten ist. Dieser wird am Sonntag, 23. August, um 17 Uhr in der Reihe „Kulturzeit aus Ratzeburg“ gesendet. Eine Wiederholung ist für Donnerstag, den 27. August, um 9 Uhr vormittags geplant. Am Dienstag, den 25. August um 9 Uhr vormittags gibt es wie üblich eine Jazzsendung. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

Foto: Canva KI