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„Interkulturelle Wochen“ fördern Zusammenhalt und Verständigung

Vom 1. September bis 9. Oktober 2026 laden die Interkulturellen Wochen im Herzogtum Lauenburg zu Verständigung, Begegnung und Miteinander ein.

Ratzeburg (ab) – Vom 1. September bis zum 9. Oktober 2026 lädt das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg mit zahlreichen Partnern wieder zu den „Interkulturellen Wochen” ein. Mehr als 30 Veranstaltungen stehen im Programm. Das Motto: „Dafür!” – das Ziel: Räume für Begegnung, Verständigung und Vielfalt schaffen. Das Programm ist jetzt online.

„Das Schöne ist, dass bei den Interkulturellen Wochen immer wieder ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen”, so Christian Klingbeil von der offenen Jugendarbeit Gleis 21/Stellwerk in Ratzeburg. „Wir erleben immer wieder, dass sich in unseren Angeboten Menschen begegnen und miteinander verbunden bleiben, die sich vielleicht sonst nicht gefunden hätten”, ergänzt Dr. Ulf Kassebaum, Geschäftsführer des Diakonischen Werks.

Die Einladung, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, den Horizont zu erweitern und mit Menschen zusammenzukommen, steht im Zentrum der Interkulturellen Wochen. Außerdem machen zahlreiche regelmäßige Angebote in der Region auf sich aufmerksam.

Raum für Begegnungen schafft zum Beispiel das interkulturelle Seniorenfrühstück am 1. Oktober in Sandesneben, bei dem der Pflegestützpunkt Mölln seine Arbeit vorstellen wird. Auch interkulturelle Cafés, der Lese- und Erzähltreff oder das „BibQuiz“ in der Stadtbücherei Ratzeburg und das Frauenfrühstück der Migrationsberatung in Mölln bieten Gelegenheit zum entspannten Miteinander.
Wieder mit dabei ist das traditionelle „Schlemmen International” der Flüchtlingsinitiative in Sandesneben. Am 25. September locken kulinarische Köstlichkeiten aus den verschiedensten Ländern.

Kreativ wird es mit der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerks unter dem Motto „Kuck Mal – Kunst”. Geplant ist eine Ausstellung im November zum Thema „Insekten” in Mölln. Wer sich einbringen und gestalterisch aktiv werden möchte, kann sich bei Mirja Schneidereit für eine der Mal-Aktionen anmelden (MSchneidereit@LHW-Zukunft.de). „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass gemeinsames kreatives Miteinander Distanzen abbaut, Persönlichkeiten stärkt und Verbindungen zwischen Menschen schafft”, so Schneidereit.
Den Fokus auf Fluchtgeschichten und -ursachen setzt ein Filmabend am 29. September im Burgtheater Ratzeburg mit dem Film „Eldorado” und einem Impulsvortrag von Brot für die Welt.

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein initiierte Veranstaltung zum Thema „Jugend und Armut”. Am Freitag, den 25. September, wird es im Gleis 21 in Ratzeburg ab 15 Uhr um die Bedürfnisse und Nöte junger Menschen gehen. Zahlreiche Vertreter:innen aus der Politik sind eingeladen, es gibt ein interkulturelles Buffet.
Mit und für junge Menschen – darum geht es auch bei „words – meets – music” am 2. Oktober im Ratzeburger Stellwerk – mit Gedichten, Geschichten und Musik in Wohnzimmer-Atmosphäre von und für Menschen ab 12 Jahren.

Die Interkulturellen Wochen schlagen mit Angeboten für Eltern und Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren einen weiten Bogen. So sind auch Themen wie Demenz und Schwerbehinderung im Programm vertreten, etwa mit einem Fachtag bzw. Vorträgen und Beratungsangeboten.
Wie im vergangenen Jahr lädt die ukrainische Community am 27. September von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in Ratzeburg ein, ebenso am 3. Oktober die islamische Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lübeck.

„Die Interkulturellen Wochen sind keine nostalgische Tradition, sondern hochaktuelle gesellschaftliche Arbeit”, betont Dr. Ulf Kassebaum. In Zeiten eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas sei die entscheidende Frage: Wie wollen wir künftig zusammenleben? „Die Antwort darauf findet sich dort, wo Menschen einander begegnen. Dort, wo Geschichten ausgetauscht werden, wo gemeinsam gegessen, diskutiert, musiziert oder gefeiert wird. Genau dafür stehen die Interkulturellen Wochen mit ihrem Motto ‘Dafür!’“

Mehr Infos zum Programm der Interkulturellen Wochen finden sich auf der Homepage des Diakonischen Werks und im Flyer zum Download. (https://www.diakonie-ratzeburg.de/interkulturellen-wochen)

50 Jahre „Interkulturelle Woche” – zum Hintergrund: Seit 1975 engagieren sich bundesweit mehr als 500 Städte und Gemeinden in der Interkulturellen Woche. Ziel war und ist es, dem Nebeneinander von Menschen unterschiedlichster Herkunft ein neues Miteinander entgegenzusetzen. Maßgeblich initiiert durch die Kirchen wird die Aktionswoche inzwischen von Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Initiativen und vielen Engagierten gestaltet.

Zum Foto: Mitwirkende der Interkulturellen Wochen (v.l.): Francine Sönmez (Diakonisches Werk), Christian Klingbeil (Gleis21/Stellwerk, DW), Ludmilla Feller (DW), Karoline Michaelis (Ev. Familienbildungsstätte RZ), Franka Pietsch (Stadtbücherei RZ), Corinna Weigand (DW), Lars Koßyk (Pflegestützpunkt, Hzgt. Lauenburg), Dr. Ulf Kassebaum (DW), Mirja Schneidereit (Lebenshilfewerk)
(Foto: Annkathrin Bornholdt)

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Südlich der A24

Livemusik-Konzert mit „Insured“ feat. „Sonic Extasy“

Geesthacht – Am Samstag, 5. September, werden die Bands „INSURED“ und „Sonic Extasy“ ab 19.30 Uhr die Bühne des SmuX in der Lichterfelder Straße 5, Geesthacht, zum Beben bringen.

Insured… alles versichert?
Ja! Wer diese Band live erlebt muss versichert sein! Knallharter Kickass-Rock wird geboten und gelebt – auf der Bühne, aber vor allem auch vor der Bühne! Es gibt ordentlich auf die Ohren. Wenn Drummer Oli in die Felle haut, Basser Martin seinen Groove beisteuert und Christoph mit der Gitarre einsteigt, dann geht es ab. Sänger Holger wird als die männliche Antwort auf Helene Fischer gehandelt und bis auf seine Optik und seine Figur könnte er ein perfektes Double sein (na ja und bis auf die Stimme).
Insured rockt die Bühne und sorgt für das nötige Wohlfühlgefühl jedes Rock-Fans.

Sonic Extasy ist eine Lüneburger Hardrock-Coverband. Gespielt wird in einer sehr klassischen Besetzung, vornehmlich wird Hard & Heavy der 80er, mit ein paar Stücken der 90er oder des Deutschrock.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Jugendliche unter 18 Jahren können nur in Begleitung Erziehungsberechtigter dabei sein. Spenden in den Hut für die Musiker sind herzlich willkommen. Foto: Insured

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Matsch und gute Laune – besser als in Wacken!

Filmprojekt: Wir retten das Wasser im Wald

Hzgt. Lauenburg – Gummistiefel, das Eiserne Pferd, schwere Eimer voller Lehm und viele helfende Hände: der  Film „Wir retten das Wasser im Wald“ zeigt eindrucks- und stimmungsvoll wie viele engagierte Akteure aus der Forst und dem Naturschutz hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um in den Lauenburgischen Wäldern das Wasser zurückzuhalten und Moore zu vernässen.

Die Integrierte Station Lauenburgische Landschaften, der Naturpark Lauenburgische Seen, der Fachdienst Naturschutz und die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg arbeiten für viele Wiedervernässungsprojekte zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützenden aus dem Naturschutz der Film „Wir retten das Wasser im Wald“ entstanden.Fehlende Niederschläge und über längere Phasen anhaltende Dürren machen zunehmend auch den Wäldern im Norden zu schaffen und beschäftigen viele Waldbesitzende und Forstbetriebe genauso wie die Akteure aus dem Naturschutz. Wenn die Wasserstände in den Seen und Bächen absinken, sumpfige Erlenwälder trockenfallen, Pilze und Flechten verschwinden und Bäumen ebenso wie der krautigen Vegetation Wasser fehlt, leidet ein gesamtes Ökosystem unter dem Wassermangel. Gräben in den Wäldern zu verschließen und in Senken das Wasser anzustauen, kann daher ein entscheidender Puffer sein, um das Wasser möglichst lange im Wald zu halten, natürliche Wasserregime, die Wasserzügigkeit im Boden wiederherzustellen, für Kühlung und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Wald zu sorgen und Lebensräume für viele an Wasser gebundene Organismen wiederherzustellen und zu vernetzen.

Der Film zeigt in knapp 10 Minuten im Jahresverlauf verschiedene Waldorte, die Baustellen und die engagierten Köpfe, die sich für die Wiedervernässung in unseren Wäldern einsetzen. Vorher-Nachher-Effekte werden so unmittelbar erlebbar, es ist spürbar, wo das Wasser fehlt und wo bereits erfolgreiche Wasserstände den Unterschied machen. Entstanden ist das Gemeinschaftsprojekt der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften, Naturpark Lauenburgische Seen und Kreisforsten Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Eike Wichmann aus Hamburg. Das Projekt wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

„Wir wollen mit dem Film auf das zunehmend fehlende Wasser im Wald aufmerksam machen, für die Schönheit unserer Natur begeistern und natürlich alle Naturpark-Gäste einladen, rauszugehen“, sagt Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen. Der Film macht auf jeden Fall Lust sofort durch die gezeigten Wälder zu spazieren! Malte Festersen von der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften hält im Film eine Handvoll Laub und lässt es wie Knusperchips zerbröseln. Er erläutert: „Um das Wasser im Wald zu halten, müssen alte Entwässerungsgräben verschlossen werden. Da diese häufig weitab der Wege mitten durch die Bestände gehen, haben wir eine Spezialmaschine, die bodenschonend entlang der Rückegassen das schwere Material an die richtigen Stellen bringt.“

Alle Wiedervernässungsprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg umgesetzt. „Mit den Maßnahmen des Wasserrückhalts reagieren wir aktiv auf die Folgen des Klimawandels. Mit der fortschreitenden Veränderung der Niederschlagsverteilung müssen wir verstärkt Wasser, insbesondere aus den winterlichen Regenereignissen, in unserer Landschaft zurückhalten, um langfristig die Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen zu erhalten“, erklärt Daniel Engert.

Revierleiter Moritz Löffelmann von den Kreisforsten fügt hinzu: „Ich freue mich, wenn ich in meinem Revier einen Beitrag leisten kann, der dem Walderhalt und dem gesamten Ökosystem zu Gute kommt. Denn auch wir und die zukünftigen Generationen profitieren von unseren Wäldern, die unsere Region hier so prägen und lebenswert machen. Foto: Erik Gross

Veranstaltungstipp

Willkommen zum Tag des Waldes 30.8.2026

Am Sonntag, 30.8.2026 möchten die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und ihre vielen Partner die Waldgäste mit hinter die Kulisssen ihrer Arbeit in einem faszinierenden Waldökosystem nehmen.

Wald- und Naturtouren führen die Besucher in die sommerliche Kühle des Waldes, bei einem Waldbrandeinsatz gemeinsam ein Feuer löschen, auf einen Baum klettern, einen Baum pflanzen, ein mobiles Sägewerk in Aktion erleben und mit der Rettungshundestaffel trainieren: an diesem Tag geht es ums Mitmachen und Erleben!

Das Naturparkteam Lauenburgische Seen, die Waldkita Wurzelzwerge aus Mustin, die Lehranstalt für Forstwirtschaft aus Bad Segeberg, die Feuerwehren aus Ratzeburg und Lehmrade, Fledermaus-experte Holger Siemers, das Mobile Sägewerk von Timothy Lohmann, das Ruheforstteam und die Domäne Fredeburg, die Jäger aus dem Lehrrevier der Kreisforsten und die Wildburger von Wildglück –  diese und viele weitere Partner der Kreisforsten Herzogtum Lauenburg werden diesen Tag gemeinsam gestalten! Der Eintritt ist frei.

Tag des Waldes – Sonntag, 30.8.2026 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Wanderparkplatz Dorotheenhofer Weg, 23911 Salem

                                    Google-Standort https://maps.app.goo.gl/uDqw2zBKkpV3NL6x7

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung unter https://www.kreis-rz.de/kreisforsten

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Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – Er war ein königstreuer Landadeliger, der zu einem der einflussreichsten Menschen im Europa des 19. Jahrhunderts wurde: Otto von Bismarck. Am Sonntag, 19. Juli, lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. An zahlreichen Bildern und Objekten wird der politische Lebensweg des ersten Reichskanzlers im historischen Kontext seiner Zeit aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Link zur Veranstaltung

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

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Südlich der A24

Wenn Maschinen zum Leben erwachen

Führung durch das historische E-Werk in Lauenburg

Lauenburg/Elbe – Es rattert, es surrt – und plötzlich wird Geschichte hörbar: Bei der Führung am Sonntag, 12. Juli 2026 um 14:30 Uhr durch das historische E-Werk in Lauenburg erleben Besucherinnen und Besucher hautnah, wie die Stadt einst mit Strom versorgt wurde. Das beeindruckende Industriedenkmal an der Palmschleuse öffnet seine Türen für eine Zeitreise in die Anfänge der Elektrifizierung.

Während der rund 90-minütigen Führung tauchen die Teilnehmenden in eine Epoche ein, in der Elektrizität noch ein echtes Abenteuer war. Anschaulich wird erzählt, wie Lauenburg Anfang des 20. Jahrhunderts den Schritt in die moderne Energieversorgung wagte und dafür die Kraft des Wassers aus dem Elbe-Lübeck-Kanal nutzte.

Besonders eindrucksvoll: Einige der historischen Maschinen sind bis heute erhalten und können teilweise sogar in Bewegung erlebt werden. Die großen Dieselmotoren und Generatoren machen die industrielle Vergangenheit greifbar und vermitteln ein lebendiges Bild davon, wie Technik und Fortschritt das Leben in der Stadt veränderten

Termin: Sonntag, 12. Juli 2026 / Beginn: 14:30 Uhr, Treffpunkt:  E-Werk, Bei der Palmschleuse 4, Dauer: ca. 90 Minuten, Teilnahmegebühr: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder (6–16 Jahre) 2,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei.

Anmeldung: Bitte bis zum 10.07.2026/ 16:00 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: eWerk Lauenburg ©Alf Rohloff

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Nördlich der A24

„Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg an. Im Juli ist das Kreismuseum an der Reihe: Aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes wird hier eine Führung durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Marion Vollmer nimmt alle Interessierten am Sonntag, 26. Juli 2026 um 15 Uhr mit auf eine kleine Tour durch das Nordgebäude des Herrenhauses und erläutert die spannenden Geschichten der dort gezeigten Objekte. Für viele wird dies eine Reise in die Vergangenheit sein. Alle, die diese Zeit nicht miterlebt haben, werden die Epoche des Wirtschaftswunders entdecken und wundersame Gegenstände kennenlernen wie Rauchverzehrer, Petticoats, Autovasen und Fernsehzeitschriften, bei denen eine einzige Seite für das Programm der gesamten Woche ausreichte.

Der nicht barrierefrei zugängliche Ausstellungsbereich befindet sich im nördlichen (linken) Nebengebäude des Kreismuseums und ist direkt über die Straße Domhof zu erreichen. Die Führung in der Reihe „Auf in die Kreismuseen“ ist kostenlos. Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Wieder White Dinner im Museumspark in Ratzeburg

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr findet wieder das beliebte White Dinner im Museumspark auf der Domhalbinsel in Ratzeburg statt. Dazu lädt die A. Paul Weber-Gesellschaft ganz herzlich am Samstag, 11. Juli, ab 18.00 Uhr (bis 21.00 Uhr) ein. Stattfinden wird diese fast schon traditionelle Veranstaltung im Museumspark zwischen dem A. Paul Weber-Museum und Herrenhaus (Kreismuseum).

Wer Zeit und Lust hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an einem der schönsten Plätze der Stadt mit Blick auf den Domsee einen besonderen Abend mit Freunden und Bekannten zu verleben.

Alles, was es für ein White Dinner braucht, sind weiße (sehr helle Kleidung) , weißes Geschirr und ein gut gefüllter Picknickkorb für den eigenen Bedarf. Weiß eingedeckte Tische und Bänke sind wie in jedem Jahr schon für die Gäste vorbereitet.

Eine Anmeldung unter cjrmeier@gmx.de und unter 04541-83120 oder 04541-860715 wäre hilfreich. Willkommen sind aber auch Gäste, die sich ganz spontan entscheiden, zu kommen.

Die Teilnahme am White Dinner ist kostenlos. Bei schlechtem Wetter findet das White Dinner im A. Paul Weber-Museum, Domhof 12, statt. Foto: allebonini4754774/pixabay

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Südlich der A24

Wenn ein Herzensprojekt wahr wird: Johanna Quatfasel eröffnet eigenes Atelier in historischen Mauern

Geesthacht – Frei nach ihrem Leitspruch „Kunst, die Mut sichtbar macht“ hat die 42-jährige Geesthachterin Johanna Quatfasel allen Mut zusammengenommen, um nach einer jahrzehntelangen Festanstellung im Büro und trockenen Zahlen einen komplett neuen, künstlerischen Weg einzuschlagen. „Am 27. Juni hat sich dann mit der fantastischen Eröffnungsfeier des Ateliers ein großer Traum erfüllt!“ Ihr Leben lang habe sie die Malerei begleitet, erzählt die Künstlerin, die viele Monate gemeinsam mit ihrem Partner die insgesamt 100 Quadratmeter in Eigenarbeit renoviert und umgestaltet hat. Aber dass sie je den Mut aufbringen würde, etwas völlig Neues zu wagen und aus einer sicheren beruflichen Position heraus für die Schaffung eines Ateliers die jahrhundertealten Räumlichkeiten der alten Orgelbauwerkstatt neben der St. Salvatoris Kirche in Geesthacht anzumieten, hätte Johanna Quatfasel sich noch vor einigen Jahren nicht vorstellen können.

Sie lässt sich ganz auf ihre Kunstwerke ein, beginnt mit Farbe, Bewegung oder Struktur und vertraut ganz auf den intuitiven Malprozess. „Den Schlüsselmoment hatte ich, als meine Kunstlehrerin in der Grundschulzeit eines meiner Bilder gelobt und es sogar in den höheren Klassen gezeigt hat – diese Anerkennung hat mich unglaublich motiviert und niemals losgelassen!“ Inspiriert wird sie seitdem von der Natur, von floralen Elementen, organischen Formen und von Norddeutschland. „Wind, Wasser und die Natur mit all ihren Veränderungen und ihrer Energie, fange ich in floralen, abstrakten und maritimen Gemälden ein. Dabei arbeite ich mit Acrylfarbe, Beize, Kohlestift und Ölstick.“

Für Johanna Quatfasel ist ihre Kunst gleichzusetzen mit Kreativität, dem Gefühl, Ruhe zu finden und der Begegnung. Und eben diese Punkte werden zukünftig in ihrem Atelier auf insgesamt 100 Quadratmetern eine große Rolle spielen, wenn sie nicht nur ihre eigenen Werke Interessierten präsentiert, sondern auch Malkurse und musikalische Events oder Lesungen regionaler Autoren anbietet. „Ich biete verschiedene Mal-Workshops an: Dreistündige für Kinder und Erwachsene, bei denen der Spaß und die das Erlernen von Techniken im Vordergrund stehen. Darüber hinaus gibt es – auf individuelle Anfrage – dreitägige für großformatige Kunstwerke. Gemalt wird dabei mit Acrylfarbe.“ Die Künstlerin öffnet das Atelier Mittwoch- bis Freitagnachmittag, Samstagvormittag und am Sonntag zwei Stunden lang nach dem Gottesdienst. Wer nähere Informationen zu Johanna Quatfasel sucht, kann unter atelier.johannaquatfasel bei Instagram mehr erfahren. Interessierte erreichen sie auch unter der Telefonnummer 0176 27 588 517 oder per Mail an info@johannaquatfasel.de

Volles Haus und voller Erfolg: Johanna Quatfasel freute sich über regen Zulauf am Eröffnungtag ihres Ateliers in der ehemaligen Orgelbauwerkstatt.

Eine Stimme, die alle Anwesenden zutiefst berührte: Die ausgebildete Sopranistin Julia Appel (li.) begeisterte Johanna Quatfasel sowie deren Gäste und sorgte für Gänsehautfeeling. Fotos: privat

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Nördlich der A24

Gemeinsam singen, Gemeinschaft erleben: „Hopeful Singers“ suchen neue Mitglieder

Berkenthin – Singen verbindet Menschen, schenkt Lebensfreude und kann das Wohlbefinden stärken. Unter diesem Motto lädt der Chor „Hopeful Singers – für das Leben singen“ aus Berkenthin neue Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen zum Mitmachen ein.
Der offene Chor richtet sich an Menschen, die von Krebs oder anderen Erkrankungen
betroffen sind oder waren, ebenso wie an Angehörige, Freunde und alle Interessierten ohne persönliche Betroffenheit. Im Mittelpunkt steht die Freude am gemeinsamen Singen und das Erleben einer unterstützenden Gemeinschaft.
Die Proben finden dreimal monatlich jeweils montags von 19 bis 20.45 Uhr im barrierefrei zugänglichen DRK-Seniorenhaus, Meisterstraße 2, in Berkenthin statt. Bereits ab 18.45 Uhr sind Sängerinnen und Sänger willkommen, um in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Repertoire der „Hopeful Singers“ umfasst verschiedene Musikrichtungen und bietet für viele Geschmäcker etwas Passendes. Als Ensemble des Deutschen Roten Kreuzes Berkenthin gestaltet der Chor regelmäßig öffentliche und private Auftritte.
Neben der Musik spielt das Miteinander eine wichtige Rolle. Einmal im Monat treffen sich die Chormitglieder zum „Tea-Time-Talk“, um sich auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Darüber hinaus gehören Sommer- und Weihnachtsfeiern sowie geplante Chorwochenenden und Ausfahrten zum Vereinsleben.
Die organisatorische Leitung liegt bei Andrea Koop, die musikalische Leitung hat Uwe Kirsten inne.
Wer Freude am Singen hat und Teil der Gemeinschaft werden möchte, kann sich per E-Mail an hopeful-singers@web.de wenden.

Foto: Uwe Kirsten

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Ratzeburger Dommusiken starten in den Sommer

Ratzeburg – An jedem Samstag im Juli und August 2026 öffnet der Ratzeburger Dom um 16.30 Uhr seine Türen für ein Konzert. Im Mittelpunkt steht einerseits die Große Domorgel, welche mit 60 Stimmen eines der klanggewaltigsten und vielseitigsten Instrumente Norddeutschlands ist, außerdem sind renommierte Chöre und Ensembles zu Gast.

Vielseitig gestaltet sich schon der Auftakt. Am 4. Juli ist der Potsdamer Organist Björn O. Wiede zu Gast mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Es führt von J. S. Bach über den großen Romantiker Franz Liszt ins 20. Jahrhundert. Der Solist ist in der Potsdamer Nicolaikirche, prominent neben dem Landtag im ehemaligen wiederaufgebauten Schloss gelegen, beheimatet. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10/erm. 5 Euro).

Am Mittwoch, 8. Juli findet um 18 Uhr ein Turmkonzert statt, das über die nördliche Wendeltreppe erreichbar ist. Es musiziert die Oboen Band Leipzig, die mit verschiedenen Oboeninstrumenten und Percussion Barockes von Bach, Händel, Lully, Purcell u.a. von oben in die Ratzeburger Luft bläst. Für dieses Konzert ist eine Anmeldung an domorganist.drz@nordkirche.de erforderlich. Der Eintritt wird direkt vor dem Konzert entrichtet (15/erm. 8 Euro).

Schließlich ist am Samstag, 11. Juli um 16:30 Uhr der Kammerchor St. Johannis Neubrandenburg unter der Leitung von Tobias Brommann im Dom, um in der für Chormusik wie geschaffenen Akustik des Raumes Klänge von Johann Sebastian Bach, Hugo Alfven und Felix Mendelssohn Bartholdy zu entfalten. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Foto: Horst Otto Müller