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Südlich der A24

Volksliedersingen

Aumühle – Am Donnerstag, 20. Februar, 16.30 Uhr, werden in der Seniorenresidenz Augustinum Volkslieder mit Mit Kantorin Susanne Bornholdt gesungen, der Eintritt beträgt hierfür 3 Euro.

Ende Februar spüren wir deutlich die erwachenden freundlichen Seiten des näher kommenden Frühlings. An manchen Tagen durchflutet die Sonne mit wärmenden Strahlen die noch kahlen Bäume, an anderen Tagen aber zaubern Reif und Frost bizarre Bilder an den Zweigen – oder wir werden vom Schneegestöber überrascht. Gemeinsam zu singen, verhilft dem Herzen zu Wärme und Geborgenheit. So singen wir vom Winter, von Liebe, vom zarten Werden und Wachsen, einstimmig oder als Kanon, frech und lustig und trotzen der immer noch dunklen Jahreszeit. Familien mit und ohne Kinder, Alleinstehende – alle sind eingeladen, dabei zu sein. Das Volksliedersingen ist ein offenes Angebot für den ganzen Ort, um sich zu begegnen und voneinander zu lernen: Damit Tradition und ein Stück Kulturgut weiter gegeben werden.

Foto: Susanne Bornholdt

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Aktuelles Aus der Stiftung

Pulver und Dynamit

Ausstellung über Geesthachts Industriegeschichte

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg zeigt im Möllner Stadthauptmannshof eine Ausstellung des Förderkreises Industriemuseum Geesthacht e.V. Anhand übersichtlicher Schautafeln und Roll-Ups können sich alle an der regionalen Industriegeschichte Interessierten ein Bild von der Entwicklung der Sprengstofffabriken in Geesthacht machen. Die Vernissage findet am Sonntag, 9. Februar um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln). Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar geöffnet und kann von montags bis freitags zwischen 10.00 – 14.00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedeln sich elbabwärts und elbaufwärts zu beiden Seiten des hamburgischen Dorfes Geesthacht zwei Sprengstofffabriken an. Auf dem „Krümmel“ gründet der junge Alfred Nobel eine Nitroglyzerinfabrik und erfindet das „Dynamit“. In Richtung Hamburg baut der süddeutsche „Pulverkönig“ Max Duttenhofer eine Schwarzpulverfabrik, die rasch expandiert. Längst sind beide Männer tot, als 1914 der 1. Weltkrieg beginnt. Die Stadt Geesthacht erlebt während zweier Weltkriege die ökonomische und politische Abhängigkeit von zwei Rüstungsbetrieben.

Die Ausstellung gibt eine Anschauung der beginnenden Industrialisierung und ihren Folgen für die Stadt Geesthacht und ihrer Einwohner. Ein Vortrag über Alfred Nobel findet am Dienstag, 25. Februar um 19.30 Uhr ebenfalls im Stadthauptmannshof statt („Alfred Nobel – Ende gut, alles gut?“ – Eintritt frei). Referentin ist Ulrike Neidhöfer, die Vorsitzende des Förderkreises Industriemuseum Geesthacht

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Südlich der A24

„Arc of Iris“

Geesthacht – Am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr findet in der St. Salvatoris Kirche, Kirchenstieg 1, 21502 Geesthacht, das Konzert „Arc of Iris“ statt, der Eintritt ist frei.

Verbunden in der Liebe zur Alten Musik, erzählt Arc of Iris Geschichten menschlicher Gefühle und Erfahrungen. Das Ensemble experimentiert mit Klangfarben und musikalischen Strukturen vergangener Epochen und lässt sich dabei von Iris, der griechischen Göttin der Farben inspirieren. Wie Iris die Welten der Götter und Sterblichen verbindet, strebt Arc of Iris danach, die Musik vergangener Jahrhunderte in aktuelle Kontexte zu bringen und ihr Publikum in die emotionalen Welten ihrer Protagonist:innen zu entführen. Arc of Iris gründete sich 2021 in Bremen und spielt in facettenreich wandelnder Besetzung um einen festen Kern. 

Alma Stoye – Viola da Gamba
Ella Smith – Sopran
Emilia Durka – Blockflöte
Samyar Fazelzadeh – Theorbe, Barockgitarre

©Velten Schroeter

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Aktuelles

Die VickyKristinaBarcelona-Band begeisterte vor ausverkauftem Haus

19. Januar, Stadthauptmannshof, Mölln

Die drei Musikerinnen waren selbst angerührt von so viel Begeisterung, Standing Ovations und Zugaben-Wünschen.

120 Menschen feierten Rachelle Garniez, Amanda Homi und Kirsten Thien aus New York, die auf ihrer Europa-Tour in Mölln zwei Konzerte gegeben haben. Zum Bandnamen inspirierte ein Film von Woody Allen, zur Musik die Songs von Tom Waits: New-York-Musik pur in einer menschlich und musikalisch professionellen und gleichzeitig publikumsnahen Ausprägung. Schön, dass durch die Kooperaton der Stiftung mit dem Verein Miteinander Leben bzw. Share-my-music solche internationalen Hight-Lights präsentiert werden können.

Share-My-Music machte am Tag darauf ein ähnlich enthusiastisch gefeiertes Schulkonzert im  Beruflichen Bildungszentrum Mölln möglich.

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Nördlich der A24

Sternenmusik im Ratzeburger Dom

Ratzeburg – Am Samstag, 18. Januar erklingt im Ratzeburger Dom, Domhof 18, um 18 Uhr barocke Musik. Im Rahmen einer Orgel-Andacht musiziert Domorganist Christian Skobowsky an der Paradiesorgel. Das Paradies ist die Vorhalle des Domes, die in den kommenden Monaten als temperierte Winterkirche genutzt wird. Obwohl der Dreikönigstag schon zurückliegt, überstrahlt der Stern von Bethlehem die dunklen Januartage. Christian Skobowsky hat daher den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und die dazu komponierte Musik von Michael Praetorius, Johann Pachelbel und Dieterich Buxtehude ausgewählt, dazu erklingt der 1. Satz der C-Dur-Triosonate und die Fantasie G-Dur von Johann Sebastian Bach.

Seit Weihnachten liegt das Programmheft der Dommusiken für das gesamte Jahr 2025 vor. Es ist u.a. in der Buchhandlung Weber, im Dom und im Rathaus gedruckt erhältlich, eine PDF findet sich auf www.ratzeburgerdom.de. Beide Formate können wahlweise auch unter organist@ratzeburgerdom.de bestellt werden.

Zum Bild: Stern im Dom; Bild: Christian Skobowsky

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Südlich der A24

Bismarck: Mensch und Mythos

Öffentliche Führung im Bismarck-Museum Friedrichsruh

Friedrichsruh – Das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner, zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh von dem Lebensweg Otto von Bismarcks, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Ausführliche Informationen bietet eine öffentliche Führung am Samstag, 18. Januar, 14 Uhr, am Bahnhof 2, der Eintritt ist frei.

Zum Bild: Bismarck-Museum mit Kaiserproklamation © Otto-von-Bismarck-Stiftung Fotograf Jürgen Hollweg

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Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im Kreismuseum werden aufgrund der Bauarbeiten am und im Hauptgebäude Führungen durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Den Anfang macht in diesem Jahr am Sonntag, 26. Januar, 15 Uhr, das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg. Ute Fritzsche wird auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Zum Bild: : Lithographiewerkstatt des A. Paul Weber-Museum.

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Nördlich der A24

The Inner Tradition – contemporary folkmusic from the western world

Mölln – Am Samstag, 8. Februar, 19.30 Uhr kommt die Band The Inner Tradition in den Konzertsaal des Berufs- und Bildungszentrums, Kerschensteiner Straße 2, 23879 Mölln, um den Neujahrskaffee zu eröffnen.

Zum Bild: The Inner Tradition – Folkclub

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Kulturportal

7. Februar: Lovestories mit Anna und Wolf Malten

Schwarzenbek – Das Kulturprogramm im Amtsrichterhaus am Körnerplatz 10 in Schwarzenbek rollt wieder an und so gibt es am Freitag, 7. Februar um 19 Uhr einen winterlich gemütlichen Abend mit Lovestories von Anna und Wolf Malten zu sehen und zu hören. Mit ausdrucksvoller Stimme und feinem Sprachgefühl lässt Anna Malten vielfältige Geschichten und Märchen von der Liebe zum Leben erwecken. In einem wunderbaren Zusammenspiel mit eigenen Songs und Improvisationen von Wolf Malten auf dem Flügel ergibt sich ein liebevoll gestalteter Abend. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Für Spontane und Kurzentschlossene sind an der Abendkasse noch Karten à 15 Euro zu haben. Vorbeikommen lohnt sich! Reservierungen sind möglich per Mail an kultur@schwarzenbek.de  oder telefonisch unter 04151/881-132. Foto: Malten

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Südlich der A24

Cinema Augustinum – Für Immer

Feinsinnige Dokumentation über eine jahrzehntelange Liebe

Aumühle – Im Cinema Augustinum, Mühlenweg 1, wird am 9. Februar, 19 Uhr, im Theater der Film „Für Immer“ gezeigt.

Im Winter 1952 haben Eva und Dieter das erste Mal miteinander getanzt. Sie haben geheiratet, ein Haus gebaut, drei Kinder bekommen. Sie haben gestritten, gezweifelt, Krisen gemeistert und sind zusammen alt geworden. Nun schlagen sie als Paar ein allerletztes Mal einen neuen Weg ein, blicken zurück auf die glücklichen Momente, aber auch auf das Unvermeidliche, das vor ihnen liegt. Wie gelingt dieses Leben zu zweit?

In ihrem fein beobachtenden Dokumentarfilm FÜR IMMER ergründet Grimme-Preisträgerin Pia Lenz eine jahrzehntelange Liebe: vom ersten Kuss bis zum letzten gemeinsamen Augenblick. Alte Fotos, Briefe und Tagebucheinträge, denen Nina Hoss ihre Stimme leiht, geben humorvolle und schonungslos ehrliche Einblicke in das Innenleben einer langjährigen Beziehung. Ein poetischer Film über unsere tiefe Sehnsucht nach Verbundenheit, die bis zum Ende bleibt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmring Reinbek e. V.

Karten sind ab 5 Euro an der Foyerkasse zuerwerben.

Foto: Weltkino