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Nördlich der A24

Ratzeburger Dommusiken starten in den Sommer

Ratzeburg – An jedem Samstag im Juli und August 2026 öffnet der Ratzeburger Dom um 16.30 Uhr seine Türen für ein Konzert. Im Mittelpunkt steht einerseits die Große Domorgel, welche mit 60 Stimmen eines der klanggewaltigsten und vielseitigsten Instrumente Norddeutschlands ist, außerdem sind renommierte Chöre und Ensembles zu Gast.

Vielseitig gestaltet sich schon der Auftakt. Am 4. Juli ist der Potsdamer Organist Björn O. Wiede zu Gast mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Es führt von J. S. Bach über den großen Romantiker Franz Liszt ins 20. Jahrhundert. Der Solist ist in der Potsdamer Nicolaikirche, prominent neben dem Landtag im ehemaligen wiederaufgebauten Schloss gelegen, beheimatet. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10/erm. 5 Euro).

Am Mittwoch, 8. Juli findet um 18 Uhr ein Turmkonzert statt, das über die nördliche Wendeltreppe erreichbar ist. Es musiziert die Oboen Band Leipzig, die mit verschiedenen Oboeninstrumenten und Percussion Barockes von Bach, Händel, Lully, Purcell u.a. von oben in die Ratzeburger Luft bläst. Für dieses Konzert ist eine Anmeldung an domorganist.drz@nordkirche.de erforderlich. Der Eintritt wird direkt vor dem Konzert entrichtet (15/erm. 8 Euro).

Schließlich ist am Samstag, 11. Juli um 16:30 Uhr der Kammerchor St. Johannis Neubrandenburg unter der Leitung von Tobias Brommann im Dom, um in der für Chormusik wie geschaffenen Akustik des Raumes Klänge von Johann Sebastian Bach, Hugo Alfven und Felix Mendelssohn Bartholdy zu entfalten. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Foto: Horst Otto Müller

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Südlich der A24

Kirchenmusik

Hzgt. Lauenburg – Am Freitag, 3. Juli um 19 Uhr findet auf der Wiese am Gemeindehaus, Redderallee 6, 21483 Lütau, die Veranstaltung „Bläserklänge auf der Apfelwiese“ statt (bei Regen in der Kirche Lütau). Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Auf der schönen Apfelwiese hinter dem Gemeindehaus in Lütau präsentieren in einem gemeinschaftlichen Konzert der Posaunenchor Lütau (Leitung: Jan Lamp) und der Posaunenchor Schwarzenbek (Leitung: Markus Götze) Musik aus verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Stilrichtungen: ein buntes Programm von und für Jung und Alt.

In der idyllischen Umgebung des Neuen Friedhofs an der Möllner Straße steht die Auferstehungskapelle, Finkhütte 1, 21493 Schwarzenbek. Hier präsentieren die Musizierenden Markus Jarms und Markus Götze am Sonntag 12. Juli, 18 Uhr, einen bunten musikalischen Blumenstrauß mit Stücken aus verschiedenen Epochen von der Barockzeit bis heute. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Der Eintritt ist frei.

Kreiskantor Michael Buffo, Cornelius Schneider-Pungs (Sahms und Siebeneichen) und Markus Götze (Schwarzenbek) präsentieren ihr Können auf der Orgel am Sonntag, 19. Juli, 18 Uhr, in der Andreaskirche Kuddewörde, Am Brink 2, 22958 Kuddewörde, zum Regionalkonzert 1. Sie improvisieren zu Liedern von Paul Gerhardt, die sich die Konzertbesucher wünschen dürfen. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 22. August um 18 Uhr, kommt das Vokalensemble „Con Sequence“ in die St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek. Sänger des Abiturienten-Jahrganges des Dresdner Kreuzchores. (Weitere Informationen folgen in den Aushängen)

Am Sonntag, 27. September um 18 Uhr, findet das Regionalkonzert 2 „Chormusik – facettenreich“ in der St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek, statt. Der Eintritt ist frei. St.-Franziskus-Kantorei Schwarzenbek, Jugendchor Schwarzenbek und Posaunenchor Schwarzenbek unter der Leitung von Markus Götze sowie das St.-Franziskus-Flötenensemble (eigene Leitung).

Sonntag, 11. Oktober um 18 Uhr, „Orgelkonzert; Markus Götze“ in der St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek. Der Eintritt ist frei.

Das Regionalkonzert 3 findet am Sonntag, 1. November um 18 Uhr, mit dem Posaunenchor Schwarzenbek in der, St.-Andreas-Kirche Sahms, Hauptstraße 0, 21493 Sahms, statt. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 15. November um 17 Uhr: Konzert zum 25-jähringen Bestehen St.-Franziskus-Flötenensemble. In der St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4; 21493 Schwarzenbek.

Am Sonntag, 29. November um 17 Uhr findet ein Adventskonzert der Schwarzenbeker Liedertafel in der St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek, statt. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 20. Dezember (4. Advent) um 18 Uhr: Konzert Saint-Saëns: Weihnachtsoratorium und Bach: Schwingt freudig euch empor BWV 36. In der St.-Franziskus-Kirche Schwarzenbek, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek. St.-Franziskus-Kantorei, Orchester und Solisten unter der Leitung von Markus Götze.

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TENÖRE4YOU Tour 2026  Gala-Mitsingkonzert

Ratzeburg – Am Freitag, 24. Juli 2026, laden Toni Di Napoli und Pietro Pato um 20 Uhr zum Gala-Mitsingkonzert in die St. Petri-Kirche an der Barlachstraße 1 in Ratzeburg zum Mitsingen von Liedern, die jeder kennt, ein. Toni Di Napoli & Pietro Pato, sind bereits einem großen Publikum aus Fernsehauftritten in der ARD, RBB, WDR bekannt. Die beiden Sänger bieten eine Mischung von ausgelassener Fröhlichkeit und befreitem Singen, in dem Künstler und Publikum zu einem Chor verschmelzen. Evergreens wie „Azzuro“, „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, „Marina“ oder beispielsweise „You raise me up“ sollen in vielen Stimmen erklingen und um das Publikum aktiv einzubinden, werden Texte angezeigt. Gleichzeitig präsentieren die Tenöre4you selbst in diesem Konzert einige Lieder in perfekter Pop-Klassik Mischung mit grandiosem, erstklassigem Live-Gesang in italienischem Gesangsstil. Seit nun mehr als 10 Jahren entwickeln und präsentieren die Tenöre4you ihr stilvolles und fabelhaftes Gala-Konzertprogramm in ganz Deutschland und benachbartem Ausland. Konzertinformation und Kartenbestellung unter Tel: 0221-39760377                             

Kartenvorverkauf:  VVK-Stellen in Ratzeburg: Die Zigarrenkiste, Am Markt 2 / MC Mode-Centrum GmbH, Am Markt 6 / EDEKA Süllau, Am Viehmarkt 10 / TUI, Am Markt 9 sowie in Mölln bei famila, Grambeker Weg 101 oder Lübeck, Citti-Park, Herrenholz 14. Online sind die Karten unter www.tnoere4you.de ab 24 Euro im Vorverkauf erhältlich.

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Lange Nacht des Friedhofs

Musik, Geschichten und Begegnung auf dem Friedhof

Mölln – Am Freitag, den 26. Juni, lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Mölln, im Rahmen des KulturSommers am Kanal, zum sechsten Mal zur „Langen Nacht des Friedhofs“ ein. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht verwandelt sich das historische Gelände des Alten Friedhofs an der Hindenburgstraße in einen Ort voller Licht, Musik, Geschichten und stillen Momenten. Eröffnung ist um 19.45 Uhr auf dem Rondell. Was vor Jahren als ungewöhnliches Kulturformat begann, hat sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Rund 600 Besucherinnen und Besucher waren bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren mit dabei. Viele berichteten von berührenden Begegnungen, unerwartet leichten Gesprächen und einer ganz neuen Sicht auf den Friedhof. „Bei der ‚Langen Nacht‘ kommt tatsächlich Leben auf den Friedhof. Überall hört man Musik, Gespräche und Lachen. Es gibt Raum für Begegnung, aber auch zum Innehalten”, so Pastorin Hilke Lage, die mit ihrem Mann Matthias den Abend begleitet und auch den Abschlusssegen gestalten wird – für viele Besucherinnen und Besucher ein bewegender Höhepunkt. “Wir hören immer wieder, dass Menschen hier ihre Angst vorm Friedhof überwunden haben”, so Lage. Wer mag, kann sich im Rahmen der Friedhofsnacht segnen lassen. Auch in diesem Jahr erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm an verschiedenen Orten auf dem Gelände.

In kurzen Beiträgen von 15 bis 20 Minuten laden Lesungen, Musik und Theater dazu ein, über den Friedhof zu flanieren und immer wieder Neues zu entdecken. Bespielt werden unter anderem die Dahmsche Kapelle, der Sandsteinengel, sowie die „Oase der Erinnerung“. Friedhofsleiter Johannes Stettner und sein Team sorgen für eine stimmungsvolle indirekte Beleuchtung. Fackeln schaffen eine einzigartige Kulisse. Mitwirkende aus der Region und darüber hinaus gestalten den Abend: Märchenerzählerin Anna Malten, die “Eulenspiegelaien” mit Theaterszenen, Poetry-Slammer Flemming Zunker sowie Daniel Kaiser (NDR Kultur) mit literarischen Beiträgen. Möllns Stadtarchivar Christian Lopau macht diesmal den Gedenkstein für die Russlanddeutschen Flüchtlinge zum Thema und liest aus ihren Briefen aus Übersee. Musikalisch reicht das Spektrum von Gospel, Taizé und Klassik bis hin zu handgemachter Bandmusik. Kirchenmusikerin Susanne Bornholdt und Ensemble treten auf, ebenfalls dabei sind der Möllner Gitarrist Michael Jessen und die Band Mr. Finnlay. Timo Jessen (Gitarre) und Klaus-Dieter Gutsche (Theater Courage) haben ein gemeinsames Programm entwickelt. Klaus Irmscher liest eigene Texte und Stefan Battige lässt seine Harfe erklingen. Auch Claudia August (Lesung) und Hartmut Ledeboer (Flöte) treten an diesem Abend zusammen auf.

Und es gibt auch ungewöhnliche Formate: Die Diplom-Geologin Kerstin Pfeiffer und die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Petri bringen mit „Grabsteine – vom Rohstoff zum Kulturgut“ Geologie und Kunstgeschichte in den Dialog und Trauerrednerin Kathrin Gödecke kommt mit dem „Freunde-Buch des Todes“. „Es geht an diesem Abend auf eine leichte Art und Weise um das Leben und die Liebe, um Abschied und Tod, um Sehnsucht und Hoffnung. Eben um das, was unser Leben ausmacht”, so Pastorin Lage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das detaillierte Programm mit Lageplan wird ab dem 23. Juni online veröffentlicht unter www.kirche-moelln.de sowie www.friedhof-moelln.de. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die besondere Würde des Ortes zu respektieren.

Foto: Dirk Eisermann

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Chorkonzert

Why we sing – das große Sommer-Event

Mölln – Ein musikalisches Ereignis voller Vielfalt, Emotion und Klangfarbe erwartet die Besucherinnen und Besucher am Samstag, 13. Juni, um 18.30 Uhr in der Möllner St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln. Unter dem Motto „WHY WE SING“ präsentieren sich die Chöre in einem abwechslungsreichen Programm – mal a cappella, mal begleitet, mal zart, mal kraftvoll von Vivaldi bis Civilization IV. In diesem Jahr gibt es einen besonderen Anlass zu feiern: Der Nicolai-Chor begeht sein 65-jähriges Bestehen. Seit 1959 prägt er das musikalische Leben der Gemeinde, bringt Menschen zusammen und verbindet Generationen durch die gemeinsame Freude am Gesang. Die beteiligten Chöre zeigen an diesem Abend nicht nur ihre individuellen Stärken, sondern vereinen ihre Stimmen auch zu eindrucksvollen gemeinsamen Klangbildern. Unterstützt werden der Nicolai-Chor, der Gospel- wie der Kinderchor von einem kleinen Orchester, das dem Programm zusätzliche Farbe und Lebendigkeit verleiht. Musikalisch dürfen sich die Gäste auf eine reizvolle Mischung aus Klassik und Moderne freuen – mit unerwarteten Klängen, die neugierig machen und emotional berühren. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy treffen auf zeitgenössische Chormusik u. a. von Tracy Wong, deren moderne, rhythmisch dichte Kompositionen eine besondere klangliche Frische in das Programm bringen. Das Konzert verspricht viele Genuss-Momente: mal innig, mal lebendig, mal überraschend – immer getragen vom gemeinschaftlichen Musizieren, das die Chöre auszeichnet. Im Anschluss wird Zeit und Gelegenheit zum Anstoßen auf alle Gründe zum Singen sein. Unter der Leitung von Kirchmusikdirektorin Susanne Bornholdt. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Personen bis 30 Jahre zahlen 5 Euro an der Abendkasse.

Foto: Susanne Bornholdt

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Ahoi Kleinkunstfest

„Voll das Leben“

Ratzeburg – Am Samstag, 13. Juni wird die Ratzeburger Insel erneut zur Bühne für Musik, Theater und Begegnung: Das Kleinkunstfest „Ahoi“ lädt Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Voll das Leben“ auf den Marktplatz, den Barlachplatz sowie in und um die Stadtkirche St. Petri ein. Veranstaltet wird das Festival zum zweiten Mal vom Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Kulturschaffenden aus der Region. Der Festtag beginnt 11.30 Uhr mit einer Pop-Andacht auf der Marktbühne und endet etwa 22 Uhr mit einer Feuershow auf dem Barlachplatz. Dazwischen erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Improvisationstheater, Lesungen, Walk-Acts und Mitmachangeboten. Auf mehreren Bühnen präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus dem Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus ihre Beiträge. Die Idee zum Festival stammt von Propst Philip Graffam. Ziel ist es, Kunst und Kirche sichtbar miteinander zu verbinden und kreative Begegnungen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Das Konzept wurde erstmals 2024 umgesetzt – auch als Reaktion auf die Corona-Zeit, in der kulturelle Begegnungen stark eingeschränkt waren. „Das Schönste an diesem Festival ist für mich, dass es niemanden ausschließt. Man muss nichts mitbringen und nichts erklären. Viele bleiben spontan stehen, lassen sich auf die Stimmung ein und entdecken dabei etwas, das sie vielleicht nicht erwartet hätten“, erklärt Propst Graffam. „Wir möchten zeigen, dass Kirche auch inspirierend und überraschend sein kann“, sagt Tanja Derlin, Diakonin und Mitglied des Organisationsteams im Kleinkunstfestbüro. „Kirche ist bunt und vielfältig und genau das darf auch in der Öffentlichkeit sichtbar werden.“ Ergänzt wird das Programm durch kreative Workshops, einen kleinen Kunsthandwerkermarkt sowie kulinarische Angebote aus der Region. Zu den Höhepunkten zählen das Improvisationstheater „Steife Brise“ aus Hamburg sowie die Stelzenläufer „Charivari“, die am Nachmittag das Publikum mit ihrer Straßenkunst einbinden und den Abend mit einer Feuershow ausklingen lassen.
Neu im Programm ist ein „Preacher Slam“. Inspiriert von klassischen Poetry Slams, bringen hier Teilnehmende aus dem theologischen Bereich kurze Beiträge zum Festivalmotto „Voll das Leben“ auf die Bühne. 
Auch das Team von „Segensreich“ ist dabei. Neben „Segen to go“ auf dem Barlachplatz gibt es in diesem Jahr einen neuen, ruhigen Bereich hinter der Stadtkirche. Auf der Wiese dort wird es statt Stände oder Aktionen Raum für persönliche Gespräche, Segen und Rückzug geben. Der Eintritt zum gesamten Festival ist frei. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier: https://www.kirche-ll.de/von-a-bis-z/k/kulturfest-ahoi.html

Foto: Jens Butz

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Orgelkonzert für Nachtschwärmer

Mölln/Breitenfelde – Orgelkonzert für Nachtschwärmer. Unter dem Titel „Orgelkonzert für Nachtschwärmer“ präsentiert Nicolaiorganistin KMD Susanne Bornholdt am Samstag, 30. Mai, 21 Uhr in der St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, ausgewählte Lieder des großen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt – in kunstvollen Bearbeitungen von J. Ch. Oley, G. Ph. Telemann, J. Pachelbel und G. Böhm. Um die besondere Atmosphäre dieses nächtlichen Konzerts voll auszukosten, sind Zuhörerinnen und Zuhörer ausdrücklich eingeladen, sich in der Kirche für ein intensives Hörerlebnis auf mitgebrachte Matratzen, Decken und Kissen zu legen. So entsteht unter den Klängen der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel ein kontemplatives „Nachtlager“, bei dem man sich auf dem Kissen lesend in die barocken Texte des vor 350 Jahren, am 27.5.1676 verstorbenen Paul Gerhardt vertiefen kann. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Menschen bis 30 Jahre zahlen 5 Euro an der Abendkasse.

Foto: Kirchengemeinde Mölln

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Konzert, Yoga und Theater

in der Kirche.

Mölln – Am Mittwoch, 27. Mai, 17 Uhr findet in der Kirche Breitenfelde, Dorfstraße 24, 23881 Breitenfelde, das Kinder-Musik-Theater „Zwischen Himmel und Erde“ zum 350. Todestag von Paul Gerhardt statt. Der Möllner Kinderchor unter der Leitung von Susanne Bornholdt und das Flötenensemble unter der Leitung von Hartmut Ledeboer. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro (Kinder frei), Abendkasse. Zum 350. Todestag des berühmten Kirchenlieddichters Paul Gerhardt feiert am 27. Mai ein neues Kinder-Musik-Theaterstück seine Uraufführung in Breitenfelde. In dem bewegenden und kindgerechten kleinen Bühnenstück zeigt Luca Riepe Schlaglichter aus dem Leben von Paul Gerhardt (1607-1676) auf. Einfühlsam bringt sie Kindern die barocke Lebenswelt eines Dichters näher, dessen Leben voller Schicksalsschläge war. Immer wieder berühren sich Momente des Zweifelns mit Momenten großen Gottvertrauens und der Hoffnung. Gäste erleben, wie Paul Gerhardt, trotz allem Lieder, voller Trost und Lebensmut schrieb – Worte, die einen bis heute begleiten. So erklingen bekannte Lieder von Gerhardt in ihren historischen Melodien. Kinder erleben den Klang der damaligen Zeit. Ihre jungen Stimmen und ihre eigene lebhafte Interpretation lassen die alten Lieder modern werden. Das Musik-Theaterstück verbindet Wissenswertes über den Dichter mit lebendigen Szenen, eingängigen Liedern und humorvollen Dialogen. Von Kindern gespielt, spricht es Kinder und Erwachsene gleichermaßen an.

Atempause mit Gott: Ein Gottesdienst für Körper und Seele mit Yoga-Elementen. Herzliche Einladung zu „Atempause mit Gott“ am Freitag, 29. Mai um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Mölln, Immenstelle 13 23879 Mölln, mit Diakonin Andrea Brügmann, Mona Menzel von Moona Moon Yogastudio und Pastorin Franziska Nagel. Dieser besondere Gottesdienst verbindet den christlichen Glauben, Worte der Besinnung, Atem und sanfte Yoga-Elemente zu einer wohltuenden Pause im Alltag. Eingeladen sind alle, die zur Ruhe kommen, neue Kraft schöpfen und Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun möchten. Bitte bequeme Kleidung tragen und eine Yogamatte mitbringen.

Orgelkonzert für Nachtschwärmer: Unter dem Titel „Orgelkonzert für Nachtschwärmer“ präsentiert Nicolaiorganistin Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt am Samstag, 30. Mai, 21 Uhr in der St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, ausgewählte Lieder des großen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt – in kunstvollen Bearbeitungen von J. Ch. Oley, G. Ph. Telemann, J. Pachelbel und G. Böhm. Um die besondere Atmosphäre dieses nächtlichen Konzerts voll auszukosten, sind Zuhörerinnen und Zuhörer ausdrücklich eingeladen, sich in der Kirche für ein intensives Hörerlebnis auf mitgebrachte Matratzen, Decken und Kissen zu legen. So entsteht unter den Klängen der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel ein kontemplatives „Nachtlager“, bei dem man sich auf dem Kissen lesend in die barocken Texte des vor 350 Jahren, am 27.5.1676 verstorbenen Paul Gerhardt vertiefen kann. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Menschen bis 30 Jahre zahlen 5 Euro an der Abendkasse.

Foto: Kirchengemeinde Mölln

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Nördlich der A24

Musikalische „Post von Paul Gerhardt“

Neue Video-Reihe gestartet

Hzgt. Lauenburg – Zum 350. Todestag des beliebten Lied-Dichters Paul Gerhardt, senden Musikerinnen, Musiker und Ensembles aus dem Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg digitale musikalische Postkarten. Die Werke des bekannten Kirchenlieder-Dichters Paul Gerhardt sind beliebt. Vielen Menschen spenden seine Lieder auch heute noch Kraft, Trost und Freude. Zu seinem 350. Todestag gibt es im Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg jetzt „Post von Paul Gerhardt“ – eine monatlich erscheinende Video-Reihe mit musikalisch-geistlichen Grüßen zum Teilen. Mit dem Danklied „Wach auf, mein Herz, und singe“ und dem Posaunenchor der Kirchengemeinde Breitenfelde ist die Reihe Mitte Mai, kurz vor dem Todestag Paul Gerhardts (27. Mai 1676), gestartet. Die Idee zu dem digitalen Format kommt aus dem Team der Kirchenmusiker. Susanne Bornholdt, Regionalkantorin für die Kirchengemeinden Mölln, Breitenfelde und Gudow, hat in der Corona-Zeit bereits gute Erfahrungen mit einer Podcast-Reihe gemacht, in der sie Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch vorstellte. „Ich möchte die Menschen neugierig machen und selbst immer neugierig bleiben, Lieder auszuprobieren und zu vermitteln“, sagt Bornholdt. Außerdem wünscht sie sich auch im Digitalen mehr musikalisches „Seelenfutter“. So war im Paul-Gerhardt-Jahr schnell die Idee zu einem kurzen musikalischen Seelengruß da. Denn genau das möchte die „Post von Paul Gerhardt“ sein: ein Moment zum Innehalten, Genießen und natürlich zum Teilen – ob auf Instagram oder YouTube, wo das Format erscheint. Sich auf die Lied-Tradition Paul Gerhardts zu besinnen, kann Kraft spenden. Davon ist Susanne Bornholdt überzeugt. „Diese alten Schätze sind die Säulen, die die Generationen vor uns getragen haben, auch und vor allem durch schwere Zeiten.“ Hoffnung und Zuversicht im Dreißigjährigen Krieg. Paul Gerhardts Lieder wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und werden auch heute noch konfessionsübergreifend gesungen. Er selbst lebte in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, war mit schweren Schicksalsschlägen, Tod und Leid konfrontiert. So verlor er früh seine Eltern, vier seiner fünf Kinder starben. „Paul Gerhardt hat den Leuten dennoch die Hoffnung und Zuversicht in die Herzen gedichtet. Seine Kantorenkollegen damals haben mit wunderbaren Melodien die Ohren geöffnet und die Lippen, Zungen und Stimmen zum Singen gebracht“, so Bornholdt. Natürlich wird auch sein wohl bekanntestes Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ als musikalische Postkarte erscheinen. Beteiligt an der etwa monatlich erscheinenden Reihe sind Chöre, Solisten, Kirchenmusiker und Ensembles aus dem gesamten Kirchenkreis. Die technische Umsetzung und Verbreitung übernimmt die Medienabteilung des Kirchenkreises. Zahlreiche Kirchengemeinden planen außerdem zum Paul-Gerhardt-Jahr Konzertreihen und Themenabende. So feiert der Ratzeburger Dom unter der Leitung des Kirchenmusikers Christian Skobowsky ein Jahr voller Paul-Gerhardt-Lieder mit Gottesdiensten und Liedpredigten. In Breitenfelde gibt es am 27. Mai ein Kinder-Musical über Paul Gerhardt. Am 31. Mai feiert Bischöfin Kirsten Fehrs im Dom zu Lübeck einen Abendmahls-Gottesdienst mit dem Schwerpunkt Paul Gerhardt. Infos und weitere Termine gibt es unter dem Stichwort „Paul Gerhardt“ im Kalender auf www.kirche-LL.de. Die „Post von Paul Gerhardt“ erscheint auf dem Instagram-Kanal auf dem YouTube-Kanal des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg.

Bildunterschrift: Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Breitenfelde unter der Leitung von Stefan Henatsch (r.) eröffnet die Video-Reihe „Post von Paul Gerhardt“.

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Nördlich der A24

Möllner Orgelkonzerte

Mölln – Bei der Konzertreihe an der historischen Orgel in St. Nicolai gibt es einige Neuerungen. Das Auftaktkonzert gibt am 25. April Mauritz Bunt. Auch im Jahr 2026 gibt es eine Konzertreihe an der Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der Kirche St. Nicolai in Mölln. Einige Neuerungen sollen das Konzertangebot ab diesem Jahr vielseitiger und zugänglicher machen. Das Auftaktkonzert findet am Sonnabend, 25. April ab 18.30 Uhr mit dem niederländischen Organisten Maurits Bunt statt. Neuerungen sollen Konzerte attraktiver machen. So finden nun alle Orgelkonzerte an Samstagen statt und teilen sich in drei Formate auf: Die „Monatskonzerte“ mit Organisten aus Deutschland und dem europäischen Ausland gibt es immer am letzten Sonnabend des Monats ab 18.30 Uhr. An den anderen Sonnabenden finden jeweils ab 11.30 Uhr „Kurzkonzerte“ mit Studierenden der Hochschulen in Lübeck, Hamburg und Bremen statt. Auch andere Instrumente mit Künstlern der Region sowie Schülern der Kreismusikschule bekommen dabei eine Bühne. Neu sind in diesem Jahr zwei „Nachtkonzerte“, die jeweils ab 21 Uhr stattfinden.

Wöchentliche Konzerte zwischen April und Dezember
So entsteht zwischen Ende April und Dezember ein wöchentliches Konzertangebot. „Wir hoffen sehr, damit viele Orgel- und Musikbegeisterte anzusprechen und in unsere schöne Kirche zu locken“, sagt Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt. Die Kantorin für die Region um Mölln hat gemeinsam mit der Kirchengemeinde und dem Orgelbauverein St. Nicolai die Neuerungen vorangebracht. Sie erklärt die Idee hinter der neuen Uhrzeit der Vormittags-Konzerte: „Mit dem Tourismus der Stadt Mölln und den Stadtführungen haben wir verabredet, dass die Führungen sonnabends um 11.30 Uhr an der Nicolai-Kirche enden, damit die Besucher:innen gleich im Anschluss eine Live-Performance mitnehmen können.“  


Konzertreihen seit der Wiedereinweihung 2022
Die Konzertreihe an der Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel fand erstmals 2022 anlässlich der Wiedereinweihung des Instruments statt. Davor war es mehrere Jahre lang aufwändig restauriert worden, um den weltweit einzigartigen Bestand mit Orgelpfeifen aus dem frühen 15. Jahrhundert zu erhalten.
Auftaktkonzert am 25. April mit Maurits Bunt. Das Auftakt-Konzert der Reihe am 25. April findet zugunsten der Restfinanzierung der Orgel statt. Der niederländische Organist und Cembalist Maurits Bunt studierte unter anderem beim weltbekannten Barock-Interpreten Ton Koopman. 2014 gewann er beim Wettbewerb des Bachfestes in Lelystad den 1. Preis als Cembalist. Heute wirkt er als Titularorganist der Bergkirche Deventer, als Kirchenmusiker in Apeldoorn und als Turm-Glockenspieler. Für sein Möllner Programm orientiert sich Bunt am musikalischen Ablauf einer norddeutschen Messe des frühen 17. Jahrhunderts. Es erklingen unter anderem Werke der Hamburger Organisten Hieronymus und Jakob Praetorius sowie Heinrich Scheidemann. Der Eintritt zu diesem Konzert und allen weiteren Konzerten beträgt 15 Euro (5 Euro für Besucher unter 30 Jahren), der Eintritt zu den Kurzkonzerten ist frei, um Spenden für den Erhalt der Orgel wird gebeten. Mehr Informationen und alle Termine gibt es auf der Webseite der Kirchengemeinde unter www.kirche-moelln.de/konzerte.

Zum Foto:
Der Niederländer Maurits Bunt gibt das Auftaktkonzert bei den diesjährigen Orgelkonzerten an der historischen Möllner Orgel. (Foto: Daria Vinogradova)