Kategorien
Nördlich der A24

Termine: Norddeutsches Freiluftkino

Ratzeburg – Wenn die Sonne langsam hinter Seen, Feldern und historischen Kulissen versinkt, beginnt die schönste Zeit des Sommers: Das Norddeutsche Freiluftkino lädt wieder zu unvergesslichen Filmabenden unter freiem Himmel ein. An außergewöhnlich schönen Orten in Ratzeburg und Umgebung erwartet die Zuschauenden ein abwechslungsreiches Programm voller großer Gefühle, mitreißender Geschichten, Humor, Musik und Abenteuer. Noch nie war das Freiluftkino-Programm so groß, so vielfältig und so exklusiv wie in diesem Jahr und das gesamte Kino-Team freut sich auf einen Sommer voller Geschichten, Begegnungen und magischer Momente unter dem Sternenhimmel. Los geht’s am Donnerstag, 16. Juli, im beschaulichen Künstlerdorf Schattin auf dem Dorfplatz (Hauptstr. 6a) mit der exklusiven Vorpremiere der französischen Komödie „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“, ein bisschen frivol, aber keineswegs ordinär oder pornografisch. Der Film feiert weder sexuelle Selbstoptimierung noch technische Wunderversprechen, sondern die vielleicht schönste Erkenntnis einer langen Beziehung: dass selbst nach Jahrzehnten noch etwas Gutes entstehen kann – aus einem ehrlichen Gespräch oder aus einer verrückten Idee. Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Am Sonnabend, 17. Juli, gibt es etwas ganz Besonderes im Kurpark Ratzeburg: Direkt am Wasser und mit fetziger Live-Musik zeigt der KulturSommer am Kanal in Kooperation mit dem Norddeutschen Freiluftkino den Stummfilm-Klassiker „Sonnenaufgang“ von 1927 von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Handlung ist wie gemacht für unsere ländliche Gegend mit Seen und Kanälen: Von einem städtischen Vamp verführt, will ein Bauer seine Frau auf dem See ertränken. Der Plan misslingt, die Frau flieht in die Stadt, wo sich beide in fremder Umgebung wieder versöhnen. Auf der Rückfahrt kentert im Sturm das Boot, der Mann glaubt seine Frau ertrunken, doch schließlich wird sie lebend geborgen. Der Vamp zieht unverrichteter Dinge zurück in die Stadt. Murnaus Meisterwerk ist ein Musterbeispiel dafür, wie virtuos er in Fotografie, Stimmung und Stil mit den Gegensätzen Stadt-Land, Erde-Wasser, Licht-Schatten arbeitet. Begleitet wird der Film vom Gitarrenorchester Gilbert Couché, vier Lead-Gitarristen aus Hamburg Mitte und ihrem Perkussionisten. Benannt nach dem Erbauer der ersten elektronischen Gitarre frönen sie dem Sound großer Musiker und Bands der 60er und frühen 70er Jahre. Freuen Sie sich auf einen besonderen Freiluft-Stummfilm-Abend mit exquisiter Live-Musik.
Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 18 Euro, ermäßigt 13 Euro. Karten für den Stummfilm gibt es über Lübeck-Ticket sowie im Haus der Reise, Hauptstraße 87 in Mölln. Eigene Sitzgelegenheiten sind bitte selbst mitzubringen, Essen und Trinken gibt es von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig …
Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

Foto: Marie-Camille Orlando / hfr

Kategorien
Südlich der A24

Friedrichsruh entdecken

Friedrichsruh – Wo stand Bismarcks Postamt? An welcher Stelle nutzte eine Tuchfabrik die Wasserkraft der Schwarzen Au? Welches Ausflugslokal mit Ausblick lockte im 19. Jahrhundert das Hamburger Publikum in den Sachsenwald? Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 16. August, dazu ein, bei einem sommerlichen Streifzug das historische Friedrichsruh zu entdecken. Treffpunkt ist um 15 Uhr das Bismarck-Museum, der Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz dauert drei Stunden mit einer Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten frei). Die Teilnahme ist kostenlos. Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt. Im Bismarck-Museum steht um 11 Uhr der erste Reichskanzler als Mensch und Mythos im Mittelpunkt. Um 14 Uhr wird in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh über „Otto von Bismarck und seine Zeit“ gesprochen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

Kategorien
Südlich der A24

Ein Folkmusical von der Insel Gotland

– Volund

Brunstorf/Gudow – „Volund“ ist eine Komposition für Chor und Folkband von Eva Sjöstrand und Jan Ekedahl von der Insel Gotland. Das Stück war fester Bestandteil der jährlichen Mittelalterwoche in Visby und erzählt die nordische Sage von Wieland dem Schmied in Gesangs- und Instrumentalstücken und kurzen Rezitationen. Mythen sind die uralten Fundamente menschlichen Daseins. Das Lied über den heldenhaften Schmied Volund, in der deutschen Sagenwelt als Wieland der Schmied bekannt, gehört zu den ältesten Bestandteilen der isländischen Edda. In der Sage lebt Volund in Schweden. Auf der schwedischen Insel Gotland ist die Geschichte vom Schmied Volund auf einem alten Bildstein in dem Dorf Anre verewigt. Der Volund-Mythos handelt vom ewigen Kreislauf des Lebens, vom Kommen/Werden und Gehen/Vergehen. Am Ende wird Volund als Stern an den Himmel geworfen. Unsere Aufführung ist ein Ausflug in schwedische Melodienlandschaften mit Chormusik und schönen Instrumentalmusiken. Regionalkantorin Susanne Bornholdt und Gitarrist Jörg-Rüdiger Geschke bringen „Volund“ gemeinsam mit einem regionalen Frauenchor und einem Ensemble aus Violinen, Flöten, Akkordeon, Klarinette, Gitarre und Bass in zwei schönen Dorfkirchen unseres Herzogtums auf die Bühne. Die Texte dafür wurden exklusiv ins Deutsche übertragen. Die Aufführung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt und dauert etwa eine Stunde. Sie erklingt beim KulturSommer in dieser Form zum ersten Mal. Die Veranstaltung findet in Brunstorf am Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr, in der Elisabeth-Kirche statt und am Sonntag, 19. Juli, 17 Uhr, in Gudow in der St. Marien-Kirche. Tickets sind bei Lübeck Ticket und im Haus der Reise, Hauptstraße 87 in Mölln erhältlich.

Kategorien
Nördlich der A24

Regionales Tastenkonzert

Kuddewörde – Am kommenden Sonntag, 19. Juli um 18 Uhr beginnt in der Andreaskirche in Kuddewörde, das erste Regionalkonzert in diesem Jahr. Die Kirchenmusiker unserer Region Cornelius Schneider-Pungs (Sahms und Siebeneichen), Markus Schell (Kuddewörde) und Markus Götze (Schwarzenbek) sowie Pastorin Wilmer laden herzlich zum Wunschkonzert in die Andreaskirche Kuddewörde eine. Am Eingang bekommen die Zuhörerinnen und Zuhörer eine Liste mit einer Auswahl der im Gesangbuch vorhandenen Lieder von Paul Gerhardt. Sie sind eingeladen, ein Wunschlied anzukreuzen. Die Wünsche werden dann als Lose gezogen. Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607greg. in Gräfenhainichen geboren und verstarb am 6. Juni 1676greg. in Lübben. Er war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher und Theologe und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter. Vor 350 Jahren ist er gestorben. Die Lieder von Paul Gerhardt singen von der Hoffnung in schwierigen Zeiten und wollen Kraft und Zuversicht spenden. Vielen Generationen vor uns haben seine Lieder schon viel bedeutet. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

Kategorien
Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – Er war ein königstreuer Landadeliger, der zu einem der einflussreichsten Menschen im Europa des 19. Jahrhunderts wurde: Otto von Bismarck. Am Sonntag, 19. Juli, lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. An zahlreichen Bildern und Objekten wird der politische Lebensweg des ersten Reichskanzlers im historischen Kontext seiner Zeit aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Link zur Veranstaltung

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

Kategorien
Nördlich der A24

Kindertag und Theater im Heubodentheater

Ritzerau – Am Sonntag, 12. Juli, 13 Uhr, findet im Heubodentheater Ritzerau, Forstgehöft 1, 23896 Ritzerau, der Kindertag mit Figurentheater vom Hermannshoftheater statt. Wie immer mit vielen entspannten Angeboten im Garten und einem Gastspiel mit Figuren unserer Freunde vom Hermannshoftheater. Mit Waffelstand, Kinderbar, Slackline, Dosenwerfen und einem bunten Gartenprogramm. Um 15 Uhr können Besucher das Hermannshoftheater mit der Geschichte vom Fischer und seiner Frau ansehen. Pommes und Ponyreiten gibt es auch. Gegen 17.30 Uhr geht der Kindertag zu Ende. 
Die Aufführung kostet 6 Euro Eintritt, der Kindertag an sich mit allen Aktivitäten ist kostenlos. Der Fischer und seine Frau lebten zusammen in einer alten Hütte dicht an der See. Als dem Fischer nach langer Not endlich ein riesiger Butt ins Netz geht, singt dieser und bittet, man möge ihn frei lassen. Da muss der Fischer sich von seiner Frau wütende Vorwürfe anhören, dass er sich einen solchen Fang hat entgehen lassen. Der Butt schenkt ihnen ein Häuschen. Doch die Frau fordert immer mehr, sie will König und Papst sein. Der Butt gewährt alles – doch wann ist’s genug? Wo ist die nicht zu überschreitende Grenze? Die Spieldauer beträgt 50 Minuten. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos unter: www.heubodentheater.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt.

Foto:Nastja Zukanova

Am Freitag, 17. Juli, 20 Uhr, geht es weiter mit „Heilig Abend – Verhör in der Nacht“ von Daniel Kehlmann. Die Freie Bühne Wendland tritt auf, es spielen Kerstin Wittstamm und Gero Wachholz. Heiligabend, 22.30h. Die Philosophieprofessorin Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern von Zivilfahndern aus dem Taxi geholt worden. Nun steht sie dem Verhörspezialisten Thomas gegenüber, der sie mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert: Sie und ihr Exmann sollen einen Bombenanschlag am Heiligabend um 24h geplant haben. Es bleiben Thomas also noch 90 Minuten, um herauszufinden, wo der Sprengsatz explodieren wird. Doch obwohl sie mit starken Indizien konfrontiert wird, gibt Judith sich völlig ahnungslos. Ist sie eine eiskalte Lügnerin? Oder hat sich Thomas in einen paranoiden Irrtum verrannt? Und welche Rolle spielt eigentlich ihr Exmann? Gibt es eine Bombe, oder nicht? Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) schickt Zuschauer auf einen atemlosen Wettlauf gegen die tickende Uhr, sowie einen philosophischen Parcours zu persönlicher Verantwortung, ethischem Handeln und Legitimität politischer Gewalt. „Heilig Abend“ ist seit seinem Erscheinen mit großem Erfolg an sehr vielen Theatern gespielt worden, und unter dem Titel „Das Verhör in der Nacht“ mit Sophie von Kessel und Charlie Hübner verfilmt worden. Der Eintritt beträgt 12/16 Euro.  Karten unter mail@heubodentheater.de oder 04543 7026.

Foto:Freie Bühne Wendland
Kategorien
Südlich der A24

Wenn Maschinen zum Leben erwachen

Führung durch das historische E-Werk in Lauenburg

Lauenburg/Elbe – Es rattert, es surrt – und plötzlich wird Geschichte hörbar: Bei der Führung am Sonntag, 12. Juli 2026 um 14:30 Uhr durch das historische E-Werk in Lauenburg erleben Besucherinnen und Besucher hautnah, wie die Stadt einst mit Strom versorgt wurde. Das beeindruckende Industriedenkmal an der Palmschleuse öffnet seine Türen für eine Zeitreise in die Anfänge der Elektrifizierung.

Während der rund 90-minütigen Führung tauchen die Teilnehmenden in eine Epoche ein, in der Elektrizität noch ein echtes Abenteuer war. Anschaulich wird erzählt, wie Lauenburg Anfang des 20. Jahrhunderts den Schritt in die moderne Energieversorgung wagte und dafür die Kraft des Wassers aus dem Elbe-Lübeck-Kanal nutzte.

Besonders eindrucksvoll: Einige der historischen Maschinen sind bis heute erhalten und können teilweise sogar in Bewegung erlebt werden. Die großen Dieselmotoren und Generatoren machen die industrielle Vergangenheit greifbar und vermitteln ein lebendiges Bild davon, wie Technik und Fortschritt das Leben in der Stadt veränderten

Termin: Sonntag, 12. Juli 2026 / Beginn: 14:30 Uhr, Treffpunkt:  E-Werk, Bei der Palmschleuse 4, Dauer: ca. 90 Minuten, Teilnahmegebühr: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder (6–16 Jahre) 2,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei.

Anmeldung: Bitte bis zum 10.07.2026/ 16:00 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: eWerk Lauenburg ©Alf Rohloff

Kategorien
Nördlich der A24

„Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg an. Im Juli ist das Kreismuseum an der Reihe: Aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes wird hier eine Führung durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Marion Vollmer nimmt alle Interessierten am Sonntag, 26. Juli 2026 um 15 Uhr mit auf eine kleine Tour durch das Nordgebäude des Herrenhauses und erläutert die spannenden Geschichten der dort gezeigten Objekte. Für viele wird dies eine Reise in die Vergangenheit sein. Alle, die diese Zeit nicht miterlebt haben, werden die Epoche des Wirtschaftswunders entdecken und wundersame Gegenstände kennenlernen wie Rauchverzehrer, Petticoats, Autovasen und Fernsehzeitschriften, bei denen eine einzige Seite für das Programm der gesamten Woche ausreichte.

Der nicht barrierefrei zugängliche Ausstellungsbereich befindet sich im nördlichen (linken) Nebengebäude des Kreismuseums und ist direkt über die Straße Domhof zu erreichen. Die Führung in der Reihe „Auf in die Kreismuseen“ ist kostenlos. Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

Kategorien
Nördlich der A24

Wieder White Dinner im Museumspark in Ratzeburg

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr findet wieder das beliebte White Dinner im Museumspark auf der Domhalbinsel in Ratzeburg statt. Dazu lädt die A. Paul Weber-Gesellschaft ganz herzlich am Samstag, 11. Juli, ab 18.00 Uhr (bis 21.00 Uhr) ein. Stattfinden wird diese fast schon traditionelle Veranstaltung im Museumspark zwischen dem A. Paul Weber-Museum und Herrenhaus (Kreismuseum).

Wer Zeit und Lust hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an einem der schönsten Plätze der Stadt mit Blick auf den Domsee einen besonderen Abend mit Freunden und Bekannten zu verleben.

Alles, was es für ein White Dinner braucht, sind weiße (sehr helle Kleidung) , weißes Geschirr und ein gut gefüllter Picknickkorb für den eigenen Bedarf. Weiß eingedeckte Tische und Bänke sind wie in jedem Jahr schon für die Gäste vorbereitet.

Eine Anmeldung unter cjrmeier@gmx.de und unter 04541-83120 oder 04541-860715 wäre hilfreich. Willkommen sind aber auch Gäste, die sich ganz spontan entscheiden, zu kommen.

Die Teilnahme am White Dinner ist kostenlos. Bei schlechtem Wetter findet das White Dinner im A. Paul Weber-Museum, Domhof 12, statt. Foto: allebonini4754774/pixabay

Kategorien
Südlich der A24

Wenn ein Herzensprojekt wahr wird: Johanna Quatfasel eröffnet eigenes Atelier in historischen Mauern

Geesthacht – Frei nach ihrem Leitspruch „Kunst, die Mut sichtbar macht“ hat die 42-jährige Geesthachterin Johanna Quatfasel allen Mut zusammengenommen, um nach einer jahrzehntelangen Festanstellung im Büro und trockenen Zahlen einen komplett neuen, künstlerischen Weg einzuschlagen. „Am 27. Juni hat sich dann mit der fantastischen Eröffnungsfeier des Ateliers ein großer Traum erfüllt!“ Ihr Leben lang habe sie die Malerei begleitet, erzählt die Künstlerin, die viele Monate gemeinsam mit ihrem Partner die insgesamt 100 Quadratmeter in Eigenarbeit renoviert und umgestaltet hat. Aber dass sie je den Mut aufbringen würde, etwas völlig Neues zu wagen und aus einer sicheren beruflichen Position heraus für die Schaffung eines Ateliers die jahrhundertealten Räumlichkeiten der alten Orgelbauwerkstatt neben der St. Salvatoris Kirche in Geesthacht anzumieten, hätte Johanna Quatfasel sich noch vor einigen Jahren nicht vorstellen können.

Sie lässt sich ganz auf ihre Kunstwerke ein, beginnt mit Farbe, Bewegung oder Struktur und vertraut ganz auf den intuitiven Malprozess. „Den Schlüsselmoment hatte ich, als meine Kunstlehrerin in der Grundschulzeit eines meiner Bilder gelobt und es sogar in den höheren Klassen gezeigt hat – diese Anerkennung hat mich unglaublich motiviert und niemals losgelassen!“ Inspiriert wird sie seitdem von der Natur, von floralen Elementen, organischen Formen und von Norddeutschland. „Wind, Wasser und die Natur mit all ihren Veränderungen und ihrer Energie, fange ich in floralen, abstrakten und maritimen Gemälden ein. Dabei arbeite ich mit Acrylfarbe, Beize, Kohlestift und Ölstick.“

Für Johanna Quatfasel ist ihre Kunst gleichzusetzen mit Kreativität, dem Gefühl, Ruhe zu finden und der Begegnung. Und eben diese Punkte werden zukünftig in ihrem Atelier auf insgesamt 100 Quadratmetern eine große Rolle spielen, wenn sie nicht nur ihre eigenen Werke Interessierten präsentiert, sondern auch Malkurse und musikalische Events oder Lesungen regionaler Autoren anbietet. „Ich biete verschiedene Mal-Workshops an: Dreistündige für Kinder und Erwachsene, bei denen der Spaß und die das Erlernen von Techniken im Vordergrund stehen. Darüber hinaus gibt es – auf individuelle Anfrage – dreitägige für großformatige Kunstwerke. Gemalt wird dabei mit Acrylfarbe.“ Die Künstlerin öffnet das Atelier Mittwoch- bis Freitagnachmittag, Samstagvormittag und am Sonntag zwei Stunden lang nach dem Gottesdienst. Wer nähere Informationen zu Johanna Quatfasel sucht, kann unter atelier.johannaquatfasel bei Instagram mehr erfahren. Interessierte erreichen sie auch unter der Telefonnummer 0176 27 588 517 oder per Mail an info@johannaquatfasel.de

Volles Haus und voller Erfolg: Johanna Quatfasel freute sich über regen Zulauf am Eröffnungtag ihres Ateliers in der ehemaligen Orgelbauwerkstatt.

Eine Stimme, die alle Anwesenden zutiefst berührte: Die ausgebildete Sopranistin Julia Appel (li.) begeisterte Johanna Quatfasel sowie deren Gäste und sorgte für Gänsehautfeeling. Fotos: privat