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Südlich der A24

Lesung im Amtsrichterhaus Schwarzenbek

Anja Marschall präsentiert ‚Hotel Vier Jahreszeiten – Der Glanz des neuen Morgens‘

Schwarzenbek – Die Hamburger Autorin Anja Marschall lädt am Freitag, 27. Februar, 19 Uhr, zu einer atmosphärischen Lesung im Amtsrichterhaus Schwarzenbek ein: In dem historischen Ambiente des Amtsrichterhauses wird sie ihren Roman ‚Hotel Vier Jahreszeiten – Der Glanz des neuen Morgens‘ vorstellen. Hamburg im Jahr 1922: Luise, von der Wäscherin zur stellvertretenden Hausdame aufgestiegen, navigiert durch politische Umbrüche, kämpft mutig ums Überleben des Grand Hotels, schützt jüdische Kollegen und entdeckt eine verbotene Liebe zu einem Pianisten. Anja Marschall entführt das Publikum hinter die Kulissen des berühmten Hauses. In ihrem Roman verbinden sich historische Persönlichkeiten mit humorvollen, lebendigen Figuren zu einer packenden Szenerie. Die Autorin versteht es meisterhaft, Fakten und Fiktion zu einem mitreißenden Roman zu verweben – ergänzt mit viel Witz und spannenden Hintergrundinformationen zur Geschichte des Hauses und seiner Menschen. Anja Marschall ist eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin, deren Arbeiten historische Ereignisse mit erzählerischer Leichtigkeit und emotionaler Tiefe verknüpfen. Mit Feingefühl für Recherche und Erzählweise schafft sie lebendige Charaktere und atmosphärische Schauplätze, die Leserinnen und Leser in vergangene Epochen hineinversetzen. Die Veranstaltung richtet sich an Literatur- und Geschichtsbegeisterte und alle, die sich von einer Mischung aus Historie, Fiktion und feinem Humor unterhalten lassen möchten. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Online- Ticketverkauf unter https://www.amtsrichterhaus.de oder https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/lesungmarschall oder persönlich in der Stadtbücherei. Reservierung: stadtbuecherei@schwarzenbek.de, Tel 04151 / 881-104 Foto: Anja Marschall

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Nördlich der A24

„Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“

Ratzeburg – Noch bis einschließlich 5. April ist im A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ zu Gast. Besucherinnen und Besucher können dabei auf eine über 100-jährige Filmgeschichte im Kreis Herzogtum Lauenburg zurückblicken. Begonnen hatte diese im Jahr 1922 mit zwei Filmen: In Lauenburg wurden angeblich Szenen für den Horror-Klassiker „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ gedreht – ein Gerücht das sich hartnäckig hält, für das es aber keine Belege gibt. In Ratzeburg wurden für „Die Elixiere des Teufels“ Aufnahmen gemacht. Der Aufschwung erfolgte ab den 1960er Jahren und seit den 2010er Jahren etabliert sich die Region zwischen Lübeck und Hamburg zu einer beliebten Kulisse der Filmbranche. Für über 90 Filme und Serien kamen und kommen bis heute Schauspielerinnen und Schauspieler, Kameraleute, Regisseurinnen und Regisseure in den Kreis Herzogtum Lauenburg um hier an einzigartigen Orten ihre Werke zu produzieren. Die Ausstellung wirft anhand von Zeitungsartikeln, Plakaten und Fotos Schlaglichter auf ausgewählte Drehorte und Produktionen, die den Kreis und seine Einwohnerinnen und Einwohner nachhaltig beeinflussten. Die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ kann zu den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen im A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg besucht werden. Nähere Informationen sind auf der Website des Museums unter https://apaulwebermuseum.de/ zu finden. Foto: Blick in die Ausstellungsräume (Kreismuseen Herzogtum Lauenburg).

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Nördlich der A24

Courage im Februar

Mölln – Auch im Februar gibt es wieder spannende Veranstaltungen im Courage.

Foto:Adelina und Klaus

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Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – 1875, vier Jahre nach der Reichsgründung, vollendete der Maler Adolph Menzel das Gemälde „Das Eisenwalzwerk“. In der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, ist es als begehbarer Raum zu erleben und illustriert eindrucksvoll die Industrialisierung, die Deutschland im 19. Jahrhundert stark veränderte. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, werden die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und der Politik Otto von Bismarcks aufgezeigt. Zur Bilanz des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Der Eintritt ist frei.

Foto: Das Eisenwalzwerk, Gemälde von Adolph Menzel (Reproduktion)

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Südlich der A24

Bismarck. Mensch und Mythos

Öffentliche Führung im Bismarck-Museum

Friedrichsruh – Das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner, zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh vom Lebensweg Otto von Bismarcks, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 15. Februar, 14 Uhr, steht die Rolle, die ihm in der Erinnerungskultur der Deutschen zugeschrieben wurde, im Mittelpunkt. In einigen Räumen ist außerdem die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei. Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Friedrichsruh, Telefon 04104 9639344

Foto: Jürgen Hollweg

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Südlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg

Am Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr, sendet die Kulturzeit aus Ratzeburg  den 3. Teil der Lesereihe der „Silvesterglocken“ von Charles Dickens. Diese Sendung wird am Donnerstag , 29. Januar, 9 Uhr, vormittags wiederholt. Am Dienstag, 9 Uhr, gibt es wie üblich  „Jazz am Morgen “ von der Kulturzeit aus Ratzeburg. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de  Foto: KI Canva/Sabine Riege

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Aus der Stiftung

FKJ Platz zu vergeben

Neues Jahr… aber keinen Plan, wie es weitergehen soll?

„Dann starte ein FKJ in der Stiftung Herzogtum Lauenburg!“, sagt Marie Nehls.

Mölln – Ein FKJ (Freiwilliges kulturelles Jahr) bedeutet: mitarbeiten, statt nur zuschauen. Durch den großen Aufgabenbereich der Stiftung – Kultur, Wissenschaft und Natur/Umwelt – bekommen die FKJler die Möglichkeit, verschiedenes zu probieren und ihre Stärken gezielt einzusetzen. Ob bei der Vorbereitung und Begleitung von Veranstaltungen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: der FKJler wird fest ins Team eingebunden. „Ein solches freiwilliges Jahr ermöglicht dir, die Berufswelt hautnah zu erkunden und herauszufinden, ob der jeweilige Beruf in der Praxis auch wirklich zu dir passt. Anders als bei einem kurzen Praktikum, wirst du vollkommen im Team integriert und darfst deine eigenen Ideen aktiv umsetzen.“ so Marie Nehls, die aktuell ihr Freiwilliges kulturelles Jahr in der Stiftung Herzogtum Lauenburg absolviert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt vor allem auf der Öffentlichkeitsarbeit. Sei es Texte schreiben, Social Media bespielen, den Newsletter verfassen oder Plakat und Flyer gestalten – Kreativität ist ausdrücklich erwünscht. Auch die fotografische Begleitung von Veranstaltungen sowie alles rund um Werbung und der Internetauftritt zählen zu den Aufgaben. Allein und ganz im Dunkeln wird der FKJler aber nie stehen, denn bei Fragen steht die Büropartnerin Sabine Riege stets zur Seite. Auch Sabine Riege (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) betont: „Wir sind nicht auf der Suche nach perfekten Lebensläufen, sondern nach neugierigen jungen Menschen, die Lust auf Kultur haben. Die jungen Freiwilligen bringen einen vollkommen unvoreingenommenen Blick mit und helfen uns dadurch, am Puls der Zeit zu bleiben.“ Das FKJ richtet sich an alle Interessierten zwischen 15 und 26 Jahren und beginnt am 1. September. Anmelden beziehungsweise bewerben können sich Interessierte ab 1. Februar auf der Seite der Freiwilligendienste Kultur und Bildung oder direkt per Mail an s.riege@stiftung-herzogtum.de. Wer in seinem Umfeld jemanden kennt, der Orientierung sucht oder sich kreativ ausprobieren möchte, möge diese Information gerne weiterleiten! Foto: Was für eine Aussicht! Aus dem Büro im zweiten Stock kann Marie Nehls Schwäne, Enten und das Geschehen am See beobachten – und auch der oder die nächste Freiwillige werden in diesem Büro viele Stunden verbringen. Foto: Sabine Riege/Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Theater für Kinder und Erwachsene

Schwarzenbek – Mit einem vielseitigen Programm für Groß und Klein startet die Stadt Schwarzenbek in das Kulturjahr 2026. Den Auftakt bildet eine Kindertheateraufführung im Amtsrichterhaus, gefolgt von einem Comedy-Theaterabend für Erwachsene im Festsaal Rathaus Schwarzenbek. Kindertheater zum Auftakt im Amtsrichterhaus, Körnerpl. 10, 21493 Schwarzenbek, am Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr, eröffnet die Stadt Schwarzenbek mit dem Kindertheaterstück „Super-Kräfte-Chaos“ das Kulturprogramm des Amtsrichterhauses für die erste Jahreshälfte. Das Schauspiel richtet sich an Kinder ab 3 Jahren und ihre Erwachsenen und stellt mit Humor, Fantasie und viel Feingefühl die Frage, was eine Superkraft eigentlich ausmacht. Muss man fliegen können – oder reicht es, mutig zu sein? Ist es heldenhaft, die Welt zu retten – oder manchmal einfach, jemanden zu trösten? Zwei Spielende nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch große Abenteuer und kleine Gesten, durch leise und laute Gedanken sowie wunderbar chaotische, heldenhafte Figuren. Ein Theatererlebnis, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eintritt beträgt für Kinder 8 Euro und Erwachsene 10 Euro. Karten können telefonisch oder per E-Mail unter kultur@schwarzenbek.de reserviert werden. Restkarten sind am Veranstaltungstag ab 14.30 Uhr an der Tageskasse im Amtsrichterhaus erhältlich. Für das erwachsene Publikum setzt die Kleine Bühne ihr Programm am Samstag, 7. Februar, mit dem Comedy-Schauspiel „Wir müssen reden“ im Festsaal des Rathauses Schwarzenbek, Ritter-Wulf-Platz 1, 21493 Schwarzenbek, fort. Das neue Stück aus dem Hause Ehnert stammt von Michael Ehnert und wird gespielt von Jennifer Ehnert und Michael Ehnert. Das Ehepaar hat sich vor langer Zeit das Ja-Wort gegeben – und streitet seither öffentlich und mit großem Vergnügen für das Publikum. Bekannt aus ihren Erfolgsprogrammen „Küss langsam“ und „Zweikampfhasen“, nehmen sie mit messerscharfem Humor Beziehungen, Rollenbilder und Kommunikationsdefizite auseinander. Ob Ehe, Sex, Gender-Pay-Gap oder moderne Beziehungsfragen – kein Thema ist tabu, solange es für einen pointierten Schlagabtausch taugt. Entstanden ist eine ebenso kluge wie urkomische Beziehungskomödie. Eintritt beträgt 31 Euro (Reihe 1–9) / 29 Euro (Reihe 10–14). Der Vorverkauf findet in der Stadtbücherei Schwarzenbek statt. Restkarten sind am Veranstaltungstag an der Abendkasse erhältlich (sofern verfügbar). Foto: Monica Silvestre von Pexels 

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Nördlich der A24

Fusionjazz-Ethno-Duo

Schiphorst – Das Albertorium präsentiert im Januar:

Foto: Albertorium

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Friedrichsruh: Vortrag

Frankfurt am Main: Ein Hotspot der Diplomatie im 19. Jahrhundert

Friedrichsruh – Vortrag von Luisa Götz (Otto-von-Bismarck-Stiftung) 1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung. Auch Otto von Bismarck diente dort zeitweilig als preußischer Gesandter. Luisa Götz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung, zeigt in ihrem Vortrag am Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, wie sich die Stadt zu einem „Hotspot der Diplomatie“ entwickelte. Anhand von Stadtplänen lässt sich ein dichtes Netz der Wohnsitze von Diplomaten nachvollziehen und damit ein Einblick in den Arbeitsalltag gewinnen. Der Eintritt ist frei. Foto: Frankfurt, Ansicht über den Schaumainkai, um 1845, Bibliographisches Institut Hildburghausen, um 1845. Otto von Bismarck Stiftung