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Aus der Stiftung

Cole Quest – Bluegrass vom Feinsten direkt aus New York

Das erste Konzert auf der Deutschlandtour, direkt von New York nach Mölln!

Die Mitglieder der Band leben in New York City. Ihre Liebe gehört dem Bluegrass. Eigenkompositionen wechseln mit Bekanntem ab, zum Repertoire gehören unter anderem Stücke von Woody Guthrie. 
Tolles Dobro-Spiel und Weltklasse-Mundharmonika ergeben in ihrer instrumentalen Virtuosität eine energetische Dynamik, die direkt in die Beine geht. Und auf jeden Fall macht die Band Lust auf alles, was an Spirit und Spaß dazugehört.

Nähere Informationen finden Sie unter www.colequest.com
Das Konzert ist eine Kooperation mit dem Förderverein Möllner Folksfeste e.V.

Reservierung unter Tel. 04542/87000 oder info@folksfest-moelln.de.

So., 28. April 2024, 19.00 Uhr, Stadthauptmannshof [barrierefrei], Hauptstr. 150, 23879 Mölln, Eintritt 20,00 €.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Augustinum Seniorenresidenz Aumühle 

Aumühle – Schleswig-Holstein 2030 – Wege zum Glück: Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Utz Schliesky. Viele Jahre lang war Schleswig-Holstein im Glücksatlas an der Spitze. Nun ist das Land zurückgefallen. Damit im Jahre 2030 wieder die glücklichsten Menschen Deutschlands in Schleswig-Holstein leben, müssen wir also etwas tun. Utz Schliesky unterbreitet vielfältige Vorschläge von A bis Z, wie dies gelingen kann. Prof. Dr. Utz Schliesky ist habilitierter Staatsrechtler. Seit 2009 ist er Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages, seit 2007 Geschäftsführender Vorstand des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist Autor zahlreicher Bücher – und nun auch seines ersten Glücksratgebers. Im Theatersaal Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle. Donnerstag, 1. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt frei.

VHS zu GAST – Der Glaube an Engel: religionsgeschichtliche Erläuterungen zu einem zeitgenössischen Phänomen. Ein Vortrag mit Prof. Dr. Enno Edzard Popkes, Theologe und Philosoph, Professor für Geschichte und Archäologie. Der Glaube an Engel: religionsgeschichtliche Erläuterungen zu einem zeitgenössischen Phänomen: Verschiedene religionsgeschichtliche Untersuchungen belegen, dass der Glaube an Engel und persönliche Schutzengel eines jener Elemente ist, die in einer zeitgenössischen Religiosität massiv zugenommen haben. Diesem Phänomen entspricht, dass der Glaube an Engel inzwischen sogar kommerziell ausgenutzt wird (vgl. u. a. sogenannte „Engel-Kongresse“). In dem Vortrag wird einerseits dargelegt, welche konkreten Formen und Inhalte ein solcher Glaube an Engel annehmen kann. Andererseits wird erläutert, auf welchen religionsgeschichtlichen Hintergründen diese Gestalten einer zeitgenössischen Religiosität basieren. In Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft und der Volkshochschule Hohe Elbgeest e.V.. Montag, 5. Oktober, 16 Uhr, Theater Eintritt: 8 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

BABANDA zu GAST – Latin Jazz aus Brasilien, Kuba und den Kapverden mit der Band Babanda aus Hamburg. Wenn die brasilianische Sängerin Valentina Coutinho die Bühne betritt, geht die Sonne auf! Babandas Musik hat ihren Ursprung in den Oasen Afrikas und wurde entlang der Passatroute durch die Vermischung mit den Rhythmen der Kapverden, Kubas und Südamerikas zu dem heißen Mix dieses Abends: Bossa Nova, Salsa, Son und Tango – lassen Sie sich verzaubern! Die Musiker von Babanda kommen aus Kuba, Brasilien und Deutschland. Mehrstimmiger Gesang und akustische Instrumente prägen ihren unverwechselbaren Klang für ein mitreißendes Konzerterlebnis. Kartenvorverkauf ab 15. September in beiden Apotheken in Aumühle sowie am Veranstaltungstag an der Abendkasse. Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt: 24 Euro.

Wildes Skandinavien
Multivisionsshow mit Lisa und Florian Smit – Seit Jahren bereisen Florian und Lisa Smit die wilden Landschaften Skandinaviens. Zwischen uralten Gletschern, Fjells, Wäldern und Nordlichtern sind es vor allem die Tiere, die sie faszinieren. Mit viel Geduld entstehen eindrucksvolle Aufnahmen von Moschusochsen, Rentieren und Polarfüchsen – oft unter extremen Bedingungen. Für das perfekte Bild nehmen die beiden Naturfotografen große Strapazen auf sich. Temperaturen bis minus 35 °C, wochenlange Touren durch den Sarek-Nationalpark oder tagelanges Warten auf den entscheidenden Moment gehören dazu. Unvergessen bleibt die Begegnung mit einem jungen Polarfuchs, der sich nur wenige Meter vor ihrer Kamera zum Schlafen niederließ – ein Augenblick, auf den sie tagelang hingearbeitet hatten. Ihre Reisen führen sie in die größten Nationalparks Norwegens und Schwedens. Ob spektakuläre Landschaften oder unscheinbare Naturdetails – Florian und Lisa entdecken das Besondere im Verborgenen und erzählen mit ihren Bildern von der Schönheit und Wildheit des Nordens. Dienstag, 13. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

…sportlich! Filmvorführung mit Thomas Deuber – Thomas Deuber präsentiert seinen 37-minütigen Film „…sportlich!“. Die filmische Collage setzt den Neubau des Vereinshauses des TuS Aumühle-Wohltorf mit den Ansagen von Trainerinnen und Trainern an ihre Mannschaften sowie den Statements von Aktiven über ihr Verständnis von sportlichem Verhalten in Beziehung. So entsteht ein Bild des Vereins und des Geistes, der das neue Vereinshaus belebt. Der Film richtet den Blick nicht nur auf das Gebäude, sondern vor allem auf die Menschen, die den TuS Aumühle-Wohltorf prägen und mit Leben füllen. Spenden für den Jugendraum des TuS Aumühle-Wohltorf sind willkommen. Der Film „…sportlich!“ ist eine Produktion von Kuhkoppel Film. Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt frei, Spenden für den Jugendraum des TuS Aumühle-Wohltorf willkommen.

CINEMA AUGUSTINUM – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke: Humorvoll, berührend und voller Lebensklugheit. Drama, Deutschland 2026, 136 Min., FSK 6, Regie: Simon Verhoeven, Besetzung: Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Laura Tonke, Devid Striesow. Der junge Joachim wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen. Für sein Studium zieht er zu seinen exzentrischen Großeltern in eine herrschaftliche Villa in Nymphenburg. Während er mit den Herausforderungen der Schauspielausbildung ringt, erlebt er einen ebenso ungewöhnlichen wie liebenswerten Alltag mit seiner lebensklugen Großmutter und seinem eigenwilligen Großvater. Zwischen großen Träumen, Zweifeln und familiären Momenten entdeckt Joachim, worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Joachim Meyerhoff verbindet feinen Humor mit bewegenden Momenten und herausragenden schauspielerischen Leistungen. Ein warmherziger Film über die Kunst des Lebens und die Menschen, die uns dabei prägen. Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt: 8 Euro Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e. V..

„Scapes“ – Eine musikalische Reise durch Klanglandschaften – Musikabend zwischen Neoklassik und Ambience mit dem Jazz-Duo Torkler-Bornstein. Wolfgang Torkler (Klavier), René Bornstein (Kontrabass) Dem Duo Torkler-Bornstein gelingt eine wunderbar fließende Musik voller Tiefe und Weite. Beide Musiker lieben den Klang, lassen ihm Zeit zum Blühen und bringen so eine zärtliche Bedachtsamkeit in unsere oft so gehetzte Welt. Tief romantisch klingt die Musik von Wolfgang Torkler und René Bornstein: schwebend und leicht wie ein Seidenstoff, spielerisch, aber nie verspielt, stringent, aber ohne Fesseln, melancholisch, jedoch frei von Trauer und Schwermut. Das Publikum darf sich hier auf ein Konzert mit Musik zum Zurücklehnen und Genießen freuen, ganz im Geist des Genres Ambient, das sich durch ruhige, sanfte und unaufdringliche Klänge auszeichnet. Der studierte Jazz-Pianist Wolfgang Torkler gibt Konzerte weltweit (Kuba, Dänemark, Polen, Italien …). Er ist begeisterter Livemusiker, arbeitet aber auch mit anderen Musikern zusammen, so etwa mit Heinz-Rudolf Kunze. Wie Torkler studierte René Bornstein an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, jedoch ist sein Instrument der Jazz-Bass. Der Bandleader ist mit seinen zahlreichen Bands national und international ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde sein Klaviertrio Lammel-Lauer-Bornstein für den EchoJazz mit der CD „look at me“ nominiert. Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 15 Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

From Benny Goodman to Django Reinhardt – Konzert mit dem German Italian Swing Quartet, Jörg Seidel (Gitarre), Roberto Gervasi (Akkordeon), Nicola Giammarinaro (Klarinette) und Jean-Philippe Wadle (Kontrabass). Das Quartett begeistert mit einem frischen und zugleich traditionsbewussten Sound. Entstanden ist das Ensemble aus einer zufälligen Begegnung zwischen dem Bremerhavener Gitarristen Jörg Seidel und dem aus Palermo stammenden Akkordeonisten Roberto Gervasi im November 2024. Bereits wenige Monate später nahm die neu formierte Band ihre erste CD auf. Komplettiert wird das Quartett durch den Klarinettisten Nicola Giammarinaro und den Bassisten Jean-Philippe Wadle. Ihr Repertoire spannt den Bogen von der Benny-Goodman-Ära über französische Jazzwalzer bis hin zu brasilianischem Choro und Bossa Nova. Die vier Musiker interpretieren die Klassiker nicht einfach neu, sondern verleihen ihnen mit ihrem fein abgestimmten Zusammenspiel und viel Swing eine eigene Handschrift. Roberto Gervasi zählt zu den aufstrebenden Stars der internationalen Jazzszene und fasziniert mit virtuosem Spiel. Nicola Giammarinaro überzeugt mit ausdrucksstarkem Ton und mitreißender Phrasierung. Gemeinsam mit Bassist Jean-Philippe Wadle sorgt Jörg Seidel für den pulsierenden Swing-Groove, inspiriert von Django Reinhardt und Freddie Green. Schon bei ihrer ersten Tournee im Oktober 2025 wurde das Quartett vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert. Freuen Sie sich auf einen ebenso eleganten wie mitreißenden Swing-Abend voller musikalischer Raffinesse und Spielfreude. Dienstag, 27. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 15 Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Christian Mayntz / Ottersberg

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Kulturherbst in Schwarzenbek

Amtsrichterhaus startet mit neuem Programm – Vorverkauf für die Kleine Bühne beginnt

Schwarzenbek -Nach der Sommerpause startet das Amtsrichterhaus Schwarzenbek mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in die zweite Jahreshälfte. Musik, Comedy, Theater, Vorträge, Angebote für Kinder und Familien sowie Ausstellungen und besondere Veranstaltungen sorgen in den kommenden Monaten für kulturelle Vielfalt. Eine Premiere gibt es gleich zum Auftakt: Erstmals hält moderne Stand-up-Comedy Einzug ins Amtsrichterhaus. Am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr präsentiert „Katta Comedy“ zwei Stunden Live-Stand-up nach amerikanischem Vorbild. Vier Comedians aus der Hamburger Stand-up-Szene bringen eine Mischung aus überraschenden Pointen und absurden Alltagsbeobachtungen auf die Bühne. Auch darüber hinaus bietet das zweite Halbjahr viel Abwechslung. Mit dem Klaviertrio „Pop-Hoven“ treffen Klassik, Jazz, Tango und Pop aufeinander, während Ken Norris und Ulf Meyer mit „Conversations“ den Jazz wieder stärker ins Amtsrichterhaus zurückbringen. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Mitmachtheater und das musiculum Mobil auf dem Programm. Hinzu kommen Vorträge zur regionalen Geschichte, die Nordringfotoausstellung „Licht und Schatten“, der Nikolausmarkt sowie weitere musikalische und literarische Veranstaltungen. Auch die Kleine Bühne Schwarzenbek startet in eine neue Saison. Die erfolgreiche Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen wird 2026/27 mit vier ausgewählten Theaterabenden fortgesetzt. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen beginnt am Montag, 24. August 2026. Auf dem Spielplan stehen „Der alte Mann und das Meer“ am 24. Oktober, „Das Kind in mir will achtsam morden“ am 19. Dezember, „Der Tatortreiniger 2“ am 7. Februar 2027 sowie „Alle 7 Wellen“ am 24. März 2027. Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr. Wer sich bereits vor dem Vorverkaufsstart für ein Abonnement der Kleinen Bühne interessiert, kann sich per E-Mail an kultur@schwarzenbek.de wenden. Das Abonnement umfasst alle vier Vorstellungen der Spielzeit. Neu: Tickets jetzt auch bequem online erhältlich. Seit diesem Jahr gibt es eine wichtige Neuerung beim Kartenverkauf in Schwarzenbek: Tickets für die Veranstaltungen des Amtsrichterhauses können jetzt auch online gekauft werden. Ab dem 24. August gilt das erstmals auch für die Kleine Bühne. Mit dem Start des Vorverkaufs für die Saison können damit auch die Karten für die vier Theaterabende bequem online erworben werden. Der Vorverkaufsstart am 24. August ist im Programm der Kleinen Bühne ausgewiesen. Die jeweiligen Ticketlinks sind direkt bei den Veranstaltungen zu finden – sowohl im Veranstaltungskalender der Stadt Schwarzenbek als auch im Veranstaltungskalender auf amtsrichterhaus.de. So gelangen Interessierte von der jeweiligen Veranstaltung direkt zum Online-Ticketverkauf. Das Kulturteam der Stadt Schwarzenbek freut sich auf eine neue Kultursaison mit vielen unterschiedlichen Formaten, bekannten und neuen Gesichtern – und vor allem auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Foto: Margaux Weiß

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»Die Räuber« – Sounds, Beats, Schiller

Geesthacht – Die Buntenskamphalle verwandelt sich in ein Räuberlager: ein Theaterstück über eine Gruppe junger Menschen, die sich in den Wald zurückziehen, um in einer Gemeinschaft unter Freunden ihre idealen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Zwischen Idealismus und Verachtung der restlichen Welt, aber auch persönlichen Konflikten entspinnt sich diese Geschichte von Friedrich Schiller. „Ein Stück über unsere Zeit. Alle wollen Veränderung, aber wir sprechen nicht miteinander. Ereilte unseren Räubern das gleiche Schicksal? Wir erzählen diese spannende Geschichte mit unserem Ensemble, Livemusik und elektronischen Beats und Kampfkunst“, kündigt Frank Düwel seine neue Produktion an, für die Darstellende aus Geesthacht und Umgebung eingebunden sind. Eines ist dabei sicher: nicht nur Theaterfreunde kommen auf ihre Kosten, wenn Schauspiel auf Rhythmik und Kampfgeist trifft.

Von Donnerstag bis Sonntag, 22. Oktober – 25. Oktober, in der Turnhalle Buntenskampschule, Buntenskamp 22. Tickets, je 30€, über Zigarren-Fries erhältlich.

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Nördlich der A24

Volkslieder aus alter zeit

Ratzeburg – Am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr bringt die Kulturzeit populäre Volkslieder aus der Vergangenheit. Verschiedene bekannte und weniger bekannte Chöre sind mit seinerzeit volkstümlichen Liedern zu hören, die vor allem bei der älteren Generation vertraute Erinnerungen wecken werden. Am Donnerstag, 17. September, um 9 Uhr wird vormittags noch einmal den „Abschied vom Sommer“ wiederholt. Am Dienstag um 9 Uhr vormittags gibt es wie üblich eine Jazzsendung. 

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de 

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Südlich der A24

Denkmäler entdecken, Geschichte erleben: Lauenburg öffnet seine Türen

Lauenburg – Geschichte steckt in Lauenburg nicht nur in alten Mauern – manchmal stampft sie, manchmal dreht sie sich, manchmal erzählt sie von Schiffern und Schiffbauern. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, lädt Lauenburg dazu ein, besondere Orte der Stadt kennenzulernen und einen Blick hinter Türen zu werfen, die sonst nicht immer offenstehen.

Im Mittelpunkt steht dabei die enge Verbindung Lauenburgs mit der Elbe und der Schifffahrt. Im Elbschifffahrtsmuseum können Besucher bei einer kostenfreien Führung die Entwicklung der Schifffahrt auf der Elbe erleben. Von historischen Schiffen und alten Arbeitswelten bis hin zu technischen Entwicklungen wird hier deutlich, wie sehr die Elbe das Leben der Stadt geprägt hat. Noch tiefer geht es in der „Schatzkammer der Schiffsantriebe“: Im Gewölbekeller des ehemaligen Rathauses warten historische Dampfmaschinen und Dieselmotoren darauf, zum Leben erweckt zu werden. Bei der Führung wird Technikgeschichte nicht nur erklärt, sondern hör- und erlebbar gemacht. Beide Führungen sind am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Die Museumsführung startet um 11 Uhr, der Schatzkammer der Schiffsantriebe Rundgang um 14 Uhr. Die Öffnungszeiten Elbschifffahrtsmuseum sind von 10 bis 17 Uhr. Wer sich für die jüngere Technikgeschichte interessiert, sollte außerdem das E-Werk an der Palmschleuse besuchen. Das historische Kraftwerk versorgte Lauenburg über Jahrzehnte mit Strom. Bei den Führungen wird erzählt, wie die Elektrifizierung der Stadt voranschritt und welche Rolle das E-Werk dabei spielte. Auch hier können historische Maschinen und technische Details entdeckt werden. Die Öffnungszeiten des E-Werks sind von 12 bis 16 Uhr. Schiffbaugeschichte zum Anfassen gibt es bei einer öffentlichen Führung in der Außenstelle der Hitzler-Werft. Die Werft blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück – und noch heute werden hier Schiffe gebaut. Die kleine Sonderausstellung „Schiffbau“ gibt Einblicke in diese besondere Geschichte und zeigt, wie eng die Werft mit der Entwicklung Lauenburgs als Schifferstadt verbunden ist. Die Führung startet an der Außenstelle Hitzler-Werft in der Bahnhofstraße und ist am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Der Rundgang der Außenstelle Schiffbau startet um 16 Uhr. Natürlich lässt sich Lauenburgs Geschichte auch ganz klassisch zu Fuß entdecken. Bei der Stadtführung zum Tag des offenen Denkmals geht es durch die historische Altstadt und zu den Spuren, die vergangene Jahrhunderte im Stadtbild hinterlassen haben. Fachwerk, Kopfsteinpflaster und die Lage hoch über der Elbe erzählen dabei ihre ganz eigenen Geschichten. Der Rundgang startet um 14:30 Uhr am Lösch- und Ladeplatz. Der Stadtrundgang ab 14.30 Uhr (ca. 90 Minuten) startet am Lösch- & Ladeplatz. Ein besonderer Blick hinter historische Türen ist außerdem im Alten Kaufmannshaus in der Elbstraße 95 möglich. Hier können Besucher 375 Jahre Zeitgeschichte entdecken und erleben, wie Wohnen, Handel und das Leben in der alten Schifferstadt miteinander verbunden waren. Die Öffnungszeiten des Alten Kaufmannshauses sind 12 bis 18 Uhr.

So wird der Tag des offenen Denkmals in Lauenburg zu einer abwechslungsreichen Zeitreise: von der Altstadt zur Werft, vom historischen Kraftwerk zu den Maschinen der Schifffahrt und hinein in ein altes Kaufmannshaus. Dabei zeigt sich, dass Denkmalschutz weit mehr bedeutet als das Bewahren alter Gebäude – es geht um Geschichten, Technik, Menschen und um das, was eine Stadt über Generationen geprägt hat.

Foto: ©Touristik Lauenburg/Elbe

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Nördlich der A24

Apfeltag auf der Streuobstwiese Ratzeburg

Ratzeburg/Einhaus – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg und ihre Kooperationspartner – die Stadt Ratzeburg, die Gemeinde Einhaus und die vielen Baumpatinnen und Baumpaten – laden am 19. September in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr zum Besuch der Streuobstwiese im Ortsteil Stüvkamp/Einhaus (Zuwegung über die Straße Hoffberg) ein. Beim Apfeltag können sich Kenner und Informationssuchende im Schatten von rund 700 Obstbäumen austauschen und selbstverständlich bis zum „Stopp“ durch einen Mitarbeiter die Obstvorräte auffüllen, in mitgebrachten Taschen, Eimern oder Körbchen sammeln – oder gleich vor Ort genießen. Eintritt und das Obst sind kostenlos, aber natürlich freuen sich die Ehrenamtlichen über eine kleine Spende. Auf den Anlagen und dem Redder wachsen 56 verschiedene Apfelsorten. Kennenlernen kann man beispielsweise Birnen, Kirschen, Quitten, hunderte Gehölze von ganz alten bis sehr jungen Pflaumen-, Kirschpflaumen- und Schlehensippen sowie Pfirsich, Kornelkirsche, Fliederbeere, Deutsche Mispel und Esskastanie.

Rund um die Streuobstwiese in Ratzeburg gibt es im Laufe des Gartenjahres viel zu tun. Dafür sucht die Stiftung Herzogtum Lauenburg ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die nicht nur an besonderen Terminen wie beim Apfeltag, sondern regelmäßig bei der Pflege der Streuobstwiese unterstützen möchten. Wer Interesse hat und mitmachen möchte, kann sich direkt bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg persönlich in der Hauptstraße 150, Mölln oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de sowie telefonisch unter 04542 – 8 70 00 melden.

Foto: Sabine Riege

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Nördlich der A24

Tag des offenen Denkmals im Kreis-Gesundheitsamt

Ratzeburg – Neben den Kreismuseen und dem Kreisarchiv beteiligt sich auch das Gesundheitsamt des Kreises in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals am 13. September.

Das Kreisgesundheitsamt Herzogtum Lauenburg wurde im Juni 1965 eingeweiht. Das Gebäude wird seitdem ohne Unterbrechung als Gesundheitsamt genutzt und stellt somit ein lebendiges Denkmal dar. Architektonisch besticht der flach gedeckte Bau durch sein sichtbares Stahlbetonskelett und den begrünten Innenhof. Als „modernsten Neubau dieser Art“ feierten die „Lübecker Nachrichten“ seinerzeit den Bau. Der damalige Kreisrat Erich Wendicke betonte, der Neubau erweise sich in der Schönheit seiner Architektur, aber auch in seiner wohldurchdachten, sinnvollen und zweckentsprechenden Konstruktion als so vorbildlich, dass er die ungeteilte Zustimmung des Kreistages finde. Im Innenhof findet sich die Bronzeplastik des bekannten Bildhauers Karlheinz Goedtke „sich waschender Knabe“, die dort noch an ihrem originalen Standort steht. Karlheinz Goedtkes (1915-1995) künstlerisches Schaffen hat die Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins nach dem Zweiten Weltkrieg mit geprägt. Kaum ein größerer Ort, an dem der aufmerksame Betrachter nicht eine Bronzeplastik des Künstlers im öffentlichen Raum finden kann. Das Werkverzeichnis weist weit über hundert große Bronzeplastiken in Schleswig-Holstein aus. Gerade im Lauenburgischen, wo Karlheinz Goedtke nach 1945 ein neues Zuhause fand, sind vielerorts seine Figuren zu entdecken, Goedtke stammte aus Kattowitz (Oberschlesien), wuchs in Breslau auf, studierte an der Werkkunstschule Stettin und kam nach Kriegsende in den Kreis Herzogtum Lauenburg, wo er zunächst in Farchau und Mölln lebte. Die meiste Zeit seines künstlerischen Lebens hat er in seinem Atelier in Alt-Mölln gearbeitet.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Das bundesweite Programm zum Tag des offenen Denkmals finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm

Das Gesundheitsamt öffnet seine Türen am 13. September von 9 bis 13 Uhr für die Öffentlichkeit. Neben der Besichtigung des Gebäudes werden auch Führungen und Vorträge anlässlich des 150jährigen Jubiläums des Kreises Herzogtum Lauenburg angeboten. Es gibt es eine medizinhistorische Sammlung in den Räumlichkeiten. Als Besonderheit präsentieren sich einige Räume des Gesundheitsamtes wieder mit dem originalen Anstrich der ersten Jahre – die ursprüngliche Farbgestaltung und die darüber liegenden Schichten wurden dazu von fachkundigen Restauratoren vorsichtig freigelegt.

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Schulferien im Museum. Entdeckt die Welt der Drucktechniken

Ratzeburg – In den Herbstferien im A. Paul Weber-Museum in die Welt des Drucks eintauchen

Die Herbstferien stehen vor der Tür und wer noch auf der Suche nach einem spannenden Mitmachprogramm ist, wird im A. Paul Weber-Museum fündig: Dort dreht sich vom 12. bis zum 16. Oktober vormittags eine Woche lang alles um das Thema Drucken.

Die Teilnehmer erforschen gemeinsam den Unterschied zwischen Hoch- und Tiefdruckverfahren, lernen experimentelle Druckverfahren kennen und entdecken die Ausdrucksmöglichkeiten des Druckens. Dabei können sich die Kinder und Jugendlichen über mehrere Tage mit einem Verfahren beschäftigen oder jeden Tag neue Techniken ausprobieren.

Es können sowohl einzelne Termine gebucht werden als auch die gesamte Woche. Das Programm findet täglich von 10 bis 11.30 Uhr statt. Die entstandenen Werke dürfen mitgenommen werden.

Altersempfehlung ist 9 bis 14 Jahre. Der Kurs ist kostenlos, es werden jedoch täglich 3 Euro Eintritt erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird um Anmeldung gebeten.

Bei Fragen oder zur Anmeldung steht Susanne Petersen unter petersen@kreis-rz.de oder 04541 8011312 zur Verfügung. Weitere Informationen zum Programm sind auf www.apaulwebermuseum.de zu finden.

Foto: A. Paul Weber-Museum

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Tag des offenen Denkmals in Aumühle und Friedrichsruh

Aumühle – Am Tag des offenen Denkmals – Sonntag, 13. September – lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung ein, in Aumühle und Friedrichsruh den historischen Bismarck-Mythos zu erkunden: Ein weißer Turm, ein Fachwerkhaus und eine Grabkapelle zeugen von der Verwandlung des ersten Reichskanzlers in eine Kultfigur. Seine tatsächliche politische Bilanz verschwand dabei mitunter aus dem Blickfeld.

Um 10 Uhr ist „Ein alltagstauglicher Bismarckturm“ zu besichtigen: In Kooperation mit der Stiftung Aumühle und dem Gemeindearchiv wird die Geschichte des Gebäudes erzählt, das als Wasserturm lange eine praktische Funktion erfüllte. Sein Erbauer Emil Specht nutzte es zugleich, um eine Huldigungsstätte für Otto von Bismarck einzurichten. Die Führung wird um 11 und 12 Uhr wiederholt. Der Turm ist nicht barrierefrei, und die 143 Stufen sind teilweise über eine enge Wendeltreppe zu bewältigen (Birkenstraße 7, Aumühle). Bismarck selbst hatte den Bau des Fachwerkhauses in Friedrichsruh veranlasst und es an einen Gastwirt verpachtet. Seit 1950 beheimatet es das Bismarck-Museum. Dort findet um 11 Uhr die Führung „Bismarck. Mensch und Mythos“ statt (Am Museum 2, Friedrichsruh). Um 13.30 Uhr ist „Ein denkwürdiges Achteck“ zu begutachten: Treffpunkt für die Sonderführung im Bismarck-Mausoleum ist der kleine Platz oben am Aufgang zum Gelände (Holzhof, Friedrichsruh, Parkplätze am Museum). Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt die Berliner Historikerin Dr. Claudia Czok in ihrem Vortrag um 15 Uhr, welche „Nebenscherze“ sich der Maler Adolph Menzel ausdachte, als er den Ehrenbürgerbrief der Stadt Berlin für Otto von Bismarck gestaltete – betrunkene Putten inklusive. Von 14 bis 17.30 Uhr werden im Park des Historischen Bahnhofs gegen Spende Kaffee & Kuchen angeboten (Am Bahnhof 2, Friedrichsruh).

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei. Die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“, das Bismarck-Museum und das Bismarck-Mausoleum sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Foto: Otto-von-Bismark-Stiftung

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Aktuelles Nördlich der A24

Erleben Sie Bach wie nie zuvor!

Nusse – Am Freitag, 11. September, um 19 Uhr verwandelt sich die Kirche in Nusse in einen Ort musikalischer Magie. Die Band „A Kind of Bach“ lädt zu einem unvergesslichen Abend ein, bei dem die Werke von Johann Sebastian Bach in neuem Licht erscheinen. Barock trifft auf Jazz – Bachs Meisterwerke werden in jazzig-fließende Arrangements verwandelt. Die Musiker Achim Schroeter (Saxophone), David Mohr (Gitarre), Christian Deckert (Kontrabass) und Ole Seimetz (Schlagzeug) schlagen mit ihren Interpretationen eine spannende Brücke zwischen Klassik und Jazz. Ihre Improvisationen und kreativen Arrangements begeistern Musikliebhaber beider Genres. Große Jazzlegenden wie Oscar Peterson und Chick Corea haben Bach bereits in ihr Schaffen integriert. „A Kind of Bach“ führt diese Tradition fort und bringt Bachs Melodien und Harmonien in einen modernen, improvisierten Kontext. Die Fusion aus Jazz, Improvisation und Barock schafft eine unverwechselbare Atmosphäre – ein Erlebnis für Ohren und Seele. Die Idee zur Band entstand aus einer Anfrage einer Kirchenorganisation für ein Bachfestival. Seitdem wurde das Repertoire kreativ weiterentwickelt. 2024 nahm die Band ihre erste CD auf, die im Sommer 2025 erschien. Ein Konzertveranstalter schrieb: „A Kind of Bach beeindruckt mit außergewöhnlichen Neuinterpretationen von Bachs Werken und verschmilzt klassische Elemente mit innovativen Jazz-Arrangements. Das hohe Niveau zeigt sich in virtuosen Improvisationen und feinen Nuancen – ein Hörgenuss für Bach- und Jazz-Fans.“

Der Eintritt ist frei um eine Spende wird gebeten.

Foto: Uli Seidel